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31. Juli 2020 Lothar 0 Coronavirus, News, Newsletter, Österreich

Landeverbote aufgehoben: 15 zusätzliche Destinationen bei Austrian Airlines

Erst vor zwei Wochen musste Austrian Airlines Flüge zu zahlreichen Destinationen – darunter vor allem Ziele im Westbalkan, mit Chicago aber auch ein Langstreckenziel – streichen, da kurzfristig erlassene Landeverbote die Durchführung unmöglich machten. Nunmehr kam es zur Aufhebung der meisten Landeverbote, doch je nach Länderkategorie sind unterschiedliche Einreisebestimmungen zu beachten…

Flüge in den Westbalkan und nach Chicago werden wieder aufgenommen

Die äußerst kurzfristig angekündigten Landeverbote vor zwei Wochen (Landeverbot in Österreich ausgeweitet: Austrian Airlines muss Flüge streichen) waren für Austrian Airlines sehr unangenehm. Einerseits befindet man sich nach der endgültigen Finalisierung des Rettungspakets Anfang Juli gerade erst am Anfang der Erholungsphase, andererseits waren von den Landeverboten in Folge stark steigender Corona-Fallzahlen vor allem Staaten im Westbalkan und somit aus einem der Schwerpunkt-Gebiete der Austrian Airlines (Ost- und Südosteuropaverkehr) betroffen. Diese Woche verkündete die österreichische. Bundesregierung die Aufhebung des Großteils der Landeverbote – Linienflüge aus Ägypten, Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, Rumänien, Serbien sowie Großbritannien, Schweden und der Ukraine dürfen nunmehr wieder in Österreich landen. In Folge dessen nimmt Austrian Airlines mit 31. Juli bzw. 01. August Flüge zu folgenden Destinationen wieder auf:

  • Belgrad
  • Bukarest
  • Chicago
  • Kairo
  • Kiew
  • London
  • Podgorica
  • Pristin
  • Sarajevo
  • Sibiu
  • Skopje
  • Sofia
  • Stockholm
  • Tirana
  • Varna

Auf Grund aktueller Einreisebestimmungen werden die Flüge nach Tel Aviv im August aus dem Programm genommen und die Flüge nach Shanghai vorerst noch nicht wiederaufgenommen.

Neue Einreisebestimmungen

Da die Corona-Lage in vielen der genannten Länder nach wie vor kritisch ist, werden die Landeverbote nicht einfach “ersatzlos” gestrichen, sondern man verfolgt nun stattdessen eine andere Herangehensweise erweiterter und ferner differenzierter Einreisebestimmungen.

  • Ohne PCR-Test/Quarantäne nach der Einreise können Passagiere aus folgenden Ländern einreisen:
    • Andorra, Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen, Polen, San Marino, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vatikan und Zypern
  • Nicht-Drittstaatsangehörige, welche aus einem Risikogebiet einreisen, müssen bei der Einreise ein Gesundheitszeugnis mit einem maximal 72 Stunden alten, negativen PCR-Test vorlegen oder binnen 48 Stunden nach der Einreise einen PCR-Test auf eigene Kosten machen. Zu den Risikogebieten zählen:
    • Ägypten, Albanien, Bangladesch, Weißrussland, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Chile, Ecuador, Indien, Indonesien, Iran, Kosovo, Mexiko, Moldau, Montenegro, Nigeria, Nordmazedonien, Pakistan, Peru, Philippinen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Senegal, Serbien, Südafrika, Türkei, Ukraine, USA und die Provinz Hubei (China)
  • Drittstaatsangehörige dürfen nur einreisen, wenn sie aus dem Schengenraum kommen und einen maximal 72 Stunden alten, negativen PCR-Test vorlegen können. Selbst dann muss diese Gruppe sich jedoch in eine 10-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne begeben.
    • von dieser Regelung ausgenommen sind unter Anderem Drittstaatsangehörige, die in einer Partnerschaft mit einer in Österreich lebenden Person stehen

Die vollständige Pressemitteilung der Austrian Airlines findet ihr hier.

Landeverbote aufgehoben: 15 zusätzliche Destinationen bei Austrian Airlines – Fazit

Austrian Airlines wird sich über diese neue Herangehensweise betreffend Landeverbote und Einreisebestimmungen vermutlich freuen – Flüge in Risikogebiete müssen nunmehr nicht schon im vorhinein abgesagt werden, sondern können durchgeführt werden, auch wenn auf Grund der strengen Einreisebestimmungen vermutlich nicht mit allzu hohen Passagierzahlen auf diesen Flügen zu rechnen sein wird. Dennoch dürften damit offenbar wieder genug Transferpassagiere zusammenkommen, um auch die Langstreckenflüge nach Chicago wieder aufzunehmen.

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