Emirates führt ein neues Lounge-Konzept ein und startet damit in Frankfurt und München. Die modernisierten Lounges setzen auf ein neues Design, mehr Arbeits- und Ruhebereiche sowie ein erweitertes Gastronomieangebot. Bis Oktober 2026 sollen Manchester, Mauritius und Istanbul folgen.
Neues Emirates Lounge-Konzept startet in Frankfurt und München
Mit dem neuen Lounge-Konzept überträgt Emirates das Design seiner neuesten Kabinen auf das Erlebnis am Flughafen. Charakteristisch sind moderne Architektur, hochwertige Materialien, warme Farbtöne sowie zahlreiche Anspielungen auf die Vereinigten Arabischen Emirate. Dazu zählen unter anderem das beleuchtete Ghaf-Baum-Motiv sowie Marmor- und Goldelemente. Emirates investiert nach eigenen Angaben mehr als 50 Millionen AED (etwa 12 Millionen Euro) in jede der neu gestalteten Lounges.
Die neuen Lounges sind in verschiedene Bereiche zum Arbeiten, Entspannen und Essen unterteilt. Laut Emirates soll das Konzept künftig als Standard für die Lounge-Infrastruktur der Airline weltweit dienen. Die Lounges in Manchester, Mauritius und Istanbul sollen nach aktuellem Stand im Juli, August und Oktober 2026 folgen. Für wie viele weitere Standorte und in welchem Zeitraum das Konzept danach ausgerollt wird, hat Emirates bislang nicht konkret kommuniziert.
Live-Cooking und lokale Spezialitäten erweitern das kulinarische Angebot
Besonders deutlich fallen die Änderungen beim Gastronomieangebot aus. Neuerdings gibt es Live Cooking-Stationen, an denen Gerichte frisch zubereitet werden. Sie werden durch warme und kalte Buffets ergänzt. Hinzu kommt ein eigener “Made-in”-Bereich, der regionale Küche in den Vordergrund stellt. In einem Ofen werden frisch gebackene Pizzen, Fladenbrote und Manakeesh zubereitet. Bei den Getränken bleibt das bekannte Premiumangebot mit Champagner, Wein, Bier und Spirituosen bestehen. An der neuen Bar stehen Baristas und Mixologists bereit, die lokal inspirierte Cocktails, Mocktails und Kaffeespezialitäten zubereiten.
Mehr Komfort beim Arbeiten und Entspannen
Jeder Sitzplatz verfügt künftig über kabellose Lademöglichkeiten und einen universellen Stromanschluss. Neue Duschkabinen, die sogenannten “Shower Suites”, wurden mit Spa-Elementen und nachhaltigen VOYA-Pflegeprodukten ausgestattet. Für Ruhe- und Schlafpausen steht eine eigene Quiet Zone bereit, ausgestattet mit Decken, Schlafmasken und Ohrstöpseln. Reisende finden künftig zusätzliche ruhige Arbeitsbereiche sowie Gemeinschaftsflächen, die sowohl als Arbeitsplatz als auch als Treffpunkt dienen.
Auch im neuen Lounge-Konzept wird Emirates außerhalb Dubais offenbar keinen speziellen Bereich für First Class Passagiere in den Lounges anbieten.
Zugang zu den Emirates-Lounges
Weltweit betreibt Emirates derzeit 42 eigene Lounges. Acht davon befinden sich am Drehkreuz am Dubai International Airport, weitere 34 an internationalen Flughäfen, darunter zum Beispiel Frankfurt, München, Hamburg, Düsseldorf, London Heathrow, Paris Charles de Gaulle, Singapur, Hongkong, New York JFK und Sydney. Kostenfreien Zugang erhalten Passagiere der First Class und Business Class sowie Emirates Skywards Platinum- und Gold-Mitglieder – unabhängig davon, ob sie in Premium Economy oder Economy Class reisen. Darüber hinaus bietet Emirates an vielen Standorten weiterhin kostenpflichtigen Lounge-Zugang an.
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