Oman Air Business Class A330 200 Sitze Fenster 1
20. November 2022 Benedikt 8 Business Class Review

Review: Oman Air Business Class Airbus A330-200 Zürich – Muscat

Schon länger wollte ich die Oman Air Business Class im Airbus A330-200 von Zürich nach Muscat testen, Anfang September habe ich dieses Vorhaben dann mehr oder weniger spontan in die Tat umgesetzt. Auf dem kurzen Nachtflug habe ich das Produkt so ausgiebig getestet wie ich konnte, und bis auf eine Ausnahme, welche bei einem Nachtflug nicht weiter ins Gewicht fällt, konnte mich Oman Air von ihren Qualitäten überzeugen…

Oman Air Business Class Airbus A330-200 – Die wichtigsten Daten

  • Airline: Oman Air
  • Flugzeugtyp: Airbus A330-200
  • Flugnummer: WY154
  • Kennzeichen: A4O-DG (11,5 Jahre)
  • Reiseklasse: Business Class
  • Kabinen-Konfiguration: 2-2-2 (Apex Suites)
  • Kabinen-Größe: 30 Suiten in 2 Kabinen
  • Pitch/Sitzabstand: 80 Zoll / 203 cm
  • Sitzbreite: 22,8 Zoll / 58 cm
  • Bettlänge: 76 Zoll / 193 cm

Oman Air Business Class Airbus A330-200 – Buchung und Upgrade

Ursprünglich hatte ich einen Flug in der Economy Class gebucht. Dieser kostete mich bei Etihad Guest 20.000 Meilen und knapp 160 Euro Steuern und Gebühren. Der reguläre Preis hätte etwa 600 Euro betragen, sodass der Gegenwert ganz okay war. Noch besser wäre ein Flug in der Business Class gewesen, denn dieser kostet nur 39.000 Meilen und etwa 240 Euro Steuern und Gebühren. Allerdings war ich mit einem Kollegen unterwegs, und Etihad Guest erlaubt das Buchen für andere nur bei Familienmitgliedern, weshalb wir uns beide für Eco entschieden hatten. Verfügbarkeiten lassen sich ziemlich einfach über die Webseite von Oman Air selbst suchen, auch ohne Account oder Meilen; die Verfügbarkeiten sollten sich mit denen bei Etihad an der Hotline decken (eine Onlinebuchung bei Etihad Guest für Partner ist nicht möglich). Da Etihad Guest ein Transferpartner von American Express ist und sich Membership Rewards Punkte auf den unterschiedlichsten Wegen sammeln lassen, sind die 20.000 bzw. 40.000 Punkte relativ einfach zu erreichen.

Oman Air Business Class Boarding Pass
Nach 45 langen Minuten war das Upgrade endlich durch und die Reise konnte starten

Wenige Tage vor dem Check-In gab es dann die Möglichkeit für ein Bid-Upgrade, wobei er 525 Euro für ein Upgrade bot und den Zuschlag erhielt. Bei mir ging das leider nicht, sodass ich am Check-In gefragt habe. Hier hat das Upgrade dann 660 Euro gekostet. Das System hat etwas gezickt, sodass der Upgradeprozess 45 Minuten in Anspruch genommen hat. Mühsam, aber die Mitarbeiter waren dabei wirklich nett und unterhaltsam, also halb so schlimm.

Oman Air Business Class Airbus A330-200 – Besuch der Lounge und Boarding

Nach erfolgreichem Check-In ging es noch für ein Bier und einen Snack in die Primeclass Lounge bei den E-Gates. Für eine Vertragslounge, welche ebenfalls Zutritt für Inhaber des Priority Pass und der Diners Club Kreditkarte bietet, gibt es eine gute Auswahl an Speisen und Getränken, allerdings war die Lounge zum Zeitpunkt unseres Besuches am Abend relativ voll. Kurz vor der angegebenen Boardingzeit begaben wir uns zum Gate, mit etwa 10 Minuten Verspätung ging es dann los.

Oman Air A330 200 Gate 5
Primeclass Lounge Zürich E – Dachterrasse mit Blick auf den Flughafen

Gebordet wurde lediglich über Türe 2L, wobei es links in die Business Class und rechts in die kleinere Business Class bzw. Economy Class geht, eine Premium Economy Class gibt es bei Oman Air nicht. Wir wurden von zwei freundlichen Flugbegleiterinnen empfangen, und kaum hatten wir uns einigermaßen eingerichtet ging es los mit einem kalten Champagner und einem warmen Tuch sowie einem arabischen Kaffee mit süßer Feige. Da sich der Pushback etwas verzögerte, gab es noch am Gate einen Saft und ein zweites Glas Champagner ohne Nachfrage.

Der herzliche Empfang war maßgebend für den gesamten Flug, wir sind uns teilweise eher wie in der First Class vorgekommen anstatt “nur” Business Class.

Oman Air Business Class Airbus A330-200 – Die Kabine

Oman Air setzt in sämtlichen Flugzeugen Apex Suiten in der Business Class ein. Diese haben eine 2-2-2 Anordnung, bieten aber gleichzeitig von jedem Sitz direkten Zugang zum Gang, da sie leicht versetzt angeordnet sind. Der vordere Kabinenabschnitt hat 18 Sitze in drei Reihen, während die kleinere Kabine 12 Sitze in zwei Reihen enthält. Dazwischen ist die Galley bzw. zwei WCs. Ein in meinen Augen absoluter Pluspunkt der Apex Suite Sitze ist die Tatsache, dass man seine Füße zum Schlafen nicht in ein beengtes Fach zwischen den Vordersitzen stecken muss, sondern die gesamte Breite nutzen kann.

Oman Air A330 200 Seat Map
Oman Air Business Class Seatmap © Aerolopa

Die Kabine wurde vor einigen Jahren erneuert und machte mit den hellen Farbtönen und Akzenten einen ziemlich guten und modernen ersten Eindruck. Die fehlenden Overhead-Bins in der Mitte geben der Kabine mehr Raumgefühl, was bei einem A330 schon noch einmal etwas ausmacht.

Oman Air Business Class A330 200 Kabine 5
Oman Air Business Class Kabine im A330-200

Die eingestickten Muster in den Sitzen gefallen mir ebenso sehr wie die helle Beleuchtung. In meinen Augen hat Oman Air hier wirklich einen grandiosen Refit hinbekommen. Wenn jetzt noch die Bulkheads nicht bloß weiß wären, sondern ein Bild, Logo oder ähnliches hätten… Aber das ist wohl Jammern auf höchstem Niveau.

Obwohl die Sitze Apex Suiten heißen, handelt es sich übrigens nicht tatsächlich um abgeschlossene Suiten. Denn die Sitze sind zum Gang offen, eine Tür gibt es nicht. Die Fensterplätze hingegen können bei hochgefahrener Trennwand tatsächlich als Suiten durchgehen.

Oman Air Business Class Airbus A330-200 – Sitz/Bett

Die Business Class Sitze im A330 von Oman Air sind mit braunem Stoff bezogen und haben eine Kopfstütze bzw. eine Fußablage aus Leder. Sowohl zum Sitzen als auch in der Lounge- bzw. Schlafposition lässt es sich darauf hervorragend aushalten. Mein Sitz, 12J, war der Gangplatz des fensterseitigen Sitzpaares in der letzten Reihe der großen Business Class Kabine.

Oman Air Business Class A330 200 Kabine 2
Oman Air Business Class Fenster- und Mittelsitze

Dieser war zum Gang hin offen, direkt daneben ist Sitzplatz 12K, ein echter Fensterplatz. Dazwischen lässt sich eine Trennwand hochfahren, für den Fall, dass man nicht zusammen reist. Die mit Abstand besten Plätze sind entsprechend alle A bzw. K Sitze, hier hat es maximale Privatsphäre bei gleichzeitig bestem Blick aus den drei Fenstern. Da sämtliche Suiten direkten Zugang zum Gang haben, gibt es hier auch nicht den Nachteil über den Sitznachbarn drübersteigen zu müssen.

Die Plätze mit den Buchstaben C, D, G und H sind im Grunde alle identisch, da es Gangplätze ohne Fenster sind, die einen mittig im Zweierblock gelegen, die anderen jeweils fensterseitig aber nach innen liegend. Für den Fall, dass man zu zweit unterwegs ist würde ich ganz klar A/C bzw. H/K empfehlen, so haben beide etwas von den Fenstern. Die Sitze in der Mitte der Kabine sind leicht versetzt, sodass man trotz der offenen Suiten ziemlich abgeschirmt ist.

Hinter der Trennwand gibt es ein ausklappbares Leselicht sowie eine Halterung für die Kopfhörer direkt darunter. In der linksseitigen Armlehne sind die Bedienelemente für die Sitzeinstellung untergebracht, welche ziemlich selbsterklärend sind und sogar eine Massagefunktion beinhalten. Auf der rechten Seite waren die Fernbedienung für das IFE und die Steuerung für die Beleuchtung am Sitz in die Armlehne eingelassen.

Etwas überrascht war ich über den Zustand der ganzen Tasten. Entweder ist der Refit doch schon länger her als ich es in Erinnerung habe, oder aber gewisse Elemente nutzen sich sehr schnell ab. Die Lichtsteuerung war alles andere als reaktiv, und musste mehrmals betätigt werden, bis etwas passiert ist. Weniger schlimm aber ähnlich war es bei den Sitzeinstellungen.

Der mangelnde Stauraum wird oft als Nachteil genannt, wenn man andere Reviews zu den Apex Suiten liest (z.B. Review: JAL Business Class Sky Suite 787-8 London Heathrow nach Tokio Haneda). Je nachdem, was man während des Fluges bei sich hat, kann ich dem zustimmen. Es gibt zwar einige Fächer, allerdings sind diese eher klein oder nicht so erreichbar, wie man es gerne hätte. Unter die Fußablage passen die Schuhe, seitlich gibt es Platz für Wasserflaschen oder kleinere Gegenstände wie Smartphones und Kopfhörer, und hinter dem Nachbarsitz (jedoch nur bei den Gangsitzen am Fenster) gibt es noch eine größere Ablagefläche, beispielsweise für einen Rucksack. Meinen Laptop würde ich hier allerdings nicht ablegen, dazu ist die Ablage zu leicht vom Gang her erreichbar.

Zwar gibt es seitlich und unter dem Monitor noch Ablageflächen, allerdings sind diese sehr schmal und dienen teilweise als Abdeckung des Tische – nicht ganz ideal. Ebenfalls seitlich befindet sich der Kopfhörer- und Stromanschluss mit zwei USB-Steckplätzen sowie einer Universalsteckdose.

Die Fußablage ist direkt unter dem Monitor, und dank der fehlenden Verschachtelung mit anderen Sitzen in ihrer ganzen Höhe und Breite nutzbar. Die echten Fensterplätze haben sogar noch einmal eine noch großzügigere Ablage ohne seitliche Einschränkung.

Besonders gut hat mir der Sitz in der Loungeposition gefallen, hier kann man problemlos ein paar Filme schauen und es sich bei Snacks und Drinks gut gehen lassen. Und auch zum Schlafen kann der Sitz überzeugen, wobei ich aufgrund des Festmahls und der für mich etwas zu warmen Kabine (deshalb die fehlende Bettdecke) lediglich etwas dösen konnte. Meine Reisebegleitung hat aber problemlos vier Stunden geschlafen und Sitz und Bettzeug für sehr gut befunden.

Insgesamt hat mir der Sitz wirklich sehr gut gefallen, trotz des nicht übermäßig vorhandenen Stauraums. Auch wenn wir hier von einer 2-2-2 Anordnung sprechen, so lässt sich das Gebotene kaum mit einer Lufthansa Business Class vergleichen, hier spielt Oman Air meiner Meinung nach in einer anderen Liga.

Leider war der Flug, wie es sich für einen Nachtflug in den mittleren Osten gehört, ziemlich kurz, sodass wir pünktlich zum Sonnenaufgang den Landeanflug auf Muscat begannen.

Oman Air Business Class Airbus A330-200 – Entertainment/WiFi

Das Oman Air Entertainment ist ein Punkt, der mich leider absolut nicht überzeugen konnte, und das liegt sowohl an der Hardware als auch an der Software. Zum einen ist da die Auflösung des Bildschirms, welche alles andere als augenfreundlich ist (ich würde vermuten, nicht einmal HD). Und wem das noch nicht genug ist, der darf sich dann an die Bedienung des IFE machen. Diese geht offenbar nur über die Fernbedienung, nicht über den großen Monitor selbst, und ist alles andere als reaktiv, jedenfalls in meinem Fall.

Dadurch stellt sich auch hier wieder die Frage, ob der Refit einfach schon länger her ist, oder ob man hier einfach am falschen Ort gespart hat. Das ist definitiv ein Kritikpunkt für mich, denn mittlerweile ersetzen Filme im Flugzeug für mich das Kino. Schade eigentlich, denn die Filmauswahl war für eine Boutique-Airline gar nicht mal so schlecht.

Oman Air hat dem A330-200 eine Bug-Kamera spendiert, welche zumindest bei hellen Bedingungen einigermaßen erkennen lässt, was draußen vor sich geht. Die Airshow ist relativ standardmäßig und bietet keine Besonderheiten an, erfüllt aber ihren Informationszweck.

Die zur Verfügung gestellten Kopfhörer sind ganz in Ordnung und nicht so unbequem wie zum Beispiel jene bei Swiss, es lassen sich aber auch problemlos eigene Kopfhörer anschließen.

Oman Air Business Class Kopfhoerer 1
Oman Air Business Class Kopfhörer

Zu guter Letzt bietet Oman Air auf ihrer A330 und 787 Langstreckenflotte WiFi an. Die Preise sind dabei leider recht hoch, da sämtliche Zugänge ein Datenlimit beinhalten, und dadurch nicht sonderlich attraktiv.

Oman Air Business Class Wifi 1
Preise für das Inflight WiFi bei Oman Air

Wenn es also einen Bereich gibt, bei dem Oman Air aufbessern könnte, dann wäre das definitiv der Entertainment- und WiFi-Bereich.

Oman Air Business Class Airbus A330-200 – Essen/Service

Das krasse Gegenteil – im positiven Sinne – ist beim Essen bzw. Service der Fall. Direkt nach dem Einsteigen und einer netten Begrüßung gab es, wie oben erwähnt, bereits die erste Runde Champagner, Saft, arabischen Kaffee sowie ein heißes Tuch. Nach dem Start ging es dann direkt weiter mit einem Getränke- und Snackservice, wobei ich mich für einen Gin-Tonic entschied zu welchem Nüsse in einem Ramekin serviert wurden – seit Corona keine Selbstverständlichkeit mehr. Außerdem gab es vor dem Essen noch einmal ein warmes Tuch. Da die Business Class nur zu etwa 50% belegt war, kamen wir uns beinahe wie in der First Class vor, und dieser Eindruck blieb bis zum Ende des Fluges.

Kurz darauf wurde auch schon der Tisch eingedeckt. Dieser lässt sich seitlich aus der Mittelkonsole herausfahren, und obwohl er eigentlich ziemlich viel Platz bietet, wirkt er eingedeckt plötzlich nicht mehr so groß – kein Wunder, bei dem Programm, das Oman Air hier auffährt. Ohne Nachfrage erhält jeder Passagier Salz- und Pfefferstreuer aus Keramik, Öl, Butter und einen eigenen Brotkorb.

Zwischendurch wurde selbstverständlich noch nach dem Essenswunsch gefragt, und die Karte kann sich für einen so kurzen und relativ späten Abflug definitiv sehen lassen.

Oman Air Business Class Menu Weinliste 1
Oman Air Business Class Menü und Weinkarte

Los ging es mit einem Amuse Bouche bestehend aus Jakobsmuscheln und Käse. Ehrlich gesagt nicht wirklich mein Fall, aber das ist ja Geschmacksache.

Oman Air Business Class Amouse Bouche 1
Oman Air Business Class Amuse Bouche

Der “Appetizer” war dafür umso mehr nach meinem Geschmack, denn hier gab es eine riesige Portion arabische Mezze, bestehend aus Salat, Lamm, Hühnchen, Hummus, und anderen Beilagen. Von der Menge her eigentlich schon eine Hauptmahlzeit für sich, aber so gut wie es war musste alles weg. Mein Kollege hat die Garnelen und den Tintenfisch genommen; diese seien zwar auch gut gewesen, aber er hätte im Nachhinein wohl auch lieber die Mezze gehabt…

Nach einer so üppigen Vorspeise hätte eine Kinderportion als Hauptgang gereicht, aber das ist definitiv nicht der Stil von Oman Air – es kam noch einmal ein ganzer Teller voll mit geschmortem Lamm, Reis und Gemüse. Ich kann ohne lange zu überlegen sagen, dass das Essen das beste Business Class Menü war, das ich jemals essen durfte, und abgesehen von der Präsentation hätte ich so etwas eher in der First Class erwartet. Das Lamm war einfach perfekt, ist quasi auf der Zunge zergangen, und auch die Beilagen und Soße konnten absolut überzeugen. Ich bekomme direkt Hunger, wenn ich das so schreibe!

Und als wäre das immer noch nicht genug zum Essen gewesen wurde noch ein Dessert serviert – wir hatten einen Meringue mit Himbeeren, einen Eisbecher sowie eine Käseplatte. Auch hier gibt es absolut nichts zu bemängeln, die Präsentation als auch der Geschmack konnten überzeugen.

Nach so einem Festmahl waren wir an der Grenze zu einem Koma, umso mehr war ich erleichtert, dass es auf diesem kurzen Nachtflug nach Muscat kein Frühstück gab, ich glaube nicht, dass ich das geschafft hätte. Erst am folgenden Abend war ich wieder aufnahmefähig… Absolut Weltklasse was Oman hier zum Abendessen zaubert, dafür gibt es die volle Punktzahl von mir!

Aber nicht nur das Essen, sondern auch der Service spielte auf einem extrem hohen Niveau. Die Flugbegleiter waren allesamt freundlich, ohne dabei distanziert zu wirken, und haben einen super Job gemacht; selbst unter der Maske (welche als Passagier nicht getragen werden musste) konnte man ein Lächeln erkennen.

Oman Air Business Class Airbus A330-200 – Amenities

Kurz nach dem Boarding und Einrichten am Platz kam eine Flugbegleiterin vorbei und verteilte die verschiedenen Amenities. Oman Air lässt sich hier definitiv nicht lumpen und bietet für den nicht einmal siebenstündigen Flug ein Amenity Kit, Slipper sowie einen Pyjama.

Zwar waren diese nicht vergleichbar mit dem, was man in einer First Class erhält, aber allein schon die Tatsache, dass diese verteilt werden, überrascht positiv. Der Pyjama war mir leider etwas zu groß, aber für die kurze Nacht war das kein Problem.

Natürlich gab es auch ein Amenity Kit, welches einen sehr hochwertigen Eindruck macht. Dieses war von Amouage (einer omanischen Parfumerie) und beinhaltete einen Kamm, eine Schlafmaske, Socken, Desinfektionstücher sowie zwei Unisex Parfümproben (Opus XII und Opus XIV). Ich glaube, dass auch eine Zahnbürste dabei war, diese habe ich aber scheinbar schon benutzt…

Die hochwertigen Amenities passen zum restlichen Auftritt von Oman Air als Boutique Airlines und zusammen mit Amouage hat man einen wirklich interessanten Partner mit an Bord.

Oman Air Business Class Airbus A330-200 – Bad

Insgesamt gibt es drei Toiletten für die Passagiere der Business Class – eines ganz vorne und zwei weitere zwischen den beiden Business Class Kabinen. Letztere haben ein eigenes Fenster, zudem gibt es eine Auflage welche sich herunterklappen lässt um sich beispielsweise Umziehen zu können. Weitere Amenities gab es nicht, davon abgesehen wurden die WCs während des Fluges die meiste Zeit sauber gehalten.

Oman Air Business Class Airbus A330-200 – Fazit

Ich bin kein Fan von kurzen Flügen. Das gilt erst recht, wenn es sich um einen kurzen Nachtflug handelt, so wie es hier der Fall war. Allerdings macht Oman Air einen so guten Job, dass ich in diesem Fall darüber hinwegsehen kann. Hier hat quasi alles gestimmt, und das auf sehr hohem Niveau – seien es die bequemen Sitze, die gebotenen Amenities, das hervorragende Essen oder die fantastische Crew. Wenn nun noch das Entertainment auf das gleiche Level angehoben wird, wüsste ich nicht, was man noch besser machen sollte. Eine super Leistung, Oman Air, gerne wieder!

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