Lufthansa Flugzeuge Flughafen Frankfurt
04. März 2021 Markus 0 Highlights, News

Lufthansa Group stellt Geschäftsbericht 2020 vor und gibt Ausblick in die Zukunft

Die Lufthansa Group hat den Geschäftsbericht inklusive der Verkehrszahlen für das Jahr 2020 veröffentlicht. CEO Carsten Spohr und CFO Remco Steenbergen blickten in der digitalen Jahrespressekonferenz, die im stillgelegten First Class Terminal der Lufthansa in Frankfurt stattfand, auf „das herausforderndste [Jahr] in der Geschichte“ der Lufthansa Group zurück, kommentierten die Zahlen und gaben einen Ausblick auf die kommenden Jahre.

Rekordgewinn der Lufthansa Cargo kann hohe Verluste nicht verhindern

Der Umsatz der Lufthansa Group sank im Jahr 2020 auf 13,6 Milliarden Euro. Im Jahr 2013 waren es noch 36,4 Milliarden Euro. Das entspricht einem Rückgang von 63 Prozent. Als einzige Sparte des Konzerns konnte Lufthansa Cargo einen Gewinn erwirtschaften. Mit 772 Millionen Euro hat Lufthansa Cargo sogar den höchsten Betriebsgewinn der Geschichte eingefahren. Alle anderen Sparten, wie die Airlines der Gruppe, Lufthansa Technik und die LSG Group (Catering), verbuchten Verluste. Deshalb und trotz Kosteneinsparungen muss die Lufthansa Group in Summe einen Verlust von 5,5 Milliarden Euro hinnehmen. Kosteneinsparungen erfolgten vor allem beim Personal und bei der Flotte. Ein Mittelabfluss in Höhe von 3,85 Milliarden Euro kam durch Rückerstattungen von stornierten Flügen zustande.

Belegschaft und Flotte wurden deutlich verkleinert

Aufgrund der geringen Nachfrage und der nötigen Kosteneinsparungen wird die neue Lufthansa Group schlanker sein. Die Marken Germanwings und SunExpress wurden aufgegeben. Die Personalkosten wurden durch den Abbau von insgesamt 28.000 Arbeitsstellen gesenkt. Zum Ende des Jahres 2020 lag die Zahl der Mitarbeiter bei 110.000, was einem Rückgang von rund 20 Prozent zum Vorjahr entspricht.

Laut Finanzvorstand Remco Steenbergen fokussiert man sich beim „New Normal“ in den kommenden Jahren weiter auf die Kosten durch Verschlankung der Organisation und Kosteneffizienz. Langfristig wird mit 100.000 Mitarbeitern gerechnet. Demnach müssten noch 10.000 Stellen gestrichen werden. Laut Carsten Spohr werden vom nötigen Personalabbau alle Bereiche betroffen sein werden. Die Konzern-Flotte wird auf 650 Flugzeuge im Jahr 2023 reduziert und deutlich modernisiert. Alle Flugzeuge, die älter als 25 Jahre sind, sollen deshalb dauerhaft am Boden bleiben. Dies soll dazu beitragen, dass die Lufthansa Group bis 2050 CO2-neutral wirtschaftet.

Keine Rückkehr des A380 erwartet

Der Konzern ging mit 760 eigenen Flugzeugen in die Krise und legte im Zuge der Pandemie 115 Flugzeuge dauerhaft still. Vor allem die Vierstrahler, wie den A380 und den A340, hat es getroffen. Stand jetzt glaubt Spohr, dass weder der Airbus A340-600 noch der A380-800 noch einmal für die Lufthansa abheben werden. Vierstrahler werden bis Mitte des Jahrzehnts nur noch weniger als 15 Prozent der Flotte ausmachen. In Summe verließen acht Flugzeugtypen die Langstreckenflotte der Lufthansa Group. Diese wird in Zukunft aus Boeing 747-8, Boeing 777X, Boeing 777-300, Boeing 787-9, Boeing 777F, Airbus 350-900 und Airbus A330-300 bestehen.

76 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr

Die Airlines der Lufthansa Group mussten einen Passagierverlust von 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verkraften. Die Zahl der absoluten Fluggäste lag in Summe bei 36,4 Millionen. Die angebotenen Flüge sanken um rund zwei Drittel auf 390.000. Sollte die Nachfrage in den nächsten Monaten steigen, so kann kurzfristig wieder bis zu 70 Prozent der Vorkrisenkapazität angeboten werden.

Neue Business Class kommt bis Ende 2022

Die langersehnte neue Business Class der Lufthansa kommt bis Ende 2022. In welchem Fluggerät, ob Airbus A350 oder Boeing 787, dieses neue Bordprodukt auf den Markt gebracht wird, soll in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden. Auch ein gemeinsames Produkt mit der Deutschen Bahn soll auf den Markt gebracht werden. Detaillierte Informationen über dieses Projekt wollte Carsten Spohr jedoch nicht nennen.

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