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05. Dezember 2021 Markus 0 News

Airbus macht Airlines Hoffnung auf A220-500

Der Airbus A220 ist erst seit wenigen Jahren auf dem Markt und bisher wurden rund 180 Maschinen dieses Typs ausgeliefert. Bei den Betreibern ist das kleinste Passagierflugzeug im Airbus Produktportfolio jedoch, aufgrund des geringeren CO2-Ausstoß und des niedrigeren Treibstoffverbrauchs, sehr beliebt. Eine Weiterentwicklung des Flugzeugtyps steht im Raum.

Betreiber wollen gestreckte Version

Denn die A220-Betreiber, wie Air Baltic oder Air France, drängen den Flugzeughersteller zur Entwicklung einer größeren bzw. gestreckten Variante, die mehr Passagiere auf längeren Strecken befördern könnte. Denn die Basisversion, der Airbus A220-100, bietet nur ca. 100 bis 120 Passagieren und die um dreieinhalb Meter verlängerte Variante, der Airbus A220-300, 120 bis 150 Passagieren Platz. Eine nochmals verlängerte Version des Modells, ein A220-500, könnte dann bis zu 180 Passagiere aufnehmen. Bisher reagierte Airbus zurückhaltend auf diese Forderungen, da dieses Segment mit dem A320neo eigentlich schon von einem Modell besetzt ist und der Hersteller keine Konkurrenzsituation zwischen den beiden Modellen kreieren wollte. Zudem hat sich der A320 stets gut verkauft.

Swiss Airbus A220 100 Hb Jbc Flughafen Zuerich
SWISS betreibt die Basisversion des A220 mit 125 Sitzplätzen

Airbus macht den Airlines Hoffnung auf A220-500

Offenbar hat man bei Airbus nun diese Meinung geändert und Marktingchef Christian Scherer sagte gegenüber dem Portal „Leeham News“: “Wir haben eingesehen, dass es nicht darum geht, die A320 zu beschützen”. Fluggesellschaften, die eine große A320-Flotte betreiben, würden auch zukünftig den A320 bestellen und reine A220-Betreiber, wie Air Baltic, werden den A220-500 ordern. Somit besteht weniger Konkurrenz zwischen den Produkten als angenommen. Zudem spielt der A321neo für Airbus inzwischen eine wichtigere Rolle als der A320neo, wie das Portal aero.de von einem Insider erfuhr. Der Hersteller kann mit dem größeren Modell eine höhere Marge erzielen und der A321neo wird zudem öfter geordert.

Air Canada A220 300 Economy Cabin
Die 2-3 Konfiguration ist typisch für den A220

Eine gestreckte Variante des A220 ist also nun auch für Airbus eine Option und macht den Airlines Hoffnung. Doch momentan fokussiert man sich auf den Ausbau der Produktionskapazität. Derzeit werden fünf A220 pro Monat fertiggestellt und in den kommenden Jahren sollen es 14 Maschinen pro Monat sein. Erst wenn dieser Ausbau gelungen ist, würde man sich mit einem A220-500 beschäftigen. Womöglich könnte es als Zwischenschritt zum Airbus A220-500 einen A220-300 mit Zusatztanks geben und Airlines von einer höheren Reichweite profitieren. Air Baltic, eine der weltgrößten Betreiberinnen, ist für beides offen.

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