South African Airways Copyright
24. Juni 2020 Markus 0 News

Sanierungsplan für South African Airways vorgestellt – neue Investoren aufgetaucht?

Offenbar wissen die Südafrikaner nicht wirklich, was sie mit ihrer nationalen Airline, der South African Airways (SAA), machen sollen. Im April ließ die Regierung verlauten, dass es keine weitere staatliche Unterstützung für die seit Jahren defizitäre Fluglinie geben soll. Die South African Airways sollte zerschlagen und eine neue Staatsairline gegründet werden. Doch dieses Vorhaben ist der südafrikanischen Regierung auch zu teuer. Nun wurde der Sanierungsplan für die South African Airways vorgestellt.

Die zuständigen Insolvenzverwalter haben einen Sanierungsplan erarbeitet, über den am 25. Juni die Gläubiger der South African Airways abstimmen können. Der Sanierungsplan gilt als akzeptiert, wenn drei Viertel der Gläubiger ihm zustimmen und auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. Die Regionalairlines und SAA-Konkurrent SA Airlink ist ebenfalls Gläubiger, lehnt den Sanierungsplan allerdings ab. SA Airlink möchte die Liquidation der South African Airways.

Wie könnte es mit South African Airways weitergehen?

Sollte der Sanierungsplan trotzdem angenommen werden, soll die veränderte South African Airways am 01. Juli wieder starten. Nach der Sanierung wird die neue South African Airways aber wesentlich kleiner sein als vor der Corona-Krise. Die Belegschaft wird bis Ende des Jahres auf maximal 1.000 Mitarbeiter reduziert (aktuell: ca. 4.700) und die Flotte von 44 auf 26 Flugzeuge verkleinert. Bis 2021 wird SAA nur Inlandsflüge von Johannesburg nach Kapstadt, Durban und Port Elizabeth durchführen. Möglicherweise kann dann im Laufe des nächsten Jahres eine kleine Expansion starten. Sobald internationale und interkontinentale Routen wieder aufgenommen werden, könnte sich auch die Anzahl der Mitarbeiter auf ungefähr 2.200 erhöhen. Die Ziele der SAA außerhalb Afrikas werden überschaubar sein. Im Gespräch sind Frankfurt, London, New York über Accra, Washington D.C. und Perth. All das wird die südafrikanische Regierung rund 27 Milliarden Rand (ca. 1,39 Milliarden Euro) kosten. Bis 15. Juli muss der südafrikanische Staat den Insolvenzverwaltern mitteilen, ob er den Sanierungsplan finanziell unterstützt.

Neue Investoren aufgetaucht?

Laut Bloomberg, hat die südafrikanische Regierung ein Angebot von privaten Investoren und einem potenziellen Airlinepartner für Teile der restrukturierten South African Airways erhalten. Bei der angespannten Lage wird der Staat sicherlich jedes Angebot von potenziellen Investoren prüfen, dass ihr bei der Rettung der South African Airways helfen kann. Wer diese neuen Investoren sind, ist momentan noch nicht bekannt. Alle Verhandlungen vor der Krise mit potenziellen Investoren wurden auf Eis gelegt.

Das könnte dich auch interessieren:


meilenoptimieren empfiehlt
American Express Business Platinum Kreditkarte mit 75.000 Punkten
  • 75.000 statt 50.000 Membership Rewards Punkte Willkommensbonus (nur bis 15.12.2022)
  • Kostenloser Zugang zu fast allen Lufthansa Business und Senator Lounges weltweit
  • 200 Euro Reiseguthaben + 200 Euro Sixt Ride Guthaben + 200 Euro Dell Guthaben
  • Bei 13 Vielfliegerprogrammen und 3 Hotelprogrammen gleichzeitig sammeln (inkl. Miles & More)
  • Bis zu 1,5 Punkte (1,2 Meilen) je 1€ Umsatz sammeln
  • Kostenloser Loungezugang + Gast (Priority Pass, Centurion, Lufthansa, etc.)
  • Statusvorteile bei zahlreichen Hotelprogrammen
  • Umfangreiche Reise- und Mietwagen-Versicherungsleistungen
  • Mehrere Zusatzkarten inklusive
  • [Mehr Infos]

Tipp: Aktuell gibt es auch die American Express Platinum Kreditkarte Österreich (50.000 Punkte), American Express Business Gold Kreditkarte (50.000 Punkte), Payback American Express Kreditkarte (3.000 Payback Punkte), Miles & More Frequent Traveller Kreditkarte (10.000 Meilen), Miles and More Kreditkarte Blue (8.000 Meilen) und Revolut (20 Euro Guthaben) mit deutlich erhöhten Willkommensboni.