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12. November 2020 Markus 0 News

American Airlines AAdvantage streicht Stornierungsgebühr bei Prämientickets

Es gibt mehrere Neuigkeiten vom Oneworld-Mitglied American Airlines (AA). Zum einen wird das Meilenprogramm AAdvantage etwas kundenfreundlicher, da die Fluglinie eine Buchungsgebühr sowie eine Stornierungsgebühr bei Prämientickets streicht. Außerdem wird die Gültigkeit der Meilen verlängert. Zum anderen möchte sich American Airlines mit der Ausgabe von neuen Aktien frisches Kapital besorgen.

AAdvantage streicht Buchungs- und Stornierungsgebühr

Das Meilenprogramm der American Airlines, AAdvantage, wird zukünftig keine Buchungsgebühren mehr für Prämientickets berechnen, die über die Reservierungshotline gebucht werden. Zudem wird bei einer Stornierung von Prämientickets die Rückbuchung der Meilen nicht mehr berechnet. Sofern das Prämienticket über die Website storniert wird, werden die AAdvantage Meilen sofort wieder dem Nutzerkonto gutgeschrieben. Apropos AAdvantage Meilen: American Airlines verlängert die Gültigkeit der Meilen bis zum 30. Juni 2021. Bis dahin haben Programmteilnehmer die Möglichkeit durch Sammelaktionen wie Flug, Mietwagen- und Hotelbuchungen das Meilenkonto aktiv zu halten und so den Verfall von AAdvantage Meilen zu vermeiden. Denn grundsätzlich braucht es mindestens alle 18 Monate eine Aktivität in eurem Account, um die Meilen vor dem Verfall zu bewahren.

American Airlines beschafft sich frisches Geld an der Börse

Um sich neues Geld zu besorgen, plant American Airlines eine Kapitalerhöhung an der Börse. So sollen bis zu 38,5 Millionen neue Aktien an Anleger ausgegeben werden. Laut Medienberichten wird der Stückpreis pro Aktie bei 13 US-Dollar starten. Das könnte dem Oneworld-Mitglied rund 500 Millionen US-Dollar (ca. 425 Millionen Euro) einbringen. Gemanaget wird die Kapitalerhöhung von der Bank of America, die 5,78 Millionen weitere Aktien zeichnen kann. Wie bei so vielen anderen Fluggesellschaften auch war das dritte Quartal für American Airlines verheerend und endete mit einem Verlust von 2,4 Milliarden US-Dollar (rund 2 Milliarden EUR).

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