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24. April 2026 Markus 0 News

Der Airbus A321XLR ist keine Option für die Lufthansa Group

Die Lufthansa Group hat den Airbus A321XLR für Langstrecken geprüft, sich jedoch dagegen entschieden. Laut Konzernchef Carsten Spohr passt das Flugzeug nicht zur Multi-Hub-Strategie des Konzerns. Damit ist klar: Lufthansa setzt weiterhin auf größere Langstreckenflugzeuge wie Boeing 787 und Airbus A350.

Airbus A321 bei Lufthansa: Aktueller Stand

Lufthansa ist ein treuer Betreiber des Airbus A321 in seinen verschiedenen Varianten. Derzeit hat die Fluggesellschaft mehr als 70 Airbus A321ceo und A321neo in der Flotte und setzt diesen Flugzeugtyp bislang ausschließlich auf Kurz- und Mittelstrecken ein. Den Airbus A321XLR ließ Lufthansa bisher jedoch links liegen und auch die Tochtergesellschaften haben die Langstreckenvariante des A321 nicht in der Flotte.

Airbus A321XLR: Reichweite und Einsatzmöglichkeiten

Mit dem Airbus A321XLR hat Airbus eine Variante entwickelt, die auch Langstreckenflüge durchführen kann. Das Kürzel XLR steht für Extra Long Range und beschreibt treffend die Reichweite von bis zu 4.700 nautischen Meilen (etwa 8.700 Kilometer). Ein zusätzlicher, vergrößerter Tank, aerodynamische Optimierungen und sparsame Triebwerke ermöglichen Flüge von bis zu elf Stunden.

Airlines können damit wirtschaftlich effiziente Nonstop-Flüge auf Strecken anbieten, die bisher Großraumflugzeuge erforderten oder als unrentabel galten. Auf Transatlantikstrecken setzen bereits mehrere Fluggesellschaften auf den Airbus A321XLR. Mit Aer Lingus und Iberia sind zwei Airlines des Lufthansa-Konkurrenten IAG darunter. Auch Lufthansa-Partner wie Air Canada und United Airlines planen Einsätze zwischen Nordamerika und Europa.

Warum die Lufthansa Group den Airbus A321XLR nicht einführt

Wie das „Handelsblatt“ am 6. November 2025 berichtete, wurde der Airbus A321XLR bei Lufthansa intern diskutiert. „Wir analysieren derzeit, ob und wie dieses Flugzeugmuster Mehrwert für die Lufthansa Group schaffen könnte“, sagte Konzernvorstand Dieter Vranckx im Oktober vor Mitarbeitern in Frankfurt.

Doch was für manche Airlines ein „Game Changer“ ist, passt nicht zwingend zur Strategie der Lufthansa Group. Konzernchef Carsten Spohr betonte mehrfach, dass der Airbus A321XLR nur bedingt zur Multi-Hub-Strategie passe. In einem Interview mit der „FAZ“ bestätigte er Mitte April 2026 die Entscheidung gegen das Flugzeug: „Wir haben entschieden, unser Geld aktuell besser in Langstreckenflugzeuge der Größenordnung einer Boeing 787 oder Airbus A350-900 aufwärts – mit 280 oder mehr Sitzplätzen – zu investieren.“ Denn unabhängig vom eingesetzten Flugzeugtyp blieben Langstrecken ein “Drehkreuzgeschäft”, weshalb größere Langstreckenflugzeuge für die Lufthansa und ihre Tochtergesellschaften wirtschaftlich mehr Sinn ergeben.

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