Die Lufthansa Group hat ihre Flugaussetzungen im Nahen Osten deutlich verlängert. Während zunächst alle Flüge der Gruppe in die Region bis Ende April 2026 ausgesetzt bleiben, gelten für zahlreiche einzelne Ziele deutlich längere Fristen – teils sogar bis Ende Oktober 2026. Betroffen sind neben Lufthansa auch SWISS, Austrian Airlines, Brussels Airlines, ITA Airways, Edelweiss sowie mit teils abweichenden Fristen auch Eurowings.
Lufthansa Group schränkt Nahost-Flüge wegen volatiler Lage weiter ein
Die Lufthansa Group hat ihren Flugplan in den Nahen Osten aufgrund der anhaltend volatilen Lage in der Region in den vergangenen Wochen mehrfach angepasst und zahlreiche Verbindungen vorübergehend ausgesetzt. Betroffen sind nicht nur einzelne Strecken, sondern ein Großteil der Verbindungen verschiedener Airlines der Lufthansa Group, darunter Lufthansa, SWISS, Austrian Airlines, Brussels Airlines, ITA Airways, Edelweiss sowie mit teils abweichenden Regelungen auch Eurowings.
Dabei handelt es sich nicht mehr ausschließlich um kurzfristige Maßnahmen. Gleichzeitig weist die Lufthansa Group darauf hin, dass sich die Situation weiterhin dynamisch entwickeln kann und Anpassungen jederzeit möglich sind. Für Reisende bedeutet das vor allem eine eingeschränkte Planbarkeit bei Flügen in die Region. Wer bereits eine Buchung hat oder eine Reise plant, sollte den aktuellen Flugstatus regelmäßig prüfen und sich darauf einstellen, dass es auch kurzfristig zu Änderungen kommen kann.
Aktuelle Aussetzungen und betroffene Airlines & Strecken
Hinweis: Änderungen einzelner Airlines sind aufgrund der dynamischen Situation weiterhin möglich.
Laut der Lufthansa Webseite mit aktuellen Informationen (Link) gilt zunächst: Sämtliche Airlines der Lufthansa Group setzen ihre Flüge in den Nahen Osten bis einschließlich 30.04.2026 aus. Darüber hinaus haben mehrere Airlines der Gruppe für einzelne Destinationen bereits längere Aussetzungen angekündigt. Von den verlängerten Aussetzungen betroffen sind bei Lufthansa, SWISS, Austrian Airlines, Brussels Airlines, ITA Airways und Edelweiss folgende Ziele:
- Dubai bis einschließlich 31.05.2026
- Tel Aviv bis einschließlich 31.05.2026
- Abu Dhabi bis einschließlich 24.10.2026
- Amman bis einschließlich 24.10.2026
- Beirut bis einschließlich 24.10.2026
- Dammam bis einschließlich 24.10.2026
- Riad bis einschließlich 24.10.2026
- Erbil bis einschließlich 24.10.2026
- Maskat bis einschließlich 24.10.2026
- Teheran bis einschließlich 24.10.2026
Für Eurowings gelten folgende abweichende Fristen:
- Tel Aviv bis einschließlich 30.04.2026
- Beirut bis einschließlich 30.04.2026
- Erbil bis einschließlich 30.04.2026
- Dubai bis einschließlich 24.10.2026
- Abu Dhabi bis einschließlich 24.10.2026
- Amman bis einschließlich 24.10.2026
Zusätzlich hat auch Eurowings Holidays eine gesonderte Mitteilung veröffentlicht (Link). Buchungen von Eurowings Holidays nach Dubai und Abu Dhabi mit Anreise bis einschließlich 30.06.2026 sollen proaktiv und kostenfrei storniert werden.
Was können betroffene Passagiere tun?
Die Lufthansa Group schreibt, dass betroffene Fluggäste kostenfrei auf ein späteres Reisedatum umbuchen oder sich alternativ den vollen Ticketpreis erstatten lassen können. Wer über ein Reisebüro gebucht hat, soll sich direkt dorthin wenden. Lufthansa weist außerdem darauf hin, dass bei Annullierungen häufig automatisch und kostenlos auf einen anderen Flug umgebucht wird. Für Reisende empfiehlt Lufthansa derzeit vor allem drei Dinge:
- Flugstatus vor der Fahrt zum Flughafen prüfen (Link)
- Kontaktdaten in der Buchung aktualisieren
- Bei annullierten Flügen: Help Center → Erstattung oder Umbuchung veranlassen (Link)
Aus Sicht von Meilensammlern ist die Meldung auch deshalb relevant, weil natürlich nicht nur regulär bezahlte Tickets betroffen sein können, sondern ebenso Prämienflüge. Sobald ein betroffener Flug annulliert wird, sollte man die Buchung zeitnah prüfen und nicht darauf vertrauen, dass jede Umbuchung automatisch sinnvoll erfolgt. Offiziell nennt Lufthansa derzeit zwei Optionen: kostenfreie Umbuchung oder volle Erstattung.
Lufthansa Group setzt zahlreiche Nahost-Flüge aus – Fazit
Die Lufthansa Group reagiert mit einer weitreichenden Verlängerung ihrer Flugaussetzungen auf die anhaltend volatile Lage im Nahen Osten. Zahlreiche Ziele wurden nun bis Ende Oktober 2026 aus dem Flugplan genommen. Für betroffene Reisende heißt das vor allem: Buchung prüfen, Flugstatus kontrollieren und sich frühzeitig um Umbuchung oder Erstattung kümmern.
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