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24. September 2020 Markus 0 News

Flughafen Paderborn-Lippstadt geht in die Insolvenz

Der Paderborner Kreistag hat für die angestrebte Sanierung des Flughafens Paderborn-Lippstadt und somit für eine Insolvenz in Eigenverantwortung gestimmt. Der Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung wurde bereits vom Geschäftsführer des Flughafens beim Amtsgericht Paderborn gestellt und von diesem stattgegeben.

Insolvenz in Eigenverwaltung bereits beantragt

Das genaue Ergebnis der Abstimmung wurde nicht bekanntgegeben, es ist jedoch von einer großen Mehrheit im Kreistag Paderborn die Rede, die für die Sanierung des Flughafens gestimmt hat. Die Insolvenz in Eigenverwaltung ist Teil eines Sanierungskonzepts, dass der Flughafen Paderborn-Lippstadt in den letzten Monaten erarbeitet hat und mit dem sich der Regionalflughafen neu aufstellen und verkleinern will. Das bedeutet auch, dass die Zahl der Mitarbeiter deutlich verringert wird.

Das Amtsgericht Paderborn hat den Antrag bereits stattgegeben. Zum Generalbevollmächtigten wurde der Bielefelder Rechtsanwalt und Sanierungsexperte Dr. Yorck Streitbörger bestellt. Zur Deckung des Liquiditätsbedarfs erhält der Flughafen vom Paderborner Kreistag finanzielle Mittel in Höhe von 13,7 Millionen Euro. Der Flughafenbetreiber geht nach der Corona-Krise von rund 300.000 Fluggästen pro Jahr aus. Eigentlich wurden 700.000 Passagiere pro Jahr erwartet.

Bielefeld steigt als Gesellschafter aus

Der Flughafen Paderborn verfügt (aktuell) über eine Vielzahl an Gesellschaftern: Kreis Paderborn, Kreis Soest, Kreis Gütersloh, Kreis Lippe, Hochsauerlandkreis, Kreis Höxter, die Stadt Bielefeld, IHK Bielefeld und die IHK Detmold. Die Stadt Bielefeld (5,88% der Anteile) erkauft sich den Ausstieg aus dem Gesellschafterkreis für 2,5 Millionen Euro, wovon 1,452 Millionen Euro für die Sanierung des Flughafens genutzt werden. Die Anteile der Stadt Bielefeld übernimmt der Kreis Paderborn, der dadurch 62,25 % der Anteile am Flughafen hält. Auch die Kreise Gütersloh und Lippe hatten bereits bekanntgegeben, dass sie den Gesellschafterkreis verlassen möchten. Doch die Angebote der beiden Kreise (beide je 7,84% der Anteile) liegen deutlich unter dem Angebot der Bielefelder, woraufhin der Paderborner Kreistag diese ablehnte.

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