10. Februar 2019 Benedikt 51 Meilen & Punkte sammeln, News, Schweiz

Mit Revolut in der Schweiz kostenlos Meilen sammeln

Bereits seit Ende Dezember 2018 hat Revolut eine Schweizer IBAN. Seitdem ist es möglich über reguläre Banküberweisungen kostenlos Geld auf das Konto von Revolut zu transferieren. Während Anfangs noch Gebühren für das Aufladen per Kreditkarte erhoben wurden, so sind diese bereits seit einiger Zeit (seitens Revolut) Geschichte. Nach Nutzung der Karte in verschiedensten Ländern und einigen Online-Einkäufen wird es Zeit für ein kurzes Update dieses Berichts…

Mit Revolut in der Schweiz kostenlos Meilen sammeln – Übersicht

Wer noch nie etwas von Revolut gehört oder gelesen hat, liest sich am besten unseren Artikel Mit Revolut Meilen sammeln – So führt jede Überweisung zur Gutschrift auf dem Meilenkonto durch, hier ist alles ausführlich erklärt. Im Wesentlichen erlaubt Revolut seinen Nutzern das Aufladen des Revolut Kontos auf verschiedene Arten, die interessanteste davon für uns Meilensammler ist das Aufladen mit Kreditkarte, denn so können wir auch Meilen durch Umsätze sammeln. Das Geld befindet sich anschließend auf einem Girokonto, welches mit einer virtuellen oder physischen Kreditkarte verknüpft ist. Somit könnt ihr dann nicht nur Überweisungen tätigen, durch welche ihr Meilen sammelt (sei das Miete, Krankenkasse oder sonstige Rechnungen), sondern auch im Ausland mit der Revolut Kreditkarte bezahlen, ohne dass euch dafür die Auslandseinsatzgebühr berechnet wird. All das geschieht dabei über die Revolut App.

Derzeit gibt es einen Bonus in Höhe von 10 Franken für Werber und Geworbenen, sofern der Geworbene seine Karte ein erstes Mal auflädt und einsetzt. Untenstehend findet ihr meinen Link dazu.

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Mit Revolut in der Schweiz kostenlos Meilen sammeln – Details

Bis Ende letzten Jahres war es für Leute mit Schweizer Bankkonto in der Regel mit Kosten verbunden, Geld auf das Revolut Konto zu laden, und hat sich dadurch eigentlich nicht gelohnt. Der Grund dafür war, dass Revolut keine Schweizer IBAN Nummer hatte, und Überweisungen bzw. Aufladungen mit der Kreditkarte immer mit Gebühren verbunden waren. Für das Aufladen von 10 Franken auf mein Revolut Konto mit meiner Cornèrcard Miles & More Visa Classic wurden mir 25,20 Franken berechnet, kein sehr gutes Geschäft. Zwar waren die 2% transparent angegeben, aber Cornèrcard kategorisiert derlei Aufladungen wohl als Barabhebung im Ausland, und damit wurde eine zusätzliche Gebühr von 15 Franken erhoben.

Seit Ende Dezember verfügte Revolut über eine Schweizer IBAN Nummer. Damit waren nun immerhin Überweisungen von einem Schweizer Konto kostenlos, auch wenn es dadurch noch nicht möglich war Meilen zu sammeln. Kurz darauf ist man aber dazu übergegangen diese Gebühren für das Aufladen mit der Kreditkarte in Höhe von 2% ganz zu streichen, und seitdem kann man problemlos Geld mit der Swisscard Miles & More Mastercard auf sein Revolut Konto laden, völlig kostenlos. Und dabei sammelt man noch zwischen 0,3 (Classic) und 0,5 (Platinum) Meilen pro Franken.

Keine Gebühren für das Aufladen mit der Kreditkarte
Keine Gebühren für das Aufladen mit der Kreditkarte

Cornèrcard behandelt Aufladungen auf Revolut nach wie vor als Barabhebung, so dass zwar keine 20 Rappen Einsatzgebühr, aber eben die 15 Franken berechnet werden, und Meilen gibt es auch nicht dafür. Somit bleibt als Alternative eigentlich nur eines der Duos von Swisscard. Und auch hier gibt es einen Haken: Das Revolut Konto kann lediglich mit einer Visa oder Mastercard aufgeladen werden, Amex wird nicht akzeptiert. Da Cornèrcard keine Option ist, bleiben nur noch die verschiedenen Mastercards von Swisscard übrig.

Da ich bisher lediglich Aufladungen mit diesen zwei Produkten getätigt habe kann ich nichts zu anderen Kreditkarten (z.B. von der UBS oder Kantonalbanken) sagen, allerdings sind diese aufgrund der (meist) fehlenden Sammelfunktion wohl nicht so stark von Interesse.

Meine Erfahrungen mit Revolut

Ich selbst benutze Revolut seit Anfang des Jahres, als es möglich wurde, auch mit Schweizer Kreditkarten das Konto aufzuladen und dabei Meilen zu sammeln. Mittlerweile nutze ich im Ausland eigentlich ausschließlich meine damals noch erhältliche VISA-Karte. Die Einsparungen sind dabei beträchtlich; bei bisher drei Langstreckenreisen in Richtung Nord/Südamerika und Asien sowie einigen Amazon-Einkäufen habe ich mittlerweile bereits eine (nicht mehr ganz) tiefe dreistellige Summe gespart. Je nach Kreditkartenbieter und Land kann sich das stark unterschieden, aber wenn ihr ebenso wie ich 2,5% Fremdwährungsgebühren zusätzlich zum unvorteilhaften Umrechnungskurs bezahlt, dann lernt man die Karte so richtig schätzen.

Mit Revolut in der Schweiz kostenlos Meilen sammeln – Fazit

War Revolut anfangs noch aufgrund der verlangten Gebühren eher eine Spielerei, so ist es nun bei Reisen nicht mehr wegzudenken. Egal ob das nur eine Cola im 7 Eleven in Hongkong ist oder ein Partnerspecial der Swiss mit Start im Ausland (und damit auch Abrechnung in entsprechender Währung), überall wo nicht der Franken die Standardwährung ist kommt die Karte zum Einsatz und spart damit nicht nur eine Menge Geld, sondern gibt in Form von Meilen durch das Aufladen dennoch einen Teil wieder zusätzlich zurück. Die so entgangenen 0,5 (Platinum) bis 0,7 (Classic) Meilen pro Franken sind dabei gegenüber den gesparten 2,5% nicht weiter tragisch.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Revolut gemacht? Welche Karten habt ihr genutzt und welche Gebühren sind dabei angefallen?

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