condor boeing767 im flug
19. Juni 2020 Markus 0 Coronavirus, News

Flugplan 2021 und Restrukturierung – Condor plant die Zukunft

Trotz geplatzter Übernahme und Corona-Krise plant Condor gerade für die Zukunft. Zum einen wird am Flugangebot für den kommenden Herbst und den Sommer 2021 geplant, zum anderen läuft weiter die Restrukturierung, die im September 2019 anstoßen wurde. Weitere Maßnahmen zur Kosteneinsparung sind unausweichlich.

Condor plant den Herbst und Sommer 2021

Am 18.06.2020 wurden die ersten Verbindungen für den Sommerflugplan 2021 (01.05.2021 bis 31.10.2021) freigeschaltet. Ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Leipzig, München und Stuttgart wird Condor dann zu 32 Zielen auf der Kurz- und Mittelstrecke anfliegen. Mit 16 Flughäfen bietet Griechenland die höchste Zahl an Condor-Zielen an. Natürlich darf auch Spanien mit seinen Inseln nicht fehlen.

  • Deutschland: Sylt
  • Griechenland: Kalamata, Kavala, Kefalonia, Korfu, Kos, Heraklion, Chania, Mykonos, Preveza, Rhodos, Samos, Santorini, Skiathos, Thessaloniki, Volos, Zakynthos
  • Spanien: Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, Mallorca, Ibiza, Jerez de la Frontera
  • Ägypten: Hurghada
  • Türkei: Antalya
  • Kroatien: Split
  • Italien: Lamezia Terme, Olbia
  • Portugal: Funchal
  • Marokko: Agadir

Condor-Langstrecken ab Herbst 2020

Zudem will Condor ab September 2020 von Frankfurt aus wieder 14 Langstreckenziele anfliegen.

  • Karibik: Cancún (Mexiko), Punta Cana, Santo Domingo (beide Dominikanische Republik), Havanna, Varadero, Holguín (alle Kuba) und Montego Bay (Jamaika)
  • USA: Seattle, Las Vegas
  • Afrika: Windhuk (Namibia), Kapstadt (Südafrika), Sansibar (Tansania) und Mauritius
  • Asien: Malediven

Wie geht es weiter mit Condor?

Im letzten September hat sich der Ferienflieger ein Schutzschirmverfahren vom insolventen Mutterkonzern Thomas Cook gelöst. Nur dank eines Überbrückungskredites konnte Condor den Flugbetrieb weiterführen. Ursprünglich sollte Condor dann von der Polish Aviation Group (PGL), Muttergesellschaft der LOT Polish Airlines, übernommen werden. Doch dieser Deal platzte bekanntlich und seitdem steht Condor ohne Käufer da. Das wird auch vorerst so bleiben, denn in der aktuellen Situation ist es nahezu unmöglich Condor zu verkaufen.

Dennoch hat sich durch die Corona-Krise die Gesamtsituation im Vergleich zu anderen Fluglinien verändert. Denn nun stehen viele Airlines gerade vor einer Restrukturierung und diese hat bei Condor bereits im September 2019 begonnen. Schon im Ende letzten Jahres wurden 170 Stellen abgebaut und mittlerweile sind auch schon Wet-Lease-Verträge gekündigt worden. Beides spart Kosten, wird aber nicht reichen, um die Krise zu überleben.

Im Laufe dieser Woche werden zwei Boeing 757 an den Leasinggeber zurückgegeben und nicht ersetzt. Die Ausflottung der beiden Maschinen war aber bereits vor Corona geplant. Da im kommenden Jahr aber das Flugangebot deutlich kleiner sein wird, werden diese Flugzeuge einfach nicht ersetzt. Neben der Flotte wird auch die Belegschaft deutlich verkleinert. Gegenüber der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” sprach Condor-Chef Ralf Teckentrup von einem Stellenabbau von ungefähr 15 bis 20 Prozent. Das entspricht zwischen 650 und 1.000 Arbeitsplätzen.

Condor plant für die Zukunft – Fazit

Erstmal wird Condor also keinen neuen Käufer suchen und sich mit diesem Thema nach der Krise wieder beschäftigen. Bis dahin kann Condor auf einen Kredit in Höhe von 550 Millionen Euro zurückgreifen, den sie Ende April von der Bundesregierung erhielt. Dieser Kredit wird stückchenweise ausbezahlt und hat eine Laufzeit von 10 Jahren.

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