Emirates First Class Airbus A380 Vorderen Sitze
30. Juli 2023 Sebastian 13 First Class Review, Highlights

Review: Emirates First Class Airbus A380-800 Bangkok nach Dubai

Es war eine spontane Entscheidung einen Prämienflug in der Emirates First Class zu buchen. Wollten wir anfangs noch ein paar Tage in Tokio verbringen und mit der Lufthansa zurück nach Zürich fliegen, fanden wir kurzfristig Verfügbarkeiten für die Emirates First Class von Bangkok via Dubai nach Zürich. Das erste Teilstück unserer Reise sollten wir in der (alten) Emirates First Class Airbus im A380 fliegen. Für das zweite Teilstück war die Game Changer First Class geplant…

Im Jahr 2018 stellte Emirates ihre neue Game Changer First Class vor und die Hoffnung bei vielen Meilensammlern, respektive Vielfliegern war hoch, dass diese in Zukunft auch in den Airbus A380 verbaut wird. Leider entschied sich Emirates dagegen, was vermutlich auch damit zu tun hat, dass man den Airbus A380 bei Emirates bis 2032 ausflotten möchte. Ob dies am Ende so kommen wird, lass ich mal dahingestellt, denn im Jahr 2022 sagte Tim Clark noch, dass er sich einen Airbus A380neo wünschen würde. So musste ich auf diesen Flug erstmal mit der alten First Class vorliebnehmen, aber dennoch sollte es schlussendloch mein bis dato bester First Class Flug gewesen sein. Das galt insbesondere nach der enttäuschenden Erfahrung in der La Première von Air France auf unserem Flug von Paris nach Los Angeles.

Flugzeug Emirates A380 Close Up Zurich

Emirates First Class Airbus A380-800 – Die wichtigsten Daten

  • Airline: Emirates
  • Flugzeugtyp: Airbus A380-800 (A6-EOV)
  • Flugnummer: EK375
  • Flugzeit: 05:55
  • Tag/Nacht: Tagflug
  • Reiseklasse: First Class
  • Kabinen-Konfiguration: 1 – 2 – 1
  • Kabinen-Größe: 14 private Suiten in 4 Reihen
  • Bildschirmgröße: 32 Zoll / 81 cm

Emirates First Class Airbus A380-800 – Buchung

Zu Beginn der Corona Pandemie 2020 reduzierte Emirates die Treibstoffzuschläge, wovon wenige Meilensammler Gebrauch machen konnten, da die Flugreisen fast komplett eingestellt bzw. mit einem hohen Aufwand verbunden waren. Die meisten Länder hatten ohnehin ein Einreisestopp verhängt. Als Ende 2021, Anfang 2022 die meisten Länder wieder für Touristen öffneten hob Emirates die Treibstoffzuschläge in mehreren Stufen wieder an. Waren es Anfang 2020 noch 200 bis 300 USD für ein Returnflug in der Business oder First Class, sind es seit 2022 teilweise bis zu 1.500 USD oder mehr, die Emirates als Treibstoffzuschläge aufruft. Verschont bleiben nur die Emirates 5th Freedom Flüge. Auch wir mussten leider in den sauren Apfel beißen und zahlten für den Emirates First Class Flug von Bangkok über Dubai nach Zürich 141.250 Skywards Meilen und happige 740 Euro an Steuern und Gebühren pro Person. Es war mit Abstand der teuerste Prämienflug, bezogen auf die Steuern und Gebühren, den ich jemals gebucht habe.

Emirates First Class Airbus A380 Sitzplan Buchung Skywards
Ticketpreis Emirates Skywards

Wir überlegten den ganzen Abend, ob der Flug es uns wert ist, aber am Ende entschieden wir uns aus drei Gründen dafür diese Verbindung zu buchen. Erstens wussten wir nicht, ob die Zuschläge in naher Zukunft nochmal gesenkt und dann gleichzeitig Verfügbarkeiten für zwei Personen zur Verfügung stehen würden. Der zweite Grund war, dass es sich um zwei Tagflüge handelte, auf denen wir das Produkt ausgiebig nutzen konnten. Der dritte und ausschlaggebende Grund war jedoch, dass auf dem zweiten Segment, Dubai – Zürich, die neue Game Changer First Class eingesetzt werden sollte. Damit könnte ich direkt drei Punkte von meiner “Aviation Bucket List” streichen. Emirates First Class fliegen, einmal über den Wolken duschen und die Game Changer First Class von Emirates fliegen. Ob es am Ende dabei geblieben ist, erfahrt ihr dann in einem kommenden Review.

Die Punkte für einen Flug mit Emirates könnt ihr in einem Verhältnis von 5:4 von eurem American Express Membership Rewards Konto zum Emirates Skywards transferieren (Meilen sammeln mit den American Express Kreditkarten – Alle Infos, Tipps und Tricks). Die Transferdauer dauert in der Regel weniger als dreißig Minuten. Wer sich die hohen Treibstoffzuschläge sparen möchte, kann Emirates First Class Flüge auch über Air Canada Aeroplan buchen. Leider ist Aeroplan in Deutschland kein Partnerprogramm von American Express und daher könnt ihr die Meilen nur käuflich erwerben oder auf Flügen der Star Alliance Airlines sammeln.

Emirates First Class Airbus A380-800 – Boarding/Kabine

Die Zeit vor dem Flug verbrachten wir in der Emirates Lounge Bangkok. Die Lounge befindet sich in unmittelbarer Nähe von Gate E3 und es war nur ein kurzer Spaziergang zu Gate 4, wo Emirates Flug EK375 boarden sollte. Am Gate angekommen war das Boarding bereits voll im Gange und First, Business und Economy Class Gäste füllten die Gangway zum Flugzeug. Eine Mitarbeiterin von Emirates ging durch die Fluggastbrücke und schleuste First und Business Class Gäste an den wartenden Economy Class Passagieren vorbei.

Beim Betreten des Flugzeuges überprüfte man unsere Tickets und brachte uns zu unseren Sitzen 2K und 3K. Insgesamt hat Emirates in ihren Airbus A380 14 Sitze in einer 1 – 2 – 1 Konfiguration verbaut. Die First Class Kabine befindet sich vorne im Upper Deck des A380.

Emirates First Class Airbus A380 Sitzplan
Emirates Airbus A380-800 Seatmap © aeroLOPA

In der Boeing 777-300, in denen nicht die Game Changer First Class installiert ist, sondern die gleichen Suiten wie im A380, sind es insgesamt 8 First Class Suiten. Im Airbus A380 verzichtet Emirates auf Overhead Bins, da die privaten Suiten groß genug sind, um Koffer, Tasche oder Rucksack zu verstauen.

Auf den ersten Blick wirkt die First Class Kabine relativ eng, wenn man überlegt, dass Emirates 14 private Suiten in den vorderen Teil der Kabine gequetscht hat. Als ich in meiner Suite Platz nahm, wirkte es aber schon wieder ganz anders. Die Suite war geräumig und bot sehr viel Platz. Die Suiten lassen sich komplett verschließen und die dominierenden Farben in der Kabine sind grau, gold und die Holzverzierung an den Außenseiten der Kabine. Ähnlich wie bei den Singapore Airlines First Class Suiten reichen die Suiten nicht bis oben zur Decke, sondern sind nach oben hin offen. Wer etwas größer ist, kann beim Gang durch die Kabine über den Rand der Suite schauen. Abgesehen davon bietet die Suite aber genügend Privatsphäre.

Emirates First Class Airbus A380-800 – Bad

Der Airbus A380 von Emirates bietet zwei echte Highlights. Das erste Highlight ist die integrierte Dusche, die in beiden First Class Bädern verbaut ist. Natürlich meldeten wir zu Beginn des Fluges an, dass wir gerne duschen würden. Wir bekamen einen Time Slot und als es so weit war, wurde uns der Duschvorgang von der Stewardess erklärt. Wir konnten gleichzeitig duschen, natürlich jeder in seiner eigenen Kabine. Insgesamt gibt es für 5 Minuten Wasser. Jeder Passagier hat 15 Minuten Zeit für den gesamten Duschvorgang, denn im Anschluss muss die Kabine wieder gereinigt werden. Der Wasserdruck war überraschend gut. Die Bäder bieten genügend Platz und sind größer als unser kleines Gästebadezimmer daheim. Erwähnenswert ist auch, dass die Duschkabinen sogar eine integrierte Fußbodenheizung hatten! Diverse Amenities von Voya, nicht Bulgari wie im Amenity Kit, wie zum Beispiel, Kamm, Rasierer, Zahnbürste, Handcreme, Gesichtscreme, lagen in der Kabine aus.

Wie war es also über den Wolken zu duschen? Ich muss sagen das Gefühl auf über 10.000 Metern Höhe zu duschen war schon relativ cool und bin froh, dass ich es des Erlebnis wegen gemacht habe. Nach der Dusche wurde uns von der Stewardess noch ein Ginger Lemon Tee am Platz serviert und dazu gab es ein paar frische Früchte, top.

Emirates First Class Airbus A380-800 – Bar

Das zweite Highlight ist die Bar, die Emirates hinter der Business Class im Upper Deck verbaut hat. Eine Bar gibt es aber auch bei der Konkurrenz von Qatar Airways (Review: Qatar Airways Business Class Airbus A380 Doha nach Sydney) und ich muss sagen, dass mir die Bar bei Qatar Airways besser gefällt. Irgendwie wirkt diese etwas edler als bei Emirates. Die Platzierung der Bars macht bei beiden Airlines ebenfalls einen Unterschied. Qatar Airways hat ihre Bar am Ende des Flugzeuges verbaut, sprich dahinter befindet sich nur noch die Galley. So blickt der Gast beim Betreten direkt auf die Bar. Emirates hingegen hat die Bar in Richtung der Business Class Kabine ausgerichtet. Im hinteren Teil gibt es viel leeren Platz, da die Sitzmöglichkeiten lediglich an der Seite verbaut sind.

Ich hatte mir die Emirates Bar im Upper Deck kurz nach dem Start angeschaut. Ich machte ein paar Fotos, verweilte aber nicht lange in der Bar, denn am Ende wollte ich lieber den Flug in meiner sehr bequemen First Class Suite verbringen.

Emirates First Class Airbus A380-800 – Sitz/Bett

Trotz ihres Alters gehört die Emirates First Class im Airbus A380 nach wie vor zu den besten Suiten am Himmel. Wohl kein anderes Produkt erhält in den sozialen Medien so viel Aufmerksamkeit wie die Emirates First Class. Die einen mögen es, den anderen ist es zu viel “Bling Bling”, aber wenn man eines sagen kann, dann ist es, dass Emirates eine der besten Marketingabteilungen hat. Emirates nutzt die digitalen Medien optimal für sich aus und ist überall präsent. Sei es Youtube, Instagram oder TikTok, überall läuft einem Emirates über den Weg und es gibt von fast jedem bekannten Vlogger ein Video zur First Class von Emirates. Der Grundton ist eigentlich immer positiv, und das nicht ohne Grund, denn die First Class Suite ist wirklich klasse, wie ich persönlich finde.

Schon beim Betreten der Suite war ich begeistert von all den Amenities und Funktionen, die diese Suite bietet. Die Holzverkleidung und Gold-Verzierungen sind sicherlich nicht Jedermanns Geschmack, aber es passt einfach zu Emirates. Die große Ablagefläche vor dem Monitor, die frische Orchidee, die der Kabine einen gewissen Kontrast verleiht, der riesige Monitor und die extra Amenities für die Damen mit integriertem Spiegel – es passt.

Vor dem Monitor stand noch ein kleiner Snack Korb mit Schokolade, Nüssen, Gummibären, Smint und Chips. Welche andere Airline bietet so etwas vor dem Start? Der Korb wurde vor dem Start von der Stewardess eingesammelt und nach dem Start bis zur Landung wieder zurückgestellt. Die Amenities sowie die Snacks oder Getränke aus der integrierten Bar darf der Gast bei Bedarf nach dem Flug mitnehmen.

Unter der großen Ablage befindet sich eine Universalsteckdose und ein USB-Anschluss. Ein weiterer USB-Anschluss und HDMI Anschluss befinden sich vorne an der Ablagefläche, die sich auf der Fensterseite befindet. Diese Ablagefläche dient hauptsächlich der integrierten Bar, die vor dem Start mit zahlreichen Getränken gefüllt war und jederzeit aufgefüllt werden kann. Diese kleine Bar lässt sich via Knopf automatisch nach unten fahren.

Koffer und Taschen lassen sich unter der vorderen Ablagefläche verstauen. Ein weiteres Staufach, welches sich aufklappen lässt und Platz für Kopfhörer oder ein Tablet bietet, befindet sich auf der Fensterseite. Links neben dem Staufach ist das integrierte Tablet, welches aus der Verankerung gelöst und bequem vom Sitz aus bedient werden kann. Darunter sind die Knöpfe für die Lichter in der Kabine und die drei Fensterblenden, die sich individuell einstellen lassen.

Auf der Seite der Armlehne ist unter dem Lederpolster eine weiteres kleines Ablagefach, optimal geeignet für eine Brille, damit diese während des Fluges in der Kabine nicht hin und her fliegt. Ansonsten wüsste ich keine Verwendung für dieses Ablagefach. Davor sind die Knöpfe für die Sitzeinstellung und jene für das Schließen der Kabinentür, um dem Flugpersonal zu signalisieren, dass man nicht gestört werden möchte. Die meisten Gäste hatten ihre Kabinentür auf den Vormittagsflug die ganze Zeit geöffnet. Schräg hinter einem gibt es noch eine Leselampe.

Der große Tisch ist in der sietlichen Ablagefläche integriert. Das Bett habe ich mir auf diesen Flug nicht machen lassen, aber in der flachen Position war der Sitz ebenfalls sehr bequem und bot links und rechts sowie nach vorne, genügend Platz.

Ich denke ich hätte auf einem Nachtflug hier sehr gut ein paar Stunden schlafen können.

Emirates First Class Airbus A380-800 – Service und Essen

Es war ein fantastischer Service von Emirates! Was mir bei den Airlines aus dem Mittleren Osten besonders gut gefällt, sind die Crews, bestehend aus den unterschiedlichsten Nationalitäten. Irgendwie wirkt bei Emirates oder Qatar Airways schon beim Betreten des Flugzeuges alles etwas entspannter und lockerer als zum Beispiel bei den asiatischen Top-Airlines. Dort ist man oftmals auf ein bisschen mehr Abstand und Arbeiten nach Vorschrift getrimmt. Bei Emirates oder Qatar ist die Crew dagegen häufig offen für einen kurzen Schnack, wie wir im Norden sagen, oder sie sind besser darauf trainiert, sich auf die jeweiligen Wünsche der Gäste einzustellen.

Auf diesem Flug passte alles. Von der Minute, in der wir das Flugzeug betraten, bis zum Verlassen des Flugzeuges war alles First Class. Wir wurden an unseren Platz gebracht und der Purser sagte, dass die Stewardess gleich kommen würde. Es dauerte nicht lange und unsere zuständige Stewardess kam mit einem Glas in der Hand an meine Suite und fragte mich, ob sie mir ein Glas Champagner bringen dürfe. Natürlich bejahte ich dies und sie kam kurz darauf mit einer Flasche Moet Champagner zurück. Beim Einschenken sagte sie, dass es den Dom Perigon geben würde, sobald wir in der Luft seien. Am Boden dürfe man diesen in Thailand nicht ausschenken.

Nachdem sie auch meiner Partnerin ein Glas eingeschenkt hatte, kam sie, ihr Name war Miroslava, zurück und stellte sich noch einmal persönlich vor und erklärte mir kurz die Kabine und was ich auf diesen Flug zu erwarten habe. Sie fragte noch, ob ich einen Pyjama für diesen Flug haben möchte und ich war ein wenig überrascht, dass es für einen sechsstündigen Tagflug überhaupt einen Pyjama gab. Wenn es dieses Angebot gibt, dann sage ich nicht nein und er kommt zu den anderen Pyjamas von meinen First oder Business Class Flügen. Miroslava brachte mir einen Pyjama in Größe L, der bei meiner Größe von 188cm, optimal passte. Dieser ist nicht so hochwertig wie zum Beispiel bei SWISS, war aber dennoch bequem. Vor dem Start gab es zum Champagner noch den klassischen Gahwa (arabischer Kaffee) und eine Dattel. Das Boarding verlief effizient und fünf Minuten vor geplanten Abflug wurden wir bereits vom Gate gepusht.

Kurz nachdem die Anschnallzeichen erloschen waren, kam Miroslava vorbei und fragte, ob ich ein weiteres Glas Champagner mit Oliven haben möchte. Ich sagte, dass ich erst in die Bar gehen möchte, um ein paar Fotos zu machen. Sie bot mir an ein Glas Dom Perigon mit in die Bar zu nehmen, da dieser exklusiv für die First Class Gäste ist und in der Bar nicht ausgeschenkt wird. Ich sagte es sei ok, wenn sie mir ein Glas Champagner und Oliven bringt, sobald ich zurück bin. Nach meiner Rückkehr standen ein leeres Glas und die Oliven bereits an meinem Platz und es dauerte nicht lange bis Miroslava mit dem Dom Perigon um die Ecke kam. Während des gesamten Fluges hat sie immer wieder nachgeschenkt, bis ich irgendwann Stop sagte. Die gesamte Crew der First Class war wirklich den ganzen Flug über sehr aufmerksam und hat immer wieder geschaut, dass die Gläser nicht leer sind.

Emirates First Class Airbus A380 Dom Perigon

Zirka 30 bis 45 Minuten nach dem Start begann die Crew mit dem Service für das Essen. Emirates bietet Dine on Demand an, aber wir entschieden uns dafür direkt nach dem Start etwas zu essen, da wir noch einen First Class Lounge Aufenthalt in Dubai und einen weiteren First Class Flug vor uns hatten. Hier eine Auflistung des Menüs für diesen Flug:

Emirates Signature Angebot

  • Kaviar mit einer traditionellen Auswahl an fein gehackten Zwiebeln, Schnittlauch, geriebenem Ei, Sauerrahm und Zitrone, serviert mit Melba-Toast und Blinis

Vorspeise

  • Hühner-Zitronengras-Consommé mit Reisnudeln und Gemüse-Julienne
  • Geröstete Tomatensuppe, garniert mit Basilikum
  • Traditionelles arabisches Mezze
  • Eine Auswahl lokaler herzhafter Gerichte, darunter Houmous, Muhammara, Shanklish-Salat, Tabouleh, Loubieh bil Zeit, Al rahib-Salat, gefüllte Weinblätter, Kürbis-Kibbeh und Lamm-Kibbeh
  • Räucherlachs in der Mitte geschnitten mariniert mit Grapefruit und Thymian, serviert mit Meerrettichcreme und Kräuteröl
  • Avocado-Mango-Salat mit gegrilltem Apfel und Balsamico-Glasur
  • Salat nach Wahl mit mit Auswahl an Babykartoffeln, grünen Bohnen, Kirschtomaten, eingelegten Taggiasca-Oliven und Kapernbeeren zusammen mit cremiger französischer Vinaigrette oder Olivenöl mit Balsamico-Essig, oder ganz nach meinen Wünschen

Hauptgericht

  • Gebratenes Rinderfilet eingewickelt in Kalbsschnitzel, serviert mit Thymianjus, gedünstetem Spargel und Kartoffelpüree mit Trüffel
  • Lamm-Ouzi / Gegrillte Lammkoteletts nach emiratischer Art in Ouzi-Gewürzen, serviert mit Hashwa-Reis, garniert mit Cashewnüssen
  • Gegrilltes Hähnchen, serviert mit Hühnerjus, gebratenem Polentakuchen und blanchierten grünen Bohnen
  • Gerösteter Heilbutt, serviert mit cremiger Petersiliensauce, geschmortem Lauch, karamellisiertem Fenchel und Linguine mit Schnittlauch
  • Gebackener Miso-Qianye-Tofu, serviert mit Sesamdressing, geröstetem Kürbis und blanchiertem Kai-Lan

Nachtisch

  • Zitronen-Mandel-Kuchen, serviert mit Crème Anglaise und Limettensplittern
  • Schokoladentorte, serviert mit Aprikosenkompott
  • Auswahl an arabischem Gebäck Pistazien-Maamoul, Snoubrieh, Dattel-Ghoraibeh und Dattel-Maamoul
  • Affogato al caffe ist ein italienisches Kaffeedessert aus Vanilleeis, garniert mit einem Schuss Espresso und garniert mit Kaffeebohnen
  • Obst der Saison Eine Auswahl an frisch geschnittenem Obst

Wem das alles noch nicht genug war, für den gab es noch eine Käseauswahl und vier Sandwiches.

Auswahl an Käse

  • Montagnolo / Preisgekrönter dreifach cremiger Blauschimmelkäse aus Deutschland mit einem sanften und würzigen Abgang
  • Le Deux Lait Basque / Wird exklusiv bei Emirates serviert und ist ein weicher Käse aus Ziegen- und Schafsmilch aus Frankreich mit einem süßen und leicht nussigen Geschmack
  • Barber’s Aged Red Leicester / Russet Rotkäse, hergestellt aus feinster West Country-Milch und 10 Monate lang gereift, mit einem wunderbar weichen und süßen Geschmack
  • Dragon Welsh Slate Cavern Aged Cheddar / Zwölf Monate gereifter Cheddar, der mindestens drei Wochen in einer walisischen Höhle gereift ist, was ihm eine einzigartige Geschmackstiefe mit reichen, herzhaften Noten verleiht
  • Jacquin Bûchette aux Fleurs / Frischer und duftender Ziegenkäse aus dem Loiretal, gerollt in Rosenblättern

Sandwiches

  • Rindfleisch-Barbecue im Memphis-Stil
  • Zaatar-Hähnchen mit Tahini
  • Mozzarella mit Tomate und Rucola
  • Gemüse-Seekh-Kebab mit Minz-Chutney

Das Angebot war so gut, dass ich mich gar nicht entscheiden konnte was ich nehme. Letztendlich entschied ich mich für den Kaviar. Dieser schmeckte mir persönlich sehr gut und sollte irgendwas von den Beilagen leer gewesen sein, dann wurde mir stets eine neue Portion gebracht. Das gleiche gallt für den Kaviar. Miroslava fragte nach der ersten Portion, ob ich noch einen zweiten Teller haben möchte und als dieser leer war, ob ich noch einen dritten Teller Kaviar möchte. Den dritten Teller habe ich dann ausgeschlagen und entschied mich bei der Vorspeise für das arabische Mezze. Wow, war das gut! Genau das gleiche Spiel, war irgendetwas von den Beilagen leer, wurde ich gefragt, ob ich noch weitere Beilagen haben möchte. Nach jedem Gang wurde die Tischdecke gewechselt, sodass ich die Möglichkeit hatte den Platz zu verlassen und auf Toilette zu gehen, oder einfach nur eine Pause einzulegen. Eigentlich war ich schon satt, aber eine Hauptspeise sollte es auch noch geben. Ich hatte als Hauptgericht Hähnchen bestellt, obwohl ich eigentlich das Rinderfilet nehmen wollte, aber da war mein Mund schneller als mein Gedanke. Naja, am Ende war das Hähnchen gar nicht so schlecht, weil es eher klein war und nicht so schwer im Magen lag. Zum Nachtisch entschied ich mich für den Zitronen-Mandel-Kuchen. Das Dessert war ebenfalls sehr lecker.

Nach dem Hauptgang und vor dem Dessert wurde Schokolade verteilt von der ich mir drei Varianten aussuchte, obwohl ich schon so satt war. Wie bereits oben erwähnt, gab es nach der Dusche ein paar frische Früchte mit Zitronengrass Tee

Die Getränkekarte konnte sich ebenfalls sehen lassen. Davon kann sich Air France einmal eine Scheibe abschneiden. Was Emirates ihren First Class Gästen anbietet, gehört wirklich zu der hohen Preiskategorie, aber dazu mehr in meinem nächsten Emirates First Class Review. Hier nur ein paar Fotos von dem Getränkeangebot:

Die Zeit auf diesem Flug verging viel zu schnell und nach knapp 5:15 Stunden wurde die Kabine für die Landung vorbereitet. Was mir ebenfalls positiv in Erinnerung geblieben ist, dass ich die ganze Zeit mit Namen angesprochen wurde, wenn ich etwas gefragt wurde!

Emirates First Class Airbus A380-800 – Amenity Kit

Nicht nur der Service war top, auch das Amenity Kit war das beste, welches ich bisher in einem Flugzeug bekommen habe. Zum ersten Mal gab es einen Deo Roller im Amenity Kit, das habe ich wirklich gefeiert, denn ein Deo Roller ist wirklich mal nützlich nach ein paar Stunden Flug. Die Tasche, welche uns die Stewardess noch vor dem Start ausgehändigt hatte, war von Bulgari. Die schwarze Ledertasche könnte privat als Kulturtasche genutzt werden.

Neben den Deo Roller waren in dem Amenity Kit noch ein Kamm, eine Zahnbürste und Zahnpasta, Taschentücher, Gesichts- und Körpercreme, Lippenbalsam und ein recht hochwertiges Parfum von Bulgari. Bei meiner Partnerin waren die gleichen Gegenstände enthalten, lediglich das Parfüm war natürlich für Damen.

Emirates First Class Airbus A380-800 – Entertainment/WiFi

Zum Inflight Entertainment Programm von Emirates braucht man nicht viel sagen, denn das Angebot ist mit Abstand das beste am Himmel, auch wenn Skytrax in diesem Jahr Platz 1 an Cathay Pacific vergeben hat. Das ICE bietet für jeden etwas. Es gibt zahlreiche Filme, von Klassikern bis hin zu Filme n, die erst vor kurzem ins Kino gekommen sind – viele mit deutscher Tonspur. Dazu gibt es Serien mit mehreren Folgen einer Staffel (HBO Max, Discover Plus), Podcasts, Musik, Dokumentationen und vier Live Kanäle. Außerdem gibt es die Fluginformationen und drei Außenbordkameras. Mehr zum Inflight Entertainment Programm findet ihr auf der offiziellen Homepage von Emirates. Folgend ein paar Eindrücke vom Inflight Entertainment von Emirates.

Mit 32 Zoll bot der Monitor, welcher mit einem goldenen Rahmen umrandet war, eine optimale Größe für die Suite und ließ sich wunderbar mit dem Controller, der in der Armlehne verbaut war, bedienen. Dazu gab es noch ein Tablet, wo sich ein separates Programm abspielen ließ uns welches ich wesentlich einfacher aus der Halterung herausnehmen ließ als es zum Beispiel in der First Class Suite von Singapore Airlines (Review: Singapore Airlines First Class Suites Airbus A380-800 Singapur nach London) der Fall war. Die Kopfhörer waren Over-Ear-Noise-Cancelling von Bowers & Wilkins. Die Kopfhörer hatten eine sehr gute Qualität und saßen die ganze Zeit sehr bequem auf den Ohren.

WiFi ist auf Flügen mit Emirates in der First und Business Class kostenlos, sofern ihr Mitglied bei Emirates Skywards seid. In dem Fall könnt ihr euch mit eurer Skywards Nummer in das WiFi einloggen und kostenlos surfen. Passagiere in der Economy Class können immerhin noch Messenger Dienste kostenlos mit ihrer Skywards Nummer nutzen. Mehr zu dem Thema findet ihr in unserem Artikel zum Emirates WiFi Angebot.

Irgendwann während des Fluges blickte ich aus dem Fenster und sah eine Maschine von Saudi Arabian Airlines neben uns fliegen. Irgendwann nach Indien tauchte die Maschine auf einmal auf und wir lieferten uns ein Rennen bis kurz vor Dubai. Ich nutzte das Wifi und schaute auf Flightradar24. Wenig später tauchte eine weitere Saudia Maschine aus der anderen Richtung auf und sah so aus als würden beide Maschine direkt aufeinander zusteuern.

Emirates First Class Airbus A380-800 – Fazit

Perfekt Emirates! Was anderes fällt mir zu diesem Flug nicht ein. Es war wirklich ein klasse Erlebnis im Airbus A380 von Emirates. So stelle ich mir einen First Class Flug vor. Ein fantastischer Service und eine sehr komfortable Suite machten diesen Flug zu einem wirklich besonderen Erlebnis. Zwischen diesem Flug und unserem Air France First Class Flug lagen Welten. Ich habe an diesem Flug nichts auszusetzen. Der Service und die Crew waren wirklich super. Das gilt insbesondere für Miroslava, unsere zuständige Stewardess. Genau so stelle ich mir guten Service in der First Class vor. Die Kabine mit dem ganzen Goldverzierungen ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber vom Platzangebot und den zusätzlichen Amenities, ist sie wirklich top ausgestattet. Die Crew von diesem Flug hat die Messlatte für ihre Kollegen auf unserem zweiten Flug von Dubai nach Zürich sehr hoch gelegt. Mehr dazu in einem kommenden Review.

Was ist eure Meinung zur First Class von Emirates? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder war eure Crew nicht so aufmerksam und die First Class bei Emirates eher eine Enttäuschung? Hinterlasst gerne einen Kommentar!

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