Flugzeug Ita Airways A320
28. Juli 2022 Markus 0 News

Regierungskrise in Italien verzögert Übernahme von ITA Airways

Die Übernahme von ITA Airways durch eine von zwei Investorengruppen verzögert sich aufgrund der Regierungskrise in Italien. Denn der italienische Regierungschef Mario Draghi ist zurückgetreten und das Land wird am 25. September Neuwahlen abhalten. Eine Entscheidung, welche Bietergruppe den Zuschlag für ITA Airways erhalten wird, verzögert sich deshalb. Im Extremfall kann die Privatisierung sogar vollends gestoppt werden.

Kurz vor einer Entscheidung trat Regierungschef zurück

Ende Mai wurde eine Offerte zusammen von Lufthansa und der Großreederei MSC abgegeben. Das Konkurrenzangebot kommt von Air France-KLM, Delta Air Lines und dem amerikanischen Fonds Certares. Mitte Juli hieß es laut Medienberichten, dass die damalige italienische Regierung das Angebot von Lufthansa und MSC bevorzuge und eine Entscheidung des italienischen Ministerpräsidenten kurz bevorstünde. Doch eine Entscheidung bzw. ein Zuschlag für eines der beiden Lager, rückt erst einmal in weite Ferne. Denn nach dem Rücktritt Draghis ist nicht abschließend geklärt, ob die Interimsregierung den Verkauf von ITA Airways überhaupt noch weiterführen darf. Dies berichtet zumindest die italienische Zeitung “La Repubblica“. Die Interimsregierung ist zwar noch für die „Abwicklung der laufenden Geschäfte“ verantwortlich, aber die Privatisierung von ITA Airways fällt wohl nicht darunter, auch wenn das alle am Verkaufsprozess Beteiligten gerne so hätten. Denn eine Hängepartie schadet wirtschaftlich der neuen Airline Italiens, die einen Partner an ihrer Seite braucht, um am Markt zu bestehen. Deshalb drängte Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa, bereits Ende Juni per Brief an die italienische Regierung auf eine baldige Entscheidung.

Wie geht es weiter?

Wahrscheinlich ist, dass Ministerpräsident Draghi und sein zurückgetretener Wirtschaftsminister Daniele Franco für die Fortsetzung des Verkaufs der ITA Airways die Zustimmung anderer Parteien benötigen. Als nahezu sicher gilt, dass die rechtspopulistische Partei „Fratelli d’Italia“ ihre Zustimmung verweigern wird. Diese Partei lehnt eine Privatisierung von ITA Airways grundsätzlich ab. Es bleibt abzuwarten, wie es mit der möglichen Übernahme von ITA Airways weitergeht. Zeitnah ist eine Sitzung des ITA-Aufsichtsrats geplant, bei der auch über eine Kapitalerhöhung um weitere 400 Millionen EUR beraten wird.

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Quellen: aero.de, aeroTELEGRAPH, FAZ


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