Air France Business Class A350 900 Sitz Gang 2
31. März 2023 Markus 0 News

Sitzplatzreservierung in der Business Class wird bei KLM und Air France kostenpflichtig

Die Fluggesellschaften Air France und KLM werden ab April Gebühren für die Sitzplatzreservierung in der Business Class auf der Langstrecke verlangen. Dies gab der Airline-Konzern per Mitteilung bekannt. Von der neuen Regelung gibt es aber auch Ausnahmen.

Wer in der Economy Class vorab einen bestimmten Sitzplatz reservieren möchte, der muss bei den meisten Fluggesellschaften zahlen. Kaum eine Airline hat hierfür kein Gebührenmodell entwickelt. Langsam weitet sich dieser Trend auf die Business Class aus, die doch lange Zeit – im Gegensatz zur Economy Class – alle Leistungen im Ticketpreis beinhaltete. Manche Fluggesellschaften bieten Light-Tarife in der Business Class an, die bspw. keinen Loungezugang beinhalten oder sie führen spezielle Gebühren für Zusatzleistungen ein. So werden die französische Air France und die niederländische KLM ab 04.04.2023 für Reisen mit Abflug ab dem 13.04.2023 auch für die Business Class die Sitzplatzreservierung vor dem Check-In kostenpflichtig machen. Die Gebühr wird zwischen 70 EUR und 90 EUR pro Richtung betragen. Die Sitzplatzwahl beim Check-In bleibt kostenfrei.

Regelung mit Ausnahmen

Von dieser neuen Regelung gibt es jedoch mehrere Ausnahmen. Mitglieder von Flying Blue, dem Vielfliegerprogramm des Konzerns, die den Silver, Gold oder Platinum Status halten, sind davon ausgenommen. Auch bei Firmenkunden bei eigenen Tarifen wird die Gebühr für eine Sitzplatzreservierung in der Business Class nicht anfallen. Passagiere der Business Class Passagiere, gebucht auf der Kurz- und Mittelstrecke sowie auf Langstrecken nach Kanada, Mexiko und in die USA, sind von den Reservierungsgebühren ebenfalls nicht betroffen. Dies wurde im Forum „Flyertalk“ bestätigt. OMAAT nennt das Joint Venture zwischen Air France-KLM und Delta Air Lines auf den Transatlantikstrecken als möglichen Grund, warum ausgerechnet die Nordamerikarouten von der neuen Gebühr verschont bleiben. Für Business Class-Passagiere bleibt es dennoch eine unerfreuliche Entwicklung.

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