Austrian Airlines A321
12. November 2021 Markus 0 News

Austrian Airlines startet Angebots-Offensive für Sommer 2022

Die österreichische Lufthansa-Tochter Austrian Airlines geht laut eigener Formulierung im Sommer 2022 in die „Angebots-Offensive“. In der veröffentlichten Pressemeldung macht die AUA klar, dass sie sich für den Wettbewerb mit Low Cost Carriern am Flughafen Wien wappnet.

Wöchentliche Frequenzen zu Urlaubszielen werden erhöht

Um sich in dem zu erwartenden Wettbewerb in eine geeignete Position zu bringen, wird Austrian Airlines die Kapazität deutlich erhöhen. Rechnerisch kommt das einer Stationierung von zehn weiteren Flugzeugen in Wien gleich. Insgesamt wird Austrian im Sommer 2022 110 Destinationen mit einer wöchentlichen Frequenz von rund 1.200 Flügen ansteuern. Wie gewöhnlich, wird eine Kapazitätserhöhung zu Urlaubszielen stattfinden. Hierbei stehen die griechischen Inseln, Italien sowie die Balearen im Mittelpunkt. Bis zu dreimal pro Tag wird beispielweise Palma de Mallorca angeflogen. Darüber hinaus werden die europäischen Großstädte Amsterdam, Mailand, Stockholm und Bukarest bis zu viermal täglich bedient. Wirklich neue Ziele kommen nicht ins Streckennetz hinzu. Vielmehr geht es Austrian Airlines darum, durch die „Angebots-Offensive“ die Kunden auf etablierten Zielen zu behalten und sie nicht an die Billigflieger Ryanair und Wizz Air zu verlieren. Ryanair hatte im Oktober bereits bekanntgegeben, dass neun weitere Ziele im Sommer 2022 ab Wien angeflogen werden.

Seitenhiebe gegen die Konkurrenz

Während man Kampfansagen, bissige Kommentare und Seitenhiebe gegen die Konkurrenz in Pressemitteilungen von Ryanair gewohnt ist, findet man vergleichbare Aussagen eher selten in den Meldungen von Full Service Carriern. In der aktuellen Pressemeldung findet Austrian Airlines Vertriebsvorstand Michael Trest jedoch deutliche Worte:

„Austrian Airlines bleibt die Nummer 1 in Österreich und differenziert sich damit auch vom Wettbewerb. Wir verbinden Österreich nicht nur mit Europa, sondern mit der ganzen Welt, bieten unseren Gästen ein authentisches Reiseerlebnis und übernehmen Verantwortung für unsere Heimat.”

Weiter führt der Vertriebsvorstand aus:

„Wettbewerb ja, aber nicht, wenn es irrational wird. Die Dumpingpreise der Billigairlines erzeugen ein künstliches Wachstum weit über die realen Marktbedürfnisse hinaus. Wirtschaftlich ist das nicht sinnvoll darstellbar und dem Klima schadet es jedenfalls maximal.“

Wie dem auch sei, Flugreisende erwartet so oder so eine erhöhte Auswahl an Flügen ab Wien. Mitte Dezember wird der Flugplan von Austrian Airlines für die Urlaubssaison 2022 final veröffentlicht.

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