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06. März 2022 Markus 0 News

Airbus verklagt Qatar Airways, muss A321-Bestellung aber vorerst beibehalten

Über den Konflikt zwischen Airbus und Qatar Airways haben wir in den vergangenen Wochen mehrmals berichtet. Er gipfelte vorerst darin, dass der Flugzeughersteller eine Bestellung der Airline über 50 Airbus A321 von sich aus kündigte. Die Airline gab bekannt, die Kündigung anfechten zu wollen und hatte Erfolg. Gleichzeitig hat der Flugzeugbauer nun Qatar Airways in den USA auf Entschädigung verklagt. Der Streit eskaliert also immer weiter.

Airbus muss Stornierung der A321-Bestellung einfrieren

Das Londoner Gericht, das sich seit längerem mit dem Streit zwischen Airbus und Qatar Airways beschäftigt, gab der Fluglinie vorerst Recht. Airbus muss die Annullierung der A321-Bestellung bis mindestens 04.04.2022 aufschieben, denn dann ist der nächste Gerichtstermin, an dem Qatar Airways die Wiederherstellung des Vertrags beantragen möchte. Bis dahin darf der Hersteller die Flugzeuge nicht an andere Kunden verkaufen. Dazu hatte Qatar Airways eine Pressemeldung veröffentlicht, die mittlerweile nicht mehr online abrufbar ist. Eine Twittermeldung existiert allerdings noch.

#QatarAirways welcomes the decision of the High Court on Friday 18 February 2022 which issued an injunction against Airbus. https://t.co/Pds5zRlIW5 pic.twitter.com/QXpRCveZpL

— Qatar Airways (@qatarairways) February 28, 2022

Ob Qatar Airways die 50 Airbus A321 aber tatsächlich noch abnehmen will, ist zumindest fraglich. Denn als Reaktion auf die Stornierung der Order, ist eine Bestellung bei Boeing eingegangen. Die Bestellung von Qatar Airways bei Boeing sieht den Kauf von 34 Frachtflugzeugen vom Typ 777-8F sowie 25 Boeing 737-10 MAX vor. Zudem besteht eine Option für den Erwerb von 16 weiteren Boeing 777-8F und 25 weiteren Boeing 737-10 MAX.

Airbus verklagt Qatar Airways in den USA

Derweil hat Airbus in den USA eine Gegenklage eingereicht. Der Flugzeugbauer verlangt eine Entschädigung von mindestens 220 Millionen USD für zwei Airbus A350, die die Fluggesellschaft nicht abgenommen hat. Außerdem möchte Airbus die Kredite zurück, die man Qatar Airways gewährt hat.

Warum Gegenklage? Nun, begonnen hat dieser ganze Streit wegen Schäden an der Rumpfbeschichtung des Airbus A350. Mittlerweile sind, nach Absprache mit der katarischen Luftfahrtbehörde QCAA, 22 von 53 Airbus A350 der Qatar Airways gegroundet. Airbus agumentiert aber, dass diese Mängel nicht sicherheitsrelevant sind und das Grounding daher nicht notwendig sei. Die Golfairline sah das anders und hat im Dezember 2021 bei der Abteilung für Technologie und Bauwesen des High Court in London Klage eingereicht. Man verlangt rund 700 Millionen USD Schadensersatz für den Ausfall der Flugzeuge. Dieses Thema wird dann am Londoner Gericht am 26.04.2022 verhandelt.

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