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14. Mai 2020 Markus 0 Coronavirus, News

Ryanair will ab Juli wieder 1.000 Flüge pro Tag anbieten

Momentan ist fast die komplette Flotte der Ryanair am Boden und der Billigflieger bietet nur circa 30 Flüge auf Kurzstrecken zwischen Kontinentaleuropa, Irland und Großbritannien an. Diese Situation soll sich aber bald ändern. Spätestens im Sommer möchte der irische Billigflieger das Flugangebot deutlich erweitern. Ab dem 01.07.2020 sollen wieder 40 Prozent des ursprünglichen Flugplans und damit 1.000 Flüge pro Tag von Ryanair angeboten werden.

Die aktuelle Strategie der EU-Kommission, sowie der einzelnen Regierungen kommt der Ryanair dabei entgegen. Der Plan der Politik ist es, den innereuropäischen Reiseverkehr ab dem 15.06.2020 wieder möglich zu machen. Sofern dieses Unternehmen in die Tat umgesetzt wird, ist es das Ziel des größten europäischen Billigfliegers, in den nächsten Wochen fast 1.000 Flüge pro Tag durchzuführen und damit 90 Prozent der ursprünglichen Ryanair-Strecken wieder zu bedienen, wenn auch mit reduzierter Frequenz. Flugzeuge sollen ab fast allen Ryanair-Basen wieder abfliegen.

Ryanair geht davon aus, dass das Angebot im Winter und im Sommer 2021 nur 80 Prozent des Vorkrisenniveaus erreichen wird. Dementsprechend werden auch nur 80 Prozent der aktuellen Belegschaft benötigt. Ob und welche Stationen geschlossen werden, ist aktuell noch unklar. In Deutschland fliegt Ryanair ab München, Memmingen, Karlsruhe/Baden-Baden, Frankfurt, Frankfurt Hahn, Köln/Bonn Düsseldorf Weeze, Dortmund, Bremen, Hamburg, Berlin, Dresden und Nürnberg. In Österreich ab Salzburg und Wien, sowie in der Schweiz ab Basel.

Besondere Maßnahmen für die Gesundheit des Personals und der Crew

Um die Sicherheit der Fluggäste zu gewährleisten, hat sich Ryanair ein paar Maßnahmen überlegt. Fluggäste sollen bereits am Flughafen und dann natürlich auch an Bord der Ryanair Gesichtsmasken tragen. Zusätzlich sollen Temperaturmessungen an den Flughäfen durchgeführt werden. Passagiere auf Flügen im Juli und August sollen zusätzlich ihre Kontaktdaten und die Dauer des Aufenthalts am Zielort bei der Buchung angeben. Diese Informationen werden dann an die entsprechenden EU-Regierungen weitergegeben. Doch nicht nur das, Reisende sollen den Zugang zu den Toiletten an Bord beim Kabinenpersonal anfragen. Das Schlangestehen vor dem WC ist verboten. Zudem wird der Service an Bord stark verringert. Die Zahlung von Speisen und Getränken ist dann auch nur per Karte möglich.

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