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04. Mai 2022 Markus 0 News

Hat Lufthansa Interesse an drei A350-1000 von Qatar Airways?

Seit Monaten berichten wir regelmäßig über den Streit zwischen Qatar Airways und Airbus, der immer weiter eskaliert. Im Verlauf der Auseinandersetzung zwischen Airline und Flugzeughersteller, verweigerte Qatar Airways die Annahme dreier Airbus A350-1000, die für sie gebaut wurden. Möglich, dass Lufthansa diesen andauernden Konflikt nutzt und sich diese drei, für Qatar Airways gebaute, A350-1000 in die Flotte holt.

Übernimmt Lufthansa für Qatar Airways gebaute A350?

Lufthansa hat schon einmal kurzfristig die Langstreckenflotte mit modernen Flugzeugen verstärkt, als sie im Oktober 2021 vier Airbus A350-900 leaste. Mittlerweile ist der erste dieser A350-900 im Linienbetrieb ab München unterwegs. Sollte es eine weitere Gelegenheit geben, sich günstig mit den modernen und effizienten Fluggeräten auszustatten, würde der Kranich sicher nicht abwinken. Denn im Rahmen der Präsentation des Geschäftsberichts 2021 im März, erklärte Lufthansa-Chef Carsten Spohr, dass die Lufthansa Group durchaus auf Schnäppchenjagd sei. Damals hieß es: „Wir sind mit Airbus und Boeing in Kontakt – hier gibt es Flugzeuge, die nicht ausgeliefert werden können.” Mit dieser Aussage bezog sich Spohr zwar eigentlich auf A350 und Boeing 787, die aufgrund des Krieges in der Ukraine nicht mehr an russische Airlines ausgeliefert werden, aber auch die für Qatar Airways produzierten A350-1000 stehen bei Airbus prinzipiell auf dem Hof. Zudem muss Lufthansa sich bei der Auslieferung ihrer bestellten Boeing 787-9 und Boeing 777-9 weiter gedulden. So ist es durchaus möglich, dass Lufthansa und Airbus zusammenfinden und eine Einigung erzielen können. Seit Qatar Airways die Auslieferung der drei fabrikneuen A350 verwehrte, möchte Airbus keine Flugzeuge mehr an die Golfairline liefern und versucht aus allen Verträgen herauszukommen. So wären diese drei Langstreckenmaschinen relativ schnell zu bekommen, da sie fertig lackiert sind und alle notwendigen Testflüge absolviert haben.

Auch Air India ein Kandidat?

Als weiteren potenziellen Interessenten nennt Simple Flying auch Air India, die Anfang des Jahres von der Tata Group übernommen wurde und in den kommenden Jahren wieder auf Vordermann gebracht werden soll. Der Tata Konzern ist bereits Geschäftspartner von Airbus. Denn andere Airlines der Tata Group, namentlich Vistara und AirAsia India, haben Flugzeuge der A320-Familie in ihrer Flotte. Auf der Langstrecke setzen Air India sowie Vistara zwar bisher auf Boeing-Maschinen, doch da Boeing weiter mit Verzögerungen bei der B777X und B787 zu kämpfen hat, könnte Airbus ins Spiel kommen.

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