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20. Januar 2021 Markus 0 News

Projekt gescheitert: Norwegian gibt Langstrecken auf

Seit Monaten verfolgen wir Norwegian Air Shuttle und deren Versuch durch die Coronakrise zu kommen. Als Teil des neuen Business Plans gibt Norwegian nun all ihre Langstrecken auf. Zukünftig wird man sich wieder auf europäisches Netzwerk konzentrieren und die drei Dutzend Dreamliner abgeben.

Vision des Mitgründers Björn Kjos gescheitert

Damit ist das ehrgeizige Projekt gescheitert auch auf der Langstrecke als Billigairline zu funktionieren. Seit März 2020 sind alle Boeing 787 Dreamliner von Norwegian gegroundet. Das Kurzstreckennetz, das Norwegian-CEO Jacob Schram als „Rückgrat der Norwegian“ bezeichnet, soll vorerst mit rund 50 Narrow-Body-Maschinen bedient werden. 2022 könnte die Flotte auf insgesamt 70 Kurstreckenmaschinen wachsen. Das entspricht nur noch der Hälfte der Vorkrisenflotte.

Durch die Entscheidung des Managements, das Langstreckengeschäft aufzugeben, verlieren ungefähr 2.000 Mitarbeiter in Italien, den USA, Frankreich und Großbritannien ihre Arbeitsstelle. Vor der Pandemie hatte Norwegian Air Shuttle mit ihren Boeing 787 diverse Ziele in den USA, darunter z.B. New York, Orlando, Las Vegas, Los Angeles und Seattle, sowie Buenos Aires, Rio de Janeiro und Bangkok angeflogen. Gewinne hatte Norwegian mit ihrer Langstrecke aber wohl nie eingefahren. Nun muss sich die Airline mit den Leasinggebern ihrer 35 Dreamliner auf eine Lösung verständigen, denn für ein Streckennetz, das auf Europa ausgerichtet ist, werden keine Langstreckenmaschinen benötigt.

Ist das der Weg aus der Krise?

Für Norwegian geht es nun darum, wieder auf die Beine zu kommen. Die norwegische Regierung gab am 09. November 2020 bekannt, dass sie der Bitte der Norwegian um weitere Finanzhilfen eine Absage erteilt hat. Deshalb steht die Airline in Irland und Norwegen unter Gläubigerschutz. Nur noch sechs Flugzeuge und ein paar hundert Mitarbeiter sind nach zahlreichen defizitären Monaten übriggeblieben. Mit dem neuen Business Plan soll Norwegian für neue Investoren attraktiver werden.

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