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10. Mai 2021 Markus 2 News

Weitere Restrukturierung bei SWISS wegen Marktveränderung

Im Rahmen der Kommunikation der Quartalszahlen wurde bekannt, dass SWISS stärker als ihre Mutter- und Schwestergesellschaften von der Krise getroffen wurde. Den Schweizern fehlen jetzt und auch in naher Zukunft die Geschäftsreisekunden. Darum bereitete das Management der SWISS die Belegschaft auf erneute Einschnitte durch eine weitere Restrukturierung unter dem Projektnamen „reaCH“ vor.

Die Flotte und das Streckennetz werden reduziert und damit gehen auch Stellenstreichung einher. Man befindet sich bereits in Gesprächen mit Arbeitnehmervertretern und versucht, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Per Pressemeldung hat SWISS die geplanten Maßnahmen im Detail vorgestellt.

Flotte wird verkleinert

Mittelfristig erwartet die Airline bei der Gesamtnachfrage einen Rückgang von 20 Prozent. Deshalb wird die eigene Flotte voraussichtlich um 15 Prozent gegenüber der Vorkrisenzeit verkleinert und Wetlease-Vereinbarungen mit Helvetic Airways reduziert. Durch die Ausflottung von mehreren Maschinen der Airbus A320-Familie sowie der Kündigung einiger Wetlease-Verträge, wird die Kurz- und Mittelstreckenflotte von 69 auf 59 Flugzeuge verkleinert. Die Langstreckenflotte der SWISS wird von 31 auf 26 Flugzeuge verkleinert. SWISS spricht davon, dass „fünf Flugzeuge aus der Airbus-Familie ausser Betrieb genommen werden.“ Laut eigenen Angaben, verfügt SWISS über vier A340-300 und 14 A330-300 in ihrer Langstreckenflotte. Die vier A340-300 wurde jedoch erst vor einem Jahr umfassend modernisiert, was eine Ausflottung etwas unwahrscheinlicher macht.

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Manche A330 könnten die Flotte der SWISS verlassen

Streckennetz und Drehkreuze

Weniger Flugzeuge bedeutet gleichzeitig auch weniger Flugverbindungen und Strecken. So werden, aufgrund geringer Nachfrage, die Frequenzen auf allen möglichen Flugdistanzen im Vergleich zu 2019 verringert. Einzelne interkontinentale Verbindungen werden zudem vorerst nicht mehr aufgenommen. An den beiden Standorten Zürich und Genf hält die SWISS allerdings fest. Außerdem bestätigen die Schweizer, auch zukünftig als Premiumairline auf allen Langstreckenflügen eine First Class anzubieten.

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Zürich bleibt Hauptdrehkreuz der SWISS, verliert aber Interkontintalstrecken

Weiterer Personalabbau

Bis Ende 2021 wird SWISS mehr als 1.000 Vollzeitstellen durch natürliche Fluktuation und freiwillige Maßnahmen abgebaut haben. Doch das wird leider nicht reichen. Bis zu 650 Vollzeitstellen müssen, unabhängig von der etwaigen Verlängerung der Kurzarbeit, eventuell noch gestrichen werden. Das könnte 780 Mitarbeiter in allen Bereich (Technik, Crew, Bodenpersonal) betreffen. Wobei es das Kabinenpersonal am schwersten trifft. Im Vergleich zu 2019, würde sich die Belegschaft so um 20 Prozent verringern.

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