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27. Juni 2026 Mark 0 Awardcharts & Entwertungen, Flying Blue Tutorial

Flying Blue Awardchart – Was kostet ein Prämienflug?

Flying Blue nutzt keinen klassischen Award Chart mit festen Meilenwerten mehr. Stattdessen hängen die Preise für Prämienflüge dynamisch von Strecke, Datum, Auslastung und Airline ab. Zur Orientierung gibt es aber weiterhin Mindestpreise. In diesem Artikel erklären wir, wie ihr diese Werte richtig einordnet und mit der Flying Blue Kalendersuche günstige Prämienflüge findet.

Gibt es noch einen Flying Blue Award Chart?

Einen klassischen Flying Blue Award Chart mit festen Meilenwerten gibt es nicht mehr. Flying Blue hat bereits 2018 auf dynamische Preise umgestellt. Seitdem lässt sich nicht mehr pauschal sagen, wie viele Meilen ein Prämienflug auf einer bestimmten Strecke kostet.

Stattdessen gibt es Mindestpreise. Diese geben an, ab wie vielen Meilen ein Prämienflug theoretisch buchbar ist. Der tatsächliche Preis kann jedoch deutlich höher ausfallen. Ein Flug kann an einem Datum zum Mindestpreis verfügbar sein und an einem anderen Datum ein Vielfaches davon kosten. Der Mindestpreis hilft euch also vor allem dabei einzuschätzen, ob ein gefundener Prämienflug günstig, durchschnittlich oder überteuert ist.

Den Mindestpreis könnt ihr mit dem Meilenplaner („Miles Price Estimator“) für jede Strecke ermitteln. Scrollt auf der verlinkten Seite ganz nach unten.

Flying Blue Award Chart – Die Grundlagen

Mit Flying Blue Meilen lassen sich Prämienflüge mit Air France, KLM und zahlreichen Partnerairlines buchen. Die Buchung erfolgt über die Webseiten von Air France oder KLM, indem ihr bei der Flugsuche die Option zur Buchung mit Meilen auswählt.

Die wichtigste Besonderheit des Programms ist die dynamische Preisgestaltung. Anders als bei klassischen zonenbasierten Award Charts gibt es keinen festen Preis, der für alle Flüge zwischen zwei Regionen gilt. Stattdessen teilt Flying Blue die Welt in mehrere Regionen auf und definiert für Flüge zwischen diesen Regionen einen Mindestpreis. Der Preis eines Flying Blue Prämienflugs hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:

  • Strecke: Der Mindestpreis folgt einer regionalen Preislogik
  • Reiseklasse: Für Economy Class, Premium Economy Class und Business Class gelten unterschiedliche Mindestpreise
  • Reisedatum: Flüge an stark nachgefragten Tagen sind oft teurer
  • Auslastung: Je höher die Nachfrage, desto höher kann der Meilenpreis ausfallen
  • Airline: Air France, KLM und Partnerairlines folgen nicht immer derselben Preislogik
  • Aktionen: Promo Rewards können reguläre Preise zeitweise reduzieren

Flying Blue Mindestpreise für Air France und KLM

Für Prämienflüge mit Air France und KLM sind die Flying Blue Mindestpreise die wichtigste Orientierung. Sie zeigen, wie viele Meilen ihr mindestens für einen Oneway-Prämienflug in der jeweiligen Reiseklasse benötigt. Aktuelle Beispiele und eine ausführliche Übersicht findet ihr in unserem separaten Artikel zu den Flying Blue Mindestpreisen. Dort pflegen wir die aktuellen Einstiegspreise nach Regionen und Reiseklassen.

StreckeEconomyPremium EconomyBusiness
Europa – Nahost25.000 Meilen40.000 Meilen60.000 Meilen
Europa – Nordamerika25.000 Meilen40.000 Meilen60.000 Meilen
Europa – Südamerika30.000 Meilen50.000 Meilen85.000 Meilen
Europa – Mittelamerika30.000 Meilen50.000 Meilen85.000 Meilen
Europa – Indien30.000 Meilen50.000 Meilen85.000 Meilen
Europa – Afrika30.000 Meilen50.000 Meilen85.000 Meilen
Europa – Südostasien30.000 Meilen50.000 Meilen85.000 Meilen
Europa – Fernost30.000 Meilen50.000 Meilen85.000 Meilen

Ein Beispiel: Für einen Oneway-Flug von Europa nach Nordamerika gilt aktuell ein Mindestpreis von 25.000 Meilen in der Economy Class, 40.000 Meilen in der Premium Economy Class und 60.000 Meilen in der Business Class. Gleichzeitig zeigt die Praxis, dass dieselbe Strecke an anderen Daten ein Vielfaches kosten kann.

Gilt der Flying Blue Award Chart auch für Partnerairlines?

Für Prämienflüge mit den Flying Blue Partnerairlines ist die Situation noch weniger transparent. Es gibt weder einen offiziellen Award Chart noch einen ermittelbaren Mindestpreis. Wenn ihr wissen möchtet, wie viele Meilen ein Partnerairline-Prämienflug erfordert, müsst ihr die konkrete Strecke über die Flying Blue Suche prüfen.

Wichtig: Die Mindestpreislogik für Prämienflüge mit Air France und KLM kann nicht auf Partnerairlines übertragen werden. Ein Flug mit Delta, Virgin Atlantic, China Airlines, Kenya Airways oder einer anderen Partnerairline kann einer anderen Preislogik folgen als ein vergleichbarer Flug mit Air France oder KLM.

So findet ihr günstige Flying Blue Prämienflüge

Da Flying Blue keine festen Preise mehr nutzt, ist die Suche nach günstigen Prämienflügen wichtiger als bei vielen anderen Vielfliegerprogrammen. Die folgenden Werkzeuge helfen euch dabei.

Flying Blue Mindestpreise prüfen

Der erste Schritt sollte immer die Prüfung des Mindestpreises sein. So wisst ihr, welcher Preis auf einer Strecke grundsätzlich möglich ist. Den aktuellen Überblick findet ihr in unserem Artikel zu den Flying Blue Mindestpreisen.

Kalendersuche nutzen

Die Flying Blue Kalendersuche ist eines der wichtigsten Werkzeuge, um günstige Prämienflüge zu finden. Sie zeigt euch nicht nur den Preis für ein einzelnes Datum, sondern die günstigsten verfügbaren Meilenpreise über einen längeren Zeitraum. Die Kalendersuche ist besonders hilfreich, wenn ihr zeitlich flexibel seid.

Mehrere Abflughäfen vergleichen

Bei Flying Blue kann es sich auszahlen, verschiedene Abflughäfen zu prüfen. Ein Prämienflug ab Frankfurt kann anders bepreist sein als ein Flug ab München, Amsterdam oder Paris. Wer flexibel ist, sollte daher nicht nur die Wunschstrecke prüfen, sondern auch nahegelegene Alternativen einbeziehen.

Sonderfall Air France La Première

Air France La Première nimmt bei Flying Blue eine Sonderrolle ein. Für Air France La Première gibt es keinen regulären Mindestpreis, der sich mit den anderen Reiseklassen vergleichen lässt. Zudem ist die Buchung von Air France La Première mit Meilen stark eingeschränkt. Nur Flying Blue Platinum- und Ultimate-Mitglieder können Prämienflüge in La Première buchen.

Flying Blue Award Chart – Fazit

Flying Blue hat keinen klassischen Award Chart mit festen Meilenwerten mehr. Stattdessen nutzt das Programm dynamische Preise. Für Prämienflüge mit Air France und KLM helfen die Mindestpreise dabei, gute von schlechten Einlösungen zu unterscheiden. Für Partnerairlines ist die Preislogik weniger transparent; hier bleibt nur die konkrete Suche über Flying Blue. Wer günstige Prämienflüge finden möchte, sollte daher die Mindestpreise kennen, die Kalendersuche nutzen und verschiedene Abflughäfen vergleichen.

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