Fraport arbeitet weiter an der Verbesserung der Sicherheitskontrolle am Flughafen Frankfurt. Nachdem eine einjährige Testphase abgeschlossen wurde, hat sich der Flughafenbetreiber dazu entschieden, den Walk-Through-Sicherheitsscanner für Passagiere im Regelbetrieb zu nutzen – als erster Flughafen weltweit.
Sicherheitskontrolle soll beschleunigt werden
Seit dem 1. Januar 2023 kümmert sich Fraport um die Organisation, Steuerung und Durchführung der Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Frankfurt und hat verschiedene Maßnahmen ergriffen und rund 22 Millionen Euro investiert, um den Ablauf für Passagiere an der Sicherheitskontrolle schneller und komfortabler zu gestalten.
Im Herbst 2023 startete der Flughafenbetreiber einen Testlauf für den weltweit ersten Walk-Through-Scanner für Passagiere, den QPS Walk2000 der Firma Rohde & Schwarz. In dieser Testphase, die in Terminal 1, Bereich A, stattfand, konnte Fraport gemeinsam mit der Bundespolizei das Gerät für den Betrieb optimieren und die Grundlage für die Zertifizierung schaffen. Kürzlich hat die Bundespolizei dann den QPS Walk2000 für den dauerhaften Einsatz an den Passagierkontrollen zugelassen. Damit ist der Flughafen Frankfurt der erste Airport, der einen Walk-Through-Scanner an den Sicherheitskontrollen für Passagiere im Regelbetrieb einsetzt. Perspektivisch ist der Einsatz an weiteren Kontrollstellen im Terminal 1 und im zukünftigen Terminal 3 geplant.

Funktionalität des Walk-Through-Scanners
Passagiere laufen hierbei ohne Stopp in normaler Geschwindigkeit durch den 360°-Durchgangsscanner. Eine KI-basierte Detektionssoftware erkennt automatisch metallische und nichtmetallische Objekte. Findet das System eine potenzielle Gefahr, wird diese unmittelbar und präzise auf einem Avatar angezeigt und die Mitarbeiter der Sicherheitskontrolle können gezielt die Person abtasten. Durch die verwendete Millimeterwellen-Technologie könnte das Ablegen von Jacken überflüssig werden.
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