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29. Juli 2026 Markus 0 News, Portraits

Beond investiert 20 Millionen US-Dollar in 256 Lie-Flat-Sitze

Beond investiert 20 Millionen US-Dollar in die Kabinenausstattung von vier zusätzlichen Airbus A321. Die Flugzeuge erhalten insgesamt 256 Lie-Flat-Sitze. Gleichzeitig erweitert die Premium-Airline ihr Streckennetz und fliegt ab Oktober 2026 schrittweise von sechs europäischen Städten zum Red Sea International Airport in Saudi-Arabien.

Beond baut Streckennetz zum Roten Meer aus

Der Red Sea International Airport (RSI) in Saudi-Arabien entwickelt sich zu einem wichtigen Ziel im Streckennetz von Beond. Im November 2025 nahm die Airline zunächst eine zweimal wöchentlich bediente Nonstopverbindung von Mailand Malpensa zum Red Sea International Airport auf. Für Oktober 2026 ist die Rückkehr der saisonalen Strecke mit zwei wöchentlichen Flügen geplant.

Ab Dezember 2026 folgen fünf weitere Europastrecken. Von London, Paris, Moskau und Zürich sind jeweils drei wöchentliche Nonstopflüge zum Red Sea International Airport vorgesehen. Ab München sind zwei wöchentliche Flüge geplant.

Wie Beond in einer Pressemeldung mitteilte, sind die Verbindungen ab London, Paris, München, Mailand und Zürich bereits über die Website der Airline und ausgewählte Reiseveranstalter buchbar. Die Flüge stehen unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen.

Alle sechs Strecken sollen mit Flugzeugen der Airbus A320 Familie und einer reinen Premiumbestuhlung durchgeführt werden. Die Verbindungen richten sich vor allem an Reisende zu den neuen Hotel- und Ferienprojekten an der saudischen Küste des Roten Meeres.

Beond bezeichnet sich selbst als erste Premium-Leisure-Airline der Welt. Der erste Linienflug startete am 9. November 2023 von Riad nach Malé. Wenige Tage später landete der Airbus A319 der Airline auch in München und Zürich. Auf den damaligen Verbindungen zwischen Europa und den Malediven war aufgrund der begrenzten Reichweite des Airbus A319 ein Zwischenstopp in Dubai-Al Maktoum (DWC) erforderlich.

Airbus A319 von Beond in München
Der Airbus A319 von Beond in München © Flughafen München

Beond investiert in 256 neue Lie-Flat-Sitze

Am 27. Juli 2026 kündigte Beond eine Investition von 20 Millionen US-Dollar in die nächste Kabinengeneration an. Die Vereinbarung mit dem italienischen Sitzhersteller Optimares umfasst vier vollständige Kabinenausstattungen mit insgesamt 256 speziell für Beond entwickelten Lie-Flat-Sitzen.

Die vier zusätzlichen Airbus A321 sollen jeweils 64 Sitze erhalten. Die neuen Sitze werden im Rahmen einer umfassenden Umrüstung eingebaut, bevor die Flugzeuge in den kommerziellen Betrieb gehen. Beond zufolge wurden sie speziell für das reine Premiumkonzept der Airline entwickelt. Sie kombinieren eine vollständig flache Liegeposition mit einer auf Privatsphäre und persönlichen Freiraum ausgerichteten Kabinengestaltung.

Mit den vier zusätzlichen Airbus A321 will Beond das wachsende Streckennetz bedienen und zugleich ein möglichst einheitliches Kabinenprodukt innerhalb der Flotte gewährleisten. Die Investition zählt nach Angaben der Airline zu den größten Investitionen in das Passagiererlebnis seit der Aufnahme des Flugbetriebs im Jahr 2023.

Die Airline setzt ausschließlich auf Schmalrumpfflugzeuge der Airbus A320 Familie mit einer reinen Premiumkabine. Eine Economy Class gibt es nicht. Das erste Flugzeug der Airline war ein Airbus A319 mit dem Kennzeichen 8Q-FBA und 44 Lie-Flat-Sitzen. Im September 2024 wurde die Flotte um einen Airbus A321 mit 68 Lie-Flat-Sitzen erweitert.

An Bord bietet Beond den Passagieren vollständig flach verstellbare Sitze, mehrgängige Menüs und ein auf Freizeitreisende ausgerichtetes Servicekonzept. Loungezugang und Chauffeurservice werden je nach gebuchtem Tarif angeboten. Weitere Informationen zum aktuellen Kabinenprodukt stellt Beond auf der Website der Airline bereit.

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