Air France hat die La Première Lounge am Flughafen Paris-Charles de Gaulle neu gestaltet. Auf über 1.000 Quadratmetern erwarten La Première Gäste nun mehr Privatsphäre, ein größeres Sisley Spa sowie neue Ruhe- und Arbeitsbereiche.
Neue Rückzugsbereiche auf über 1.000 Quadratmetern
Die ausschließlich für La Première Gäste vorgesehene Lounge befindet sich im Terminal 2E des Flughafens Paris-Charles de Gaulle. Air France hat den mehr als 1.000 Quadratmeter großen Bereich gemeinsam mit der Designagentur MARKS Brandimage überarbeitet. Das neue Gestaltungskonzept setzt auf warme Materialien, eine zurückhaltende Beleuchtung und stärker voneinander abgegrenzte Aufenthaltsbereiche. Sessel, Sofas, Nischen und Trennwände sollen dafür sorgen, dass Gäste auch in der grundsätzlich offen gestalteten Lounge Rückzugsorte finden. Zur Ausstattung gehört weiterhin der bekannte Ribbon-Sessel des französischen Designers Pierre Paulin. Bilder aus der Geschichte von Air France ergänzen das Interieur. Am Eingang empfängt die Gäste zudem der Raumduft AF001, den der französische Parfümeur Francis Kurkdjian für die Airline entwickelt hat. Auch Kunst bleibt Teil des Lounge-Konzepts. Air France stellt alle sechs Monate ein neues Werk eines renommierten Künstlers aus.
Restaurant, Spa und Ruhebereiche erweitert
Im Zentrum der La Première Lounge befindet sich der ebenfalls überarbeitete Restaurantbereich. Mit zusätzlichen Tischen schafft Air France mehr Kapazität, ohne die private Atmosphäre zu beeinträchtigen. Die Speisen werden weiterhin am Tisch serviert. Das Menü stammt von Alain Ducasse und seinen Teams. Zur Auswahl gehören unter anderem Coquillettes mit Schinken und schwarzem Trüffel, saisonale vegetarische Gerichte sowie ein Rum- oder Armagnac-Baba. Ergänzt wird das Angebot durch eine Wein- und Champagnerkarte, die Xavier Thuizat, Chef-Sommelier von Air France, zusammengestellt hat. Nach Angaben der Airline wurde das gastronomische Angebot der Lounge bei den Skytrax World Airline Awards 2025 mit dem ersten Platz in der Kategorie “Best First Class Airline Lounge Dining” ausgezeichnet
Vergrößert wurde außerdem das von der französischen Kosmetikmarke Sisley betriebene Spa. Mit einem zweiten Behandlungsraum können nun mehr Gäste Wellnessanwendungen nutzen. Das Behandlungsangebot wird auf die jeweilige Aufenthaltsdauer in der Lounge abgestimmt.
Auch der Ruhebereich wurde neu gestaltet. Einzelne Räume mit Tagesbetten, Bettdecken und Kissen ermöglichen es den Gästen, sich vor einem Nachtflug oder während einer längeren Umsteigeverbindung zurückzuziehen. Für Reisende, die während ihres Aufenthalts arbeiten möchten, steht ein neuer Arbeitsbereich zur Verfügung. Eine separate Kabine kann für Telefonate und vertrauliche Gespräche genutzt werden.
Private Suiten ergänzen die Lounge
Neben dem regulären Loungebereich stehen weiterhin drei private Suiten zur Verfügung, die Air France im Sommer 2024 eingeführt hat. Jede Suite ist etwa 45 Quadratmeter groß. Zwei der Suiten können auf Wunsch miteinander verbunden werden. Die Suiten verfügen jeweils über ein Wohnzimmer, ein separates Schlafzimmer mit Doppelbett, ein Badezimmer und eine eigene Außenterrasse. Gäste werden mit Champagner und Kaviar begrüßt und können das Menü der La Première Lounge in vollständiger Privatsphäre bestellen. Bei ihrer Einführung im Jahr 2024 wurden die Suiten als kostenpflichtige Zusatzleistung ab 800 Euro angeboten.
La Première Erlebnis am Boden und an Bord
Die Neugestaltung der Lounge ist Teil einer umfassenderen Weiterentwicklung des La Première Angebots. Bereits im Sommer 2024 führte Air France am Flughafen Paris-Charles de Gaulle einen separaten Empfangs- und Check-in-Bereich für La Première Gäste ein. Nach Abschluss der Formalitäten werden die Passagiere über einen eigenen Sicherheitsbereich zur Lounge begleitet. Der Zugang zur regulären La Première Lounge ist im La Première Ticket enthalten. Seit April 2025 setzt Air France zudem eine neue La Première Suite an Bord ausgewählter Boeing 777-300ER ein. Die Lounge knüpft gestalterisch und funktional an dieses neue Bordprodukt an und soll ein möglichst einheitliches First Class Erlebnis vom Flughafen bis zum Flugzeug schaffen.
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