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28. Februar 2022 Markus 0 News

Personalkosten: Plant Lufthansa eine neue Airline?

Zwar hat die Lufthansa Group den Stellenabbau nach Verhandlungen mit der Vereinigung Cockpit (VC) bei ihren Piloten gestoppt, doch offenbar droht sie ihrem Cockpit-Personal mit der Gründung einer neuen Airline, sollten die Piloten nicht auf ihre Forderungen eingehen.

Lufthansa droht Piloten mit neuer Tochtergesellschaft

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, sollen die Piloten der Lufthansa dauerhaft rund 25 Prozent weniger verdienen. Sollten sich die Pilotinnen und Piloten auf die Kostenreduzierung nicht einlassen, könnte Lufthansa eine neue Airline gründen und damit Einsparungen von 20 bis 30 Prozent erreichen. Die neue Fluglinie könnte unter der Kernmarke „Lufthansa“ fliegen und die innerdeutschen und europäischen Strecken ab Frankfurt und München durchführen. Hierfür würde die neue Tochtergesellschaft auch ein eigenes Luftverkehrsbetreiberzeugnis erhalten. Die Ausstellung eines solchen Air Operator Certificate (AOC) kann jedoch bis zu einem Jahr in Anspruch nehmen.

Dennoch bleibt die Gründung einer neuen Gesellschaft laut der „SZ“ ein Druckmittel seitens der Lufthansa. Denn der bis 2018 geltende Konzerntarifvertrag verbietet zwar das Bereedern von Cockpits der Lufthansa durch Piloten anderer Gesellschaften, jedoch gilt dies nur für Airlines, die bei Vereinbarung dieses Vertrags bereits existierten. Ein entsprechendes Gerichtsurteil von 2016 gibt der Lufthansa Rückendeckung. Dieser Vertrag von 2018 wurde zwar durch eine andere Vereinbarung ersetzt, diese jedoch Ende 2021 von der Lufthansa gekündigt. Somit gilt wieder, nach einer Übergangsphase, der alte Konzerntarifvertrag aus dem Jahr 2018. Gespannt kann man deshalb auf die geplante Vorstellung des Geschäftsberichts 2021 der Lufthansa am 03. März 2022 blicken. Gut möglich, dass hier Informationen bekanntgegeben werden.

Ähnliches Vorgehen bei Eurowings und Eurowings Discover

Dieses Vorgehen der Lufthansa ist nicht neu. Bereits in den vergangenen Jahren hat Lufthansa beispielsweise den dezentralen Europaverkehr sowie den touristischen Langstreckenverkehr an die Konzerntöchter Eurowings und Eurowings Discover ausgelagert. Auf diesen Routen ist die Kernmarke – laut eigenen Angaben – mit ihrer Kostenstruktur nicht konkurrenzfähig. Die Gründung  neuer Tochtergesellschaften senkt zwar die Personalkosten, bläht allerdings auch den Konzern weiter auf. Würde die neue Airline unter der Kernmarke fliegen, würden die Passagiere keine Änderung wahrnehmen.

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