Austrian Airlines A321
27. März 2021 Markus 0 News

Austrian Airlines muss weitere Sparmaßnahmen einleiten

Aufgrund der andauernden Pandemie muss Lufthansa-Tochter Austrian Airlines weitere Sparmaßnahmen einleiten und die gesetzten Ziele aus dem letzten Frühjahr anpassen. Das bedeutet eine erneute Verkleinerung der Flotte sowie der Belegschaft und die Fokussierung auf den Standort Wien.

Für Alexis von Hoensbroech, CEO der Austrian Airlines, steht fest:

„Die Austrian Airlines wird nach der Krise eine ganz andere sein. Das Unternehmen wird schlanker, digitaler und moderner aufgestellt sein und mit seinem Langstreckendrehkreuz wieder Österreich mit der Welt verbinden.“

Bisherige Restrukturierungsmaßnahmen der Austrian Airlines

Die Halbierung der Büroflächen im Austrian Hauptgebäude ist bis Sommer abgeschlossen. Stationen und Basen abseits des Drehkreuzes in Wien werden aufgelöst. Zudem soll die Kurzarbeit für mehrere tausend Angestellte verlängert werden. Bisher wurden ungefähr 650 Vollzeitstellen durch natürliche Fluktuation abgebaut. Die Stilllegung der Maschinen des Typs De Havilland Dash 8 und Airbus A319 wird ebenfalls umgesetzt. Die Austrian-Flotte sollte so Anfang 2022 von 80 auf 60 Maschinen schrumpfen.

Austrian Airlines Airbus A319 Flughafen Wien
Die A319 der Austrian werden nach und nach ausgemustert

Zwei weitere Flugzeuge bleiben am Boden und Kündigungen drohen

Im Rahmen einer virtuellen Mitarbeiterveranstaltung wurde den Angestellten mitgeteilt, dass diese Einsparung nicht ausreichen und weitere Maßnahmen folgen werden. Zwei weitere Airbus-Maschinen sollen bis mindestens 2024 oder 2025 am Boden bleiben. Somit verkleinert sich die Austrian-Flotte auf 58 anstatt 60 Flugzeuge. Durch die gleichzeitig angestrebte Flottenproduktivität sinkt die Zahl der gebrauchten Mitarbeiter. So müssen bis 2023 noch einmal 650 Vollzeitstellen gestrichen werden. Das Management geht davon aus, dass diese Stellenreduzierung nicht allein durch natürliche Fluktuation aufgefangen werden kann. Den Angestellten von Austrian Airlines drohen also Kündigungen oder der Wechsel in Teilzeit.

Weiterhin hofft man in Wien, dass die Markterholung im Sommer 2021 auch Austrian Airlines begünstigt. Die Buchungslage für die Feriensaison und auch für die Langstrecke scheint sich zu verbessern. Apropos Wien: In einem Interview mit aeroTELEGRAPH traf Michael Trestl, neues Mitglied des AUA-Vorstands, die Aussage, dass Austrian Airlines sich im Netzmanagement am Standort Wien verbessern müsse. Lang- und mittelfristig müsse man prüfen, wie man effizienter wird und bessere Flug- und Umsteigezeiten in Wien anbieten könne.

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