Flugzeug Swiss Airbus A330 Zurich
16. Juni 2022 Markus 0 News

SWISS zahlt vom Bund verbürgten Bankkredit vorzeitig zurück

Lufthansa-Tochter SWISS hat den von der Schweizer Regierung verbürgten Bankkredit vorzeitig zurückgezahlt. SWISS wird sich nun über die Lufthansa Group am Kapitalmarkt frisches Geld besorgen.

SWISS nun frei von Staatshilfe

SWISS und Edelweiss erhielten im Jahr 2020 von der Schweiz eine Staatsgarantie für 85 Prozent eines Bankkredits der Credit Suisse und der UBS in Höhe von 1,5 Milliarden CHF. Der Kredit hatte eine Laufzeit bis 2025. Insgesamt hat SWISS nie mehr als die Hälfte des Kredits in Anspruch genommen und 60 Millionen CHF an Zinsen und Gebühren gezahlt. Die Fluggesellschaft, in Person von CEO Dieter Vranckx, bedankt sich beim Bund für die Hilfe:

„Wir sind dem Bund sehr dankbar, dass er zusammen mit den Banken SWISS und Edelweiss während der Corona-Pandemie die benötigte Liquidität zur Verfügung gestellt hat.“

Nun sei SWISS in der Lage, sich über die Lufthansa Group am Kapitalmarkt zu finanzieren. Lufthansa selbst hat die Staatshilfe schon im November 2021 zurückgezahlt. Die Schweizer Staatshilfe war jedoch auch an Bedingungen geknüpft. Der Stellenwert Zürichs als Drehkreuz der Lufthansa Group sollte erhalten bleiben und SWISS ihren Platz in der Hierarchie der Lufthansa Group behaupten können. Diese Bedingungen wurden eingehalten und gleichzeitig eine Restrukturierung bei der Fluglinie eingeleitet, um Kosten einzusparen.

We have terminated the state-backed bank loan facility ahead of time. “We are very grateful to the Swiss Confederation that, together with the banks, it provided SWISS and Edelweiss with the liquidity they needed during the COVID pandemic,” says our CEO. https://t.co/Nld1SEvSjj pic.twitter.com/fZJ65Kkmzr

— Swiss Intl Air Lines (@FlySWISS) June 9, 2022

Restrukturierung bringt auch Engpässe beim Personal mit sich

So wurde die Flotte der Lufthansa-Tochter um 15 Prozent verkleinert und die Wetlease-Vereinbarungen mit Helvetic Airways reduziert. Außerdem wurden bis Ende 2021 ungefähr 1.700 Vollzeitstellen abgebaut. Durch die massiven Kosteneinsparungen und schnelle Erholung des Luftverkehrs, konnte SWISS bereits 2022 die Verlustzone verlassen. Finanziell hat sich die Lage bei SWISS zwar verbessert, doch der Personalabbau führt nun zu Engpässen bei der Bereederung der Flugzeuge. Deshalb muss SWISS die Zahl der Flüge im Sommer verringern und Verbindungen wieder streichen. SWISS verringert bspw. im Juli und August die Anzahl der Flüge zwischen Zürich und Berlin, Stuttgart und Dresden. Die Strecke zwischen Zürich und Nürnberg wird zwischen Juli und Oktober komplett eingestellt. Außerdem wird die Zahl der Flüge nach San Francisco verringert. Insgesamt sind ungefähr zwei Prozent der SWISS-Passagiere betroffen bzw. etwa 200 Flüge.

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