Mount Everest
26. November 2022 Markus 0 Economy Class Review, Sonstiges

Erfahrungsbericht: Panorama-Rundflug entlang des Himalaya

Die Natur hat mich wahrlich nicht mit einer Leidenschaft für das mehrtägige Wandern oder Klettern ausgestattet, sondern mit einem sehr ausgeprägten Interesse an Flugzeugen und Airlines. In Nepal, dessen Landschaft vom berühmten Himalaya geprägt ist, kann man mit Hilfe eines speziellen Rundflugs die höchsten Gipfel der Erde aus der Entfernung bestaunen, auch ohne zu Trekken. Diese Möglichkeit habe ich genutzt und einen Panorama-Rundflug mit Buddha Air gebucht.

Buchung und Preis des Rundflugs

Die speziellen Rundflüge über das Himalaya werden von Buddha Air „Mountain Flights“ genannt. Auf der Buchungsbestätigung wird als Reiseziel auch Mountain mit dem Drei-Letter-Code „MTN“ angegeben, obwohl es sich natürlich um einen Rundflug handelt. Grundsätzlich bietet Buddha Air zwei Mountain Flights an, die „Everest Experience“ und die „Annapurna Experience“, wobei derzeit nur die „Everest Experience“ ab Kathmandu angeboten wird. Der Panaromaflug kann auf der Website von Buddha Air online gebucht werden.

Hierfür gibt man in der Buchungsmaske „Everest Experience“ und das gewünschte Datum an und kann anschließend einen Flug auswählen. Offenbar wird ein Pauschalpreis von 230 USD pro Person aufgerufen. Diesen Preis haben auch wir bezahlt. Je nach Auslastung setzt Buddha Air entweder eine ATR 42 oder ein ATR 72 ein. In diesen Maschinen werden nur die Fensterplätze verkauft.

Buddha Air Himalaya Panorama Rundflug Buchen

Check-In am Flughafen Kathmandu

Pro Tag starten mehrere Rundflüge gleichzeitig ab Kathmandu. Bei uns waren es die Flugnummern U4 100, U4 200, U4 300 und U4 400, die alle für 6:15 Uhr geplant waren, da morgens in der Regel noch wenige Wolken am Himmel hängen und somit die Sicht besser ist. Die Abfertigung ist wie bei einem gewöhnlichen Linienflug. Der Check-In erfolgt am Schalter mit dem Schild „Mountain“, man durchquert die Sicherheitskontrolle und geboardet wird über ein normales Gate. Einzig die Bordkarten unterscheiden sich von den Linienflügen von Buddha Air, da sie aufwendiger gestaltet sind und händisch ausgefüllt werden – wenigstens mit den allernötigsten Informationen.

Panorama-Rundflug mit Buddha Air

Vor dem Start wird ein Flyer an die Fluggäste verteilt, der neben dem Streckennetz und Kontaktdaten von Buddha Air vor allem die einzelnen Gipfel des Himalaya entlang der Flugroute zeigt, sodass man diese besser identifizieren kann. Außerdem wird mitgeteilt, dass auf dem Hinweg die linke Seite des Flugzeugs dem Gebirge zugewandt ist und auf dem Rückweg die rechte Seite. So bekommen alle Passagiere – unabhängig vom Sitzplatz – die Berge einmal zu Gesicht.

Nachdem die Flughöhe erreicht ist, und die Maschine sich in ihrer Flugroute eingefunden hat, laufen die beiden Flugbegleiterinnen durch die Kabine, um den Passagieren die bekanntesten Gipfel zu zeigen. Die Flugdauer beträgt ca. eine Stunde und die Flugroute läuft vom Langtang Lirung, in der Nähe von Kathmandu, bis zum Kanchanjunga an der Ostgrenze Nepals, bevor das Flugzeug wendet und den gleichen Weg zurück nach Kathmandu nimmt.

Auch wenn das Wetter rund um Kathmandu am Boden noch diesig erschien, so bot sich uns eine klare Sicht, nachdem wir die Wolkendecke durchbrochen hatten. Aufgrund ihrer gewaltigen Höhe ragen die Gipfel des Himalaya über die Wolkendecke heraus. Folgend eine Auswahl an Bildern von Westen nach Osten:

Beim Ausstieg erhalten alle Passagiere noch eine Urkunde als Andenken, die man selbst ausfüllen kann. Eine nette Geste, wie ich finde.

Panorama-Rundflug entlang des Himalaya – Fazit

Wenn man andere Inlandsflüge in Nepal absolviert, braucht man diesen Panorama-Rundflug nicht zwingend, denn das Motiv bleibt unverändert. Der Vorteil des Rundflugs ist sicherlich, dass man ein Stück näher an die Gebirgskette heranfliegt, eine Übersichtskarte erhält und definitiv am Fenster sitzt. Wer keine Inlandsflüge gebucht hat und nicht durch Nepal trekkt, sollte sich die Chance eines Panorama-Rundflugs und den grandiosen Blick auf die höchsten Gipfel der Welt nicht entgehen lassen.


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