Revolut Loungezugang 2024
11. Mai 2026 Mark 25 Kreditkarten, Meilen & Punkte sammeln, Must Reads

Mit Revolut RevPoints Meilen und Punkte sammeln – Alle Möglichkeiten

Mit Revolut RevPoints lassen sich auf verschiedenen Wegen Punkte sammeln und anschließend zu zahlreichen Vielflieger- und Hotelprogrammen übertragen. RevPoints gibt es unter anderem für Kartenumsätze, Challenges, Wechselgeld, Guthaben in der Points Pocket sowie ausgewählte Buchungen und Einkäufe über Revolut. Wie attraktiv die einzelnen Sammelmöglichkeiten sind, unterscheidet sich allerdings deutlich – insbesondere bei Kartenumsätzen hängt die Sammelrate vom gewählten Revolut-Abo ab.

Revolut RevPoints sammeln – Überblick

Revolut RevPoints lassen sich auf mehreren Wegen sammeln. Am naheliegendsten ist das Sammeln mit Kartenumsätzen, wobei die Sammelrate vom gewählten Revolut-Abo abhängt. Weitere Punkte gibt es unter anderem über Challenges, die Points Pocket und die Wechselgeld-Funktion. Außerdem können RevPoints direkt gekauft sowie bei ausgewählten Buchungen und Einkäufen über Revolut gesammelt werden. Die wichtigsten Möglichkeiten im Überblick:

  • Kartenumsätze: RevPoints für qualifizierende Kartenzahlungen; die Sammelrate hängt vom Revolut-Abo ab.
  • Challenges: RevPoints für das Erfüllen ausgewählter Aufgaben in der Revolut-App.
    Points Pocket: RevPoints für das Halten von Guthaben in der Points Pocket.
  • Wechselgeld: Kartenzahlungen werden aufgerundet und die Differenz zum Kauf zusätzlicher RevPoints verwendet.
  • RevPoints kaufen: RevPoints können direkt über die Revolut-App gekauft werden.
  • Stays und Experiences: Zusätzliche RevPoints bei ausgewählten Reisebuchungen über Revolut.
  • Revolut Shops und Revolut Pay: Bei ausgewählten Händlern und Zahlungen können zusätzliche RevPoints gesammelt werden.

Welche Sammelmöglichkeit am attraktivsten ist, hängt von den jeweiligen Kosten und der Punkteausbeute ab. Im Folgenden schauen wir uns die einzelnen Möglichkeiten deshalb genauer an.

RevPoints sammeln mit Umsätzen

Wie viele Punkte ihr mit einem Kartenumsatz sammelt, hängt von eurem Revolut-Abo ab. Wer das kostenlose Revolut Standard-Abo nutzt, sammelt 1 Punkt pro 10 Euro Umsatz. Ultra-Kunden sammeln zehnmal mehr Punkte und erhalten 1 RevPoint pro 1 Euro Umsatz. Für Ausgaben bei ausgewählten Händlern oder die Buchung von Hotelaufenthalten oder Erlebnissen über Revolut Reisen können erhöhte Sammelraten gelten.

Revolut AboGrundkostenSammelrate
Revolut StandardKostenlos1 RevPoint je 10 Euro Umsatz (=0,1 RevPoints pro 1 Euro)
Revolut Plus2,99 Euro/Monat1 RevPoint je 10 Euro Umsatz (=0,1 RevPoints pro 1 Euro)
Revolut Premium8,99 Euro/Monat1 RevPoint je 4 Euro Umsatz (=0,25 RevPoints pro 1 Euro)
Revolut Metal15,99 Euro/Monat1 RevPoint je 2 Euro Umsatz (=0,5 RevPoints pro 1 Euro)
Revolut Ultra65 Euro/Monat1 RevPoint je 1 Euro Umsatz

Da sich ein RevPoint bei den meisten Vielfliegerprogrammen im Verhältnis 1:1 in eine Meile übertragen lässt, entspricht die reguläre Sammelrate je nach Revolut-Abo grundsätzlich 0,1 bis 1 Meile je 1 Euro Umsatz. Damit sind insbesondere Revolut Metal und Revolut Ultra für Meilensammler interessant, da ihre Sammelraten mit klassischen Meilen-Kreditkarten in Deutschland konkurrieren können. Revolut Ultra bieten bei einigen Vielfliegerprogrammen sogar die beste Sammelrate auf dem deutschen Markt.

RevPoints mit Wechselgeld (Spare Change) sammeln

Mit der Wechselgeld-Funktion könnt ihr zusätzliche RevPoints sammeln, indem Revolut eure Kartenzahlungen aufrundet und die Differenz für den Kauf von RevPoints verwendet. Wirtschaftlich betrachtet kauft ihr die zusätzlichen Punkte damit zu dem jeweils für euch geltenden Wechselkurs. Für Kunden, die dem RevPoints-Programm vor dem 10. April 2026 beigetreten sind, nennen die deutschen RevPoints-Bedingungen einen Wechselkurs von 2 Cent pro RevPoint. Für Kunden, die ab dem 10. April 2026 beigetreten sind, wird der jeweils geltende Wechselkurs in der Revolut-App angezeigt.

Bei einem Kurs von 2 Cent pro RevPoint funktioniert die Wechselgeld-Funktion beispielsweise so: Gebt ihr 8,50 Euro aus, rundet Revolut den Betrag auf 9 Euro auf. Die Differenz von 50 Cent wird für den Kauf von 25 RevPoints verwendet.

Optional lässt sich die Wechselgeld-Funktion mit einem Multiplikator von zwei bis zehn kombinieren. Bei einem Multiplikator von zehn und einer Ausgabe von 8,50 Euro werden beispielsweise nicht 50 Cent, sondern 5 Euro zusätzlich eingesetzt. Bei einem Kurs von 2 Cent pro RevPoint erhaltet ihr dafür 250 RevPoints.

Der Multiplikator erhöht damit lediglich die Anzahl der gekauften Punkte, nicht deren Preis. Bei einem Wechselkurs von 2 Cent zahlt ihr unabhängig vom Multiplikator weiterhin 2 Cent je RevPoint. Ob sich dieser Punktekauf lohnt, hängt insbesondere davon ab, zu welchem Vielfliegerprogramm ihr die RevPoints anschließend übertragen wollt. Darauf gehen wir weiter unten genauer ein.

RevPoints mit Challenges sammeln

Zusätzliche RevPoints könnt ihr über sogenannte Challenges in der Revolut-App sammeln. Dabei handelt es sich um Aufgaben, für deren Erfüllung ihr eine festgelegte Anzahl an RevPoints erhaltet. Welche Challenges angeboten werden und wie viele Punkte sie bringen, kann sich je nach Nutzer unterscheiden.

Mir wurde beispielweise ein Bonus von 3.000 RevPoints angeboten, wenn ich innerhalb von drei Monaten 150 Kartentransaktionen durchführe. Daneben werden kleinere Challenges angeboten, beispielsweise:

  • Mit den Ausgaben innerhalb des Budgets bleiben: 10 RevPoints
  • Freunde einladen: 500 RevPoints
  • Einen Kauf mit Revolut Pay abschließen: 30 RevPoints
  • An eine wohltätige Organisation spenden: 5 RevPoints
  • Geld ins Ausland überweisen: 20 RevPoints

Challenges können eine einfache Möglichkeit sein, zusätzliche RevPoints mitzunehmen. Da sich verfügbare Aufgaben und Prämien jedoch individuell unterscheiden können, solltet ihr die aktuell angebotenen Challenges direkt in der Revolut-App prüfen.

RevPoints mit Points Pocket sammeln

Mit der Points Pocket könnt ihr RevPoints dafür sammeln, dass ihr Guthaben bei Revolut hinterlegt. Die Points Pocket ähnelt damit funktional einem Tagesgeldkonto, ist laut Revolut jedoch kein Konto und keine Einlage. Je höher das gehaltene Guthaben, desto mehr RevPoints erhaltet ihr. Setzt man den Wert eines RevPoints beispielsweise mit 1 Cent an, der bei der Umwandlung in Meilen realistisch erzielt werden kann, ergibt sich eine effektive Rendite von 1,08 bis 2,70 Prozent.

GuthabenRevPoints pro JahrGegenwert bei 1 Cent je RevPointRechnerische Rendite Gegenwert
2.500 Euro2.70027 Euro1,08 Prozent
5.000 Euro6.30063 Euro1,26 Prozent
10.000 Euro14.400144 Euro1,44 Prozent
20.000 Euro36.000360 Euro1,80 Prozent
30.000 Euro63.000630 Euro2,10 Prozent
50.000 Euro126.0001.260 Euro2,52 Prozent
100.000 Euro270.0002.700 Euro2,70 Prozent

Beispiel: Ihr verschiebt 100.000 Euro in die Revolut Points Pocket, behaltet sie dort für ein Jahr und erhaltet dafür 270.000 RevPoints. Diese 270.000 RevPoints wandelt ihr in 270.000 Avios um. Unter der Annahme, dass ein Avios 1 Cent wert ist, ergibt sich ein Gegenwert von 2.700 Euro, was einer Rendite von 2,70 Prozent entspricht. Erzielt ihr einen höheren oder niedrigeren Wert pro Avios, erhöht beziehungsweise verringert sich die effektive Rendite natürlich.

Beachtet, dass die Revolut Points Pocket nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis mit Tagesgeldkonten konkurriert. Findet ihr beispielsweise ein Tagesgeldkonto, das 100.000 Euro mit 3 Prozent verzinst, habt ihr nach einem Jahr 3.000 Euro Zinsen, die ihr für den Kauf von Avios nutzen könntet. Bei Preisen von im besten Fall 1,17 Cent pro Avios ermöglichen euch 3.000 Euro den Kauf von 256.410 Avios. Diese Menge entspricht in etwa der Gutschrift über die Points Pocket.

Die Points Pocket kann damit eine interessante Möglichkeit sein, indirekt eine große Zahl an Meilen oder Punkten zu sammeln. Wie attraktiv sie tatsächlich ist, hängt jedoch sowohl vom erzielbaren Wert der RevPoints als auch von der Rendite alternativer Anlageformen ab. Der größte Nachteil ist der vergleichsweise hohe erforderliche Kapitaleinsatz.

RevPoints kaufen

Revolut RevPoints lassen sich auch direkt über die Revolut-App kaufen. Die Funktion findet ihr unter „RevPoints“ → „Verdienen“ → „Punkte kaufen“. Nach aktuellem Stand können bis zu 15.000 RevPoints pro Monat gekauft werden. Der reguläre Preis beträgt 2 Cent je RevPoint. Damit kosten beispielsweise 15.000 RevPoints insgesamt 300 Euro.

Da sich die meisten RevPoints-Transferpartner im Verhältnis 1:1 nutzen lassen, entspricht der reguläre Kaufpreis bei diesen Programmen effektiv 2 Cent je Meile. Bei Transferpartnern mit einem ungünstigeren Verhältnis fällt der effektive Meilenpreis entsprechend höher aus.

Zeitweise bietet Revolut Rabatte auf den Punktekauf an, wodurch sich der Preis pro RevPoint reduzieren kann. Ob sich der Direktkauf lohnt, hängt deshalb sowohl vom aktuellen Angebot als auch vom gewünschten Transferpartner ab.

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Revolut RevPoints in Meilen und Punkte umwandeln

Für Meilensammler ist die interessanteste Einlösemöglichkeit von RevPoints der Transfer zu Vielflieger- und Hotelprogrammen. Revolut bietet aktuell 17 Vielfliegerprogramme und 5 Hotelprogramme als direkte Transferpartner. Bei 15 davon werden RevPoints im Verhältnis 1:1 übertragen. Ausnahmen sind Emirates Skywards und Singapore Airlines KrisFlyer, bei denen 2 RevPoints einer Meile entsprechen. Die folgenden direkten und indirekten Transferpartner stehen aktuell zur Verfügung.

Stand: 08.09.2026
PartnerprogrammTransferverhältnis
Aegean Miles+Bonus1:1
Aer Lingus AerClub1:1
Air France/KLM Flying Blue1:1
ALL Accor2:1
Avianca LifeMiles1:1
British Airways Club1:1
China Southern Sky Pearl Club1:1
Emirates Skywards2:1
Etihad Guest1:1
Finnair Plus1:1
Hilton Honors1:1
Iberia Club1:1
Icelandair Saga Club1:1
I Prefer Hotel Rewards1:2
Loganair Loyalty1:1 (indirekt über Avios)
Qatar Airways Privilege Club1:1
Radisson Rewards1:3
SAS EuroBonus1:1
Singapore Airlines KrisFlyer2:1
TAP Miles&Go1:1
Turkish Airlines Miles&Smiles1:1
Vueling Club1:1
Wyndham Rewards1:1

Lohnt sich das Sammeln von Revolut RevPoints?

Schaut ihr euch die obigen Sammelraten und Umrechnungskurse an, stellt ihr fest, dass sich mit Umsätzen bei Transferpartnern mit einem Verhältnis von 1:1 effektiv zwischen 0,1 und 1,0 Meilen beziehungsweise Punkte je 1 Euro Umsatz sammeln lassen – je nachdem, ob ihr Revolut Standard oder Revolut Ultra nutzt. Bei Emirates Skywards und Singapore Airlines KrisFlyer halbiert sich die Meilenausbeute aufgrund des Transferverhältnisses von 2 RevPoints = 1 Meile. Je günstiger das Revolut-Kartenprodukt, desto niedriger die Sammelrate.

Nur Nutzer von Revolut Metal (15,99 Euro pro Monat) und Revolut Ultra (65 Euro pro Monat) erzielen eine Sammelrate, die mit anderen Kartenprodukten für Meilensammler vergleichbar ist. So lassen sich mit den am Membership Rewards Programm teilnehmenden American Express Kreditkarten bei Transferpartnern mit einem Verhältnis von 5:4 bis zu 0,8 Meilen je 1 Euro Umsatz sammeln. Aktiviert ihr den Membership Rewards Turbo, sind es bei diesen Partnern bis zu 1,2 Meilen je 1 Euro Umsatz. Die Miles & More Kreditkarten bieten Privatkunden 0,5 Meilen je 1 Euro Umsatz.

Nutzt ihr die Wechselgeld-Funktion zu einem Kurs von 2 Cent pro Punkt, kauft ihr RevPoints zu 2 Cent pro Punkt. Bei Transferpartnern mit einem Verhältnis von 1:1 entspricht das 2 Cent pro Meile beziehungsweise Avios. Bei Emirates Skywards und Singapore Airlines KrisFlyer sind es aufgrund des 2:1-Verhältnisses 4 Cent pro Meile. Kauft ihr dagegen direkt bei Flying Blue, dem British Airways Club, dem Iberia Club oder dem Qatar Airways Privilege Club Meilen beziehungsweise Avios, sind Preise von zum Teil deutlich unter 1,5 Cent pro Meile möglich. Sammelt ihr dagegen bei Turkish Airlines Miles&Smiles oder TAP Miles & Go, kann die Wechselgeld-Funktion mangels attraktiver Optionen für den Direktkauf von Meilen attraktiv sein. Alle anderen fahren meist besser, wenn sie das Wechselgeld eigenständig sparen und die Meilen beim nächsten Meilen-Sale direkt selbst kaufen.

Mit Revolut RevPoints Meilen sammeln – Fazit

Revolut bietet viele Funktionen und ich selbst bin großer Fan der Produkte. Die Möglichkeit, mehrere Währungen gleichzeitig zu halten und im Ausland oft ohne Fremdwährungsgebühren zahlen zu können, macht Revolut für mich zu einem ständigen Begleiter. Revolut RevPoints haben viel Potenzial und stellen für Kunden der Revolut-Abos Metal und Ultra nun eine konkurrenzfähige Alternative zu etablierten Kreditkarten für Meilensammler dar.

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