Bald wird es keine First Class mehr bei Oman Air geben. Das künftige Mitglieder der oneworld Alliance hat sich dazu entschieden, der veränderten Nachfrage gerecht zu werden und diesen Teil der Kabine ab September als Business Studio zu verkaufen.
First Class wird weniger gebucht
Die Nachfrage nach einer traditionellen First Class sei in den vergangenen Jahre zurückgegangen und nach “sorgfältiger Analyse und Benchmarking mit Industriestandards” habe man entschieden, das First Class-Produkt einzustellen, so die Fluglinie in ihrer Pressemeldung. Oman Air geht damit einen Weg, den schon andere Fluggesellschaften, wie z.B. Malaysia Airlines oder Asiana Airlines, in den vergangenen Jahren gegangen sind. Sie nimmt das First Class-Produkt aus dem Programm, ohne dabei die Kabine ihrer Flugzeuge zu verändern. Das bedeutet, die Sitze der ehemaligen First Class bleiben in den Flugzeugen vorhanden, nur die Serviceleistungen drumherum, wie der Umfang der Amenity Kits und das Catering, werden eingeschränkt. Die ehemalige First Class-Kabine, die bei Oman Air aus verschließbaren Suiten besteht und nur in zwei Flugzeugen des Typs Boeing 787-9 Dreamliner zu finden ist, wird zukünftig als Business Studio vermarktet. Pro Maschine stehen acht Business Studios zur Verfügung. Die beiden Dreamliner (A4O-SF und A4O-SG), die über das neue Business Studio verfügen, kommen hauptsächlich auf den Strecken nach London und Bangkok zum Einsatz.

Business Class Plus als Alternative
Solche Zwischenklassen, wie das Business Studio, werden in der Branche als Business Class Plus bezeichnet. Die Reiseklasse ist günstiger als eine First Class, liegt aber, aufgrund des besseren Sitzplatzes, preislich oberhalb der regulären Business Class. Diese besteht in den Boeing 787-9 von Oman Air übrigens aus der Collins Aerospace Apex Suite. Reisende im Business Studio können sich auf einen großzügigen Sitzabstand, hohe Trennwände, einen 23-Zoll-Bildschirm, kostenloses WLAN und a la carte Dining freuen.
Oman Air hat in den vergangenen Monaten auch anderer Teile des Angebots angepasst. Strecken wurden gestrichen oder werden nur noch saisonal angeboten und Flugzeuge ausgeflottet.
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