Brussels Airlines A319
09. August 2020 Markus 2 News

Neue Tarifstruktur bei Brussels Airlines auf der Kurzstrecke

Die belgische Regierung hat der Lufthansa, im Austausch gegen das Rettungspaket für Brussels Airlines (SN), die Zusage abgerungen, weiter auf ihre Tochtergesellschaft Brussels Airlines und den Standort Brüssel zu setzen. Mit einer neuen Tarifstruktur auf der Kurzstrecke, wird Brussels Airlines nun näher an die anderen Netzwerk-Airlines der Lufthansa Group rücken. Zudem hat die SN, ihr (negatives) Halbjahresergebnis veröffentlicht.

Tarifstruktur wird an die Lufthansa Group angepasst

Durch das Übernehmen von Konzernstandards, möchte Brussels Airlines zukünftig mehr von neuen IT- und Produktentwicklungen der LH-Gruppe profitieren. Darum wird Brussels Airlines die Tarifstruktur der anderen Netzwerk-Airlines der Lufthansa Group (Austrian Airlines, Lufthansa und SWISS) auf der Kurzstrecke übernehmen. Damit werden Fluggäste der Belgier zukünftig aus drei Economy Class- und zwei Business Class-Tarifen wählen können:

  • Economy Light (unflexibel, nur Handgepäck)
  • Economy Classic (bedingt flexibel, Aufgabegepäck)
  • Economy Flex (voll flexibel)
  • Business Saver (bedingt flexibel)
  • Business Flex (voll flexibel)

Auch die Regelungen für das Handgepäck wurden angepasst. Auf allen Mittel- und Langstrecken der Lufthansa Group können Passagiere ein Handgepäckstück mit maximal 8 kg und eine weiteres kleines Utensil mit an Bord nehmen. Business Class Passagiere können zwei Handgepäckstücke mit jeweils maximal 8 kg und eine weitere kleine Tasche mit an Bord bringen. Die neuen Tariffamilien werden am 18. August 2020, für Flüge mit Abflugdatum ab dem 01. September 2020, in den System veröffentlicht.

Parallel zu dieser Meldung wurde auch das finanzielle Ergebnis der Brussels Airlines für das erste Halbjahre 2020 kommuniziert. Wir nutzen die Gelegenheit, um ein paar Zahlen zu betrachten.

Ergebnis für das erste Halbjahr 2020

Zeitweise war die komplette Flotte von Brussels Airlines gegroundet. Es ist also alles andere als überraschend, dass die belgische Fluglinie einen Verlust von 182 Millionen Euro verkraften muss. Der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum reduzierte sich um 63 % auf 252 Millionen Euro. Im Vergleich zu 2019 wurden auch nur ein Drittel der Passagiere befördert und der Sitzladefaktor sank auf 72,4%. Während andere Airlines fast oder komplett leer flogen, blieb die Brussels am Boden und hat deshalb einen vergleichsweise hohen Sitzladefaktor beibehalten. Folgend vier wichtige Kennzahlen der Brussels Airlines im Überblick:

  • EBIT: -211 Millionen Euro
  • Nettogewinn: -182 Millionen Euro
  • Anzahl der Passagiere: 1.590.000 (-67%)
  • Sitzladefaktor: 72,4% (-7,4 Prozentpunkte)

Einen Ausblick in die Zukunft möchte Brussels Airlines nicht geben. Dafür sei die Situation zu unberechenbar.

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