Buddha Air Flugzeug Panorama Flug
19. November 2022 Markus 0 Economy Class Review

Erfahrungsbericht: Inlandsflüge in Nepal mit Buddha Air

Während unserer kleinen Rundreise durch Nepal im Oktober 2022 haben wir insgesamt fünf Inlandsflüge mit Buddha Air absolviert. An den Flughäfen Nepals trafen wir auf einige unbekannte Fluglinien und gelangten in die ein oder andere kuriose Situation. In diesem Erfahrungsbericht könnt ihr euch ein paar Eindrücke von den Flughäfen und Airlines im Land machen.

Über Nepal und Buddha Air

Aufgrund der besonderen Topografie Nepals sind Inlandsflüge eine zeitsparende Option für viele Reisende und es werden eine Vielzahl an Verbindungen angeboten. Viele – wenn nicht sogar alle – Inlandsflüge in Nepal sind Sichtflüge, welche dementsprechend nur bei guter Witterung stattfinden können. Ausfälle oder Verspätungen aufgrund von schwierigen Witterungsbedingungen sind daher keine Seltenheit.

Aktuell stehen alle nepalesischen Fluggesellschaften auf der Schwarzen Liste der EU-Kommission, darunter die staatliche Fluggesellschaft Nepal Airlines sowie Yeti Airlines, Shree Airlines, Sita Air und auch Buddha Air. Wenn eine Airline oder die Kontrollorgane eines Staates gewisse Sicherheitsstandards nicht einhalten, bekommt die jeweilige Airline bzw. alle Airlines eines Landes ein Start- bzw. Landeverbot für die Europäische Union. Die nepalesische Regierung arbeitet gerade daran, dass die Luftsicherheitsbehörde des Landes von der Schwarzen Liste genommen wird, was infolgedessen auch den Weg für die Airlines freigeben könnte. In Kathmandu trifft man also auf viele kleine Fluglinien, die man sonst kaum zu Gesicht bekommt. Folgend eine Auswahl nepalesischer Airlines, die ich ablichten konnte.

Buddha Air hat den Zwei-Letter-Code U4 und wurde im Oktober 1997 gegründet. Die Fluggesellschaft feierte also während unserer Flüge im Oktober 2022 ihr 25-jähriges Jubiläum. Buddha Air führt nur Flüge innerhalb Nepals durch. Einzige Ausnahme ist eine Verbindung zwischen Kathmandu und dem hinduistischen Pilgerort Varanasi in Nordindien. Die Fluglinie hat insgesamt 16 Flugzeuge in ihrer Flotte. Drei ATR 42, elf ATR 72 und zwei Beechcraft 1900, die ein Durchschnittsalter von fast 20 Jahren aufweisen. Während die ATR-Maschinen vor ihrem Einsatz für Buddha Air schon mächtig rumgekommen sind, sind die beiden Beechcraft 1900 Ende der 90er-Jahre direkt an die Nepalesen ausgeliefert worden (Hinweis: Buddha Air hat im Januar 2023 die beiden Beechcraft-Maschinen ausgeflottet). Mit dem Royal Club verfügt Buddha Air auch über eine eigenes Vielfliegerprogramm.

Buchung und Gepäckbestimmungen

Da wir eine organisierte Rundreise über einen Reiseveranstalter unternommen haben, haben wir die Tickets dieses Mal nicht selbst gebucht. Alle unsere Flüge wurden in der Buchungsklasse Y gebucht, was dem höchsten Tarif von Buddha Air, dem “Normal ‘Y’ Fare” entspricht. Dieser Tarif zeichnet sich durch geringere Umbuchungs- und Stornierungsgebühren sowie über eine höhere Freigepäckmenge aus. Tickets lassen sich aber auch online über die Website buchen. Bei der Abfrage muss bereits die Staatsangehörigkeit der Reisenden angegeben werden. Für nepalesische und indische Staatsbürger gelten besondere, rabattierte Tarife.

Man sollte beachten, dass Buddha Air (theoretisch) sehr strenge Auflagen bzw. eine niedrige Gewichtsgrenze für das Handgepäck hat. Laut den Bedingungen sind nur Handgepäckstücke bis zu 5 kg und einer Abmessung von max. 55 cm x 40 cm x 20 cm erlaubt. In der Praxis interessierte sich bei unseren insgesamt fünf Flugsegmenten innerhalb Nepals allerdings kein Mensch für die Größe oder das Gewicht des Handgepäcks. Einzelne Passagiere nahmen gut und gerne das Doppelte bis Dreifache des zulässigen Gewichts bzw. der zulässigen Maße mit an Bord.

Kathmandu – Bhadrapur – Kathmandu mit Buddha Air

Die ersten beiden Flüge innerhalb Nepals führten uns von der Hauptstadt Kathmandu (KTM) nach Bhadrapur (BDP) im äußersten Südosten des Landes. Die Flugzeit zwischen den beiden Städten beträgt rund 45 Minuten.

Hinflug nach Bhadrapur

  • Flugzeugtyp: ATR 72
  • Kennzeichen: 9N-AJL
  • Flugnummer: U4951
  • Flugzeit: 00:45 Stunden
  • Kabinen-Konfiguration: 2 – 2
  • Kabinen-Größe: 72 Sitze in 18 Reihen

Flughafen Kathmandu

Der Flughafen in Kathmandu teilt sich in ein internationales und nationales Terminal auf. Am Eingang des Terminals wird das Gepäck bereits zum ersten Mal gescannt. Dies ist in vielen Ländern der Welt üblich. Eine weitere Sicherheitskontrolle folgt auf dem Weg zu den Gates. Das Domestic Terminal in Kathmandu erinnert eher an einen (Bus-)Bahnhof. Für den Check-In findet man sich an Buden ein und nicht an Check-In-Schaltern, wie man sie von größeren und moderneren Flughäfen kennt. Je Destination wird ein Stand genutzt. Die Mitarbeiter hängen bedruckte Schilder mit den Namen des Reiseziels an den Schalter. Abgesehen von ein paar Bänken gibt es hier keinen Wartebereich. Entweder man checkt ein oder macht sich auf zu den Gates.

Check-In und Boarding in Kathmandu

Hinter den nach Geschlechtern getrennten Sicherheitskontrollen findet sich dann ein kleiner Wartebereich mit Sitzgelegenheiten und ein paar Geschäften. Die Sicherheitskontrollen würde ich allgemein als sehr oberflächlich bezeichnen. Elektronische Geräte (auch keine Powerbanks) und Beutel mit Flüssigkeiten mussten in Kathmandu nicht aus den Taschen genommen werden.

Der Guide, der uns beim ersten Teil unserer Rundreise begleitete, gab beim Check-In den Wunsch an, dass wir unbedingt Sitze auf der in Flugrichtung linken Seite des Flugzeugs haben sollten. Schließlich bieten diese Sitze, bei klarem Wetter, einen sehr guten Blick auf das Himalaya. Auf den Bordkarten standen dann jedoch Sitze in C und D, die zusammen die rechte Zweierreihe des Flugzeugs ausmachen. Im Flugzeug fragten wir dann, ob wir uns umsetzen dürften. Bei vielen Flügen, die mit einem Turboprop durchgeführt werden, erhält man oft die Auskunft von den Flugbegleitern, dass man sich erst nach dem Start umsetzen kann. Bei Buddha Air war das schon vor Abflug möglich. Dementsprechend wechselten wir von der rechten auf die linke Seite. Ohne zu wissen, dass noch ein Bus mit weiteren Passagieren im Anmarsch war. Das Ende vom Lied, unsere neuen Plätze waren bereits belegt und wir wechselten in die vorletzte Reihe, immerhin weiterhin auf der linken Seite. Das Umsetzen hätte man seitens der Crew sicher besser organisieren können. Letztlich haben dann alle Passagiere einen Platz gefunden.

An Bord der ATR 72

Das Alter des Flugzeugs sieht man der Kabine sehr deutlich an. Es fehlen teilweise Aufkleber mit Hinweisen an den Rückenlehnen, oder der Knopf zum Verstellen des Sitzes ist defekt bzw. gar nicht mehr vorhanden. So kam es, dass die Reisende vor uns den Sitz ständig ungewollt vor- und zurückstellte, rein durch die Verlagerung ihres Gewichts. Die Polsterung der Sitze von 9N-AJL war ebenfalls deutlich abgenutzt.

Mehrere Babys und Kleinkinder waren mit uns an Bord und offensichtlich genügt es bei Buddha Air, wenn das Kind bei Start und Landung für kurze Zeit (ich spreche hier von 1 – 2 Minuten) auf dem Schoß der Eltern sitzen, ohne entsprechende Gurtverlängerung. Getränke oder einen Snack gab es nicht. Anfangs wirkten die Flugbegleiterinnen zudem wenig motiviert, doch als es darum ging, den ausländischen Passagieren den Mount Everest zu zeigen, zeigten sie ihre Stärke.

Zwischenzeitlich wurde auch das Baby einer Mitreisenden von einer der Flugbegleiterinnen auf den Arm genommen und gebobbelt (leider fällt mir hier kein passendes hochdeutsches Wort ein). Außer ein paar kurzen Turbulenzen verlief der 45-minütige Flug sehr ruhig und wir konnten mehrere Achttausender bestaunen, da die Flugroute zwischen Kathmandu und Bhadrapur parallel zum Himalaya verläuft. Natürlich ist der Blick auf die höchsten Berge der Welt abhängig vom Wetter.

Rückflug nach Kathmandu

  • Flugzeugtyp: ATR 72
  • Kennzeichen: 9N-AMU
  • Flugnummer: U4 958
  • Flugzeit: 00:45 Stunden
  • Kabinen-Konfiguration: 2 – 2
  • Kabinen-Größe: 72 Sitze in 18 Reihen

Flughafen Bhadrapur

Der Flughafen in Bhadrapur im äußersten Südosten des Landes ist ein typischer Provinzflughafen in einem Entwicklungsland. Diese zeichnen sich, meiner Erfahrung nach, durch ein kleines Gebäude aus, in dem eine Handvoll Check-In-Schalter, klapprige Sitzbänke, Ventilatoren an den Decken und maximal ein Verkaufsstand untergebracht sind. Abgerundet wird die Atmosphäre entweder durch regionale Musik aus dem Radio oder durch einen Fernseher, der Musikvideos oder Daily Soaps zeigt. In Bhadrapur fehlte der Verkaufsstand und auf dem Bildschirm wurden Naturdokumentationen gezeigt. Welcher Flug von Buddha Air in Bhadrapur abgefertigt wird, wurde händisch auf ein Whiteboard geschrieben. Der Check-In startete ungefähr 1:15 Stunde vor Abflug.

Die Sicherheitskontrolle in Bhadrapur hat mich amüsiert. Alle Passagiere laufen einzeln mit ihrem Gepäck durch einen Scanner, wie er an vielen Flughäfen üblich ist. Dieser schlägt dementsprechend Alarm und das Handgepäck wird händisch und nicht sonderlich gründlich untersucht. Meine Mehrwegflasche war gefüllt mit Flüssigkeit und der Sicherheitsmitarbeiter wollte von mir wissen, ob es sich um Wasser handelte. Dies bejahte ich (entsprach ja auch der Wahrheit) und konnte danach den Check ohne Weiteres passieren. In Bhadrapur gelangt man zu Fuß zum Flugzeug. Die Fluglinie versuchte, das Boarding nach Sitzreihen zu organisieren, was jedoch misslang.

Rückflug nach Kathmandu

Die Kabine des ATR 72 war etwas neuer als auf dem Hinflug, aber dennoch nicht im besten Zustand. Die Flugbegleiterinnen hatten alle Hände voll zu tun, allein die gängigsten Sicherheitsstandards wie das Anschnallen und das Unterlassen von Telefonaten während Start und Landung durchzusetzen. Ansonsten verlief der Flug ereignislos und wir landeten nach rund 45 Minuten wohlbehalten in Kathmandu. Hier wird man mit Bussen direkt zur Gepäckausgabe gebracht. Behaltet euren Bag Tag in der Tasche, denn der muss beim Verlassen des Flughafens abgegeben werden.

Kathmandu – Bharatpur – Kathmandu

Der Flughafen in Bharatpur im Südwesten des Landes ist das Tor zum Chitwan Nationalpark, dem ältesten Nationalparks des Landes, der für seine Nashorn- und Tiger-Population bekannt und sich deshalb bei Reisenden großer Beliebtheit erfreut. Die beiden Flughäfen sind Luftlinie nur ca. 85 km entfernt und die Flugzeit dementsprechend kurz. Die Strecke mit dem Auto ist hingegen über 160 km weit und für solch eine Entfernung benötigt man in Nepal mindestens 5 Stunden, eher mehr. Deshalb wird diese Verbindung bis zu 9-mal täglich von Buddha Air durchgeführt und auch wir entschieden wir uns für die zeitsparende Variante des Fluges.

Hinflug nach Bharatpur

  • Flugzeugtyp: ATR 42
  • Kennzeichen: 9N-AIM
  • Flugnummer: U4371
  • Flugzeit: 00:25 Stunden
  • Kabinen-Konfiguration: 2 – 2
  • Kabinen-Größe: 47 Sitze in 13 Reihen

Das Domestic Terminal in Kathmandu habe ich bereits weiter oben beschrieben. An diesem Flug nach Bharatpur konnte man gut erkennen, welch kurze Zeit die Maschinen nur am Boden sind, weil so viele Flüge pro Tag zwischen den Städten des Landes durchgeführt werden. Für eine Reinigung zwischen den Flügen bleibt so einfach keine Zeit und das sieht man den Kabinen deutlich an. So sah etwa die Lüftung an Bord der ATR 42 eher ungesund aus.

Diese Maschine war zum Zeitpunkt des Fluges schon 28 Jahre alt und ist das älteste Flugzeug in der Flotte von Buddha Air. Vor ihrem Einsatz in Nepal war sie bereits in Brasilien, Frankreich, Kolumbien und Indien unterwegs.

Rückflug nach Kathmandu

Im Vergleich zum Hinflug war die Rückreise interessanter, weil ein spannenderes Fluggerät zum Einsatz kam:

  • Flugzeugtyp: Beechcraft 1900 (Flugzeugtyp seit Januar 2023 ausgeflottet)
  • Kennzeichen: 9N-AEE
  • Flugnummer: U4354
  • Flugzeit: 00:25 Stunden
  • Kabinen-Konfiguration: 1 – 1 (letzte Reihe mit 1 – 1 – 1)
  • Kabinen-Größe: 19 Sitze in 9 Reihen

Flughafen Bharatpur

Wie sein Pendant in Bhadrapur, ist der Flughafen Bharatpur ein typischer kleiner Provinzflughafen. Der Bharatpur Airport wird mit kleinerem Fluggerät von Buddha Air angeflogen. Auf dem Hinflug wurde eine ATR 42 und auf dem Rückflug nach Kathmandu sogar nur eine 19-sitzige Beechcraft eingesetzt. Die Flugzeit beträgt auch nur knapp 20 – 25 Minuten.

In Bharatpur wird das Gepäck bereits am Eingang gescannt, die eigentliche Sicherheitskontrolle besteht aus einem mehr oder weniger intensiven Blick in das Handgepäckstück und einem kurzen Abtasten durch die Mitarbeiter.

Check-In, Boarding und Flug

Der Check In-Mitarbeiter in Bharatpur gab uns zwei Plätze hintereinander in der C-Reihe, die, in Flugrichtung, auf der rechten Seite des Flugzeugs liegt. Er erwähnte noch, dass er uns gezielt so platziert hätte, dass wir während des Fluges auf der Seite säßen, die näher am Himalaya liegt und dadurch einen besseren Blick auf die Gebirgskette bietet. Im Endeffekt saßen wir beide auf der “falschen” Seite und hatten somit gar keinen Blick auf das Himalaya. In Anbetracht dessen, dass uns innerhalb weniger Tage zweimal Sitzplätze auf der falsche Seite des Flugzeugs zugewiesen wurden, muss ich davon ausgehen, dass die eingesetzten Check In-Mitarbeiter bei Buddha Air entweder ihre Flugroute nicht kennen oder im Sitzplan des Flugzeugs nicht erkennen, wo hinten und vorne ist.

Gebordet wird natürlich zu Fuß und nach wenigen Minuten waren wir abflugbereit. Das Einsteigen wurde von der Flugbegleiterin koordiniert. Ich saß am Notausgang und die Einweisung durch die Flugbegleiterin bestand lediglich darin, dass sie mir auftrug, die Finger davon zu lassen, wenn nicht gerade ein Notfall einträte.

Eine spezielle Erfahrung ist sicherlich die 1 – 1 Bestuhlung und der Umstand, dass man den Piloten bei der Arbeit zusehen kann, weil das Cockpit über keine Tür verfügt. Das hatten wir zuletzt 2019 auf Fidschi in einer Twin Otter. Die maximale Flughöhe wurde mit 10.000 Fuß angegeben. Das Handgepäck muss unter dem Vordersitz verstaut werden. Der Sitzabstand ist für die Größe der Maschine akzeptabel.

Inlandsflüge in Nepal mit Buddha Air – Fazit

Diesmal fällt es mir nicht leicht, ein Fazit zu verfassen. Zwar gab es ein paar kuriose Situationen, die es uns etwas mulmig zumute werden ließen (z.B. nicht-angeschnallte Kleinkinder während Start und Landung ohne Einschreiten der Flugbegleiterinnen), allerdings kann ich nicht sagen, ob diese Vorkommnisse tatsächlich gegen nationale Flugsicherheitsauflagen verstoßen oder auf uns nur so wirkten, da wir höhere Sicherheitsstandards gewohnt sind.


meilenoptimieren empfiehlt
American Express Gold Kreditkarte mit 40.000 Punkten
  • Rekord: 40.000 (statt regulär 20.000) Punkte oder 200€ Willkommensbonus (bis 19.04.2023)
  • +3.000 Punkte für den Abschluss der kostenlosen Zusatzkarte
  • Bei 12 Vielfliegerprogrammen und 3 Hotelprogrammen gleichzeitig sammeln (inkl. Miles & More)
  • Bis zu 1,5 Punkte (1,2 Meilen) je 1€ Umsatz
  • Auslandsreise- und Reiserücktrittskosten-Versicherung
  • Sixt Gold und Hertz Gold Status
  • Vergünstigter Priority Pass
  • Kostenlose Zusatzkarte
  • [Mehr Infos]

Tipp: Es ist ein guter Jahresanfang für Meilensammler auf der Suche nach einer neuen Kreditkarte. Neben der Amex Gold gibt es auch für die Miles & More Gold (30.000/40.000 Meilen), Amex Business Platinum (75.000 Punkte), Payback Amex (4.000 Punkte/Meilen) und Amex Platinum Österreich (50.000 Punkte) deutlich erhöhte oder Rekord-Boni.