SWISS wird ihre neun Airbus A220-100 am Boden lassen. Die Flugzeuge werden im November schrittweise aus dem Betrieb genommen. Dies gab die Fluggesellschaft bei der Vorstellung der aktuellen Quartalszahlen bekannt. Grund sind anhaltender Triebwerksprobleme von Pratt & Whitney, mit denen auch andere A220-Betreiber zu kämpfen haben.
SWISS groundet ihr Airbus A220-100
Aufgrund anhaltende Probleme mit Triebwerken des Herstellers Pratt & Whitney – viele A220-Triebwerke müssen deutlich früher zur Instandsetzung als ursprünglich geplant – lässt SWISS ihre neun Airbus A220-100 künftig am Boden. Dies erklärte SWISS-Finanzvorstand Dennis Weber am 30. Oktober 2025 im Rahmen der Vorstellung der Quartalsbilanz. Die Fluggesellschaft wird die Triebwerke ihrer A220-100 abmontieren, um sie für die 21 Airbus A220-300 zu nutzen, die SWISS in ihrer Flotte hat. SWISS braucht den A220-100 eigentlich, um ihre Flugverbindung nach London City anzubieten, weil nur die kleinere Version des A220 am London City Airport starten und landen darf. Da eine Reaktivierung der A220-100-Flotte wohl nicht vor 2027 erfolgt, werden die London City-Flüge vom Partner Helvetic mit Embraer-Maschinen übernommen. SWISS ist Erstkunde des Airbus A220-100 und nutzt diesen Flugzeugtyp seit Sommer 2016. Damals hieß der Flugzeugtyp noch Bombardier CSeries CS100.
Aktuelle Flotte von SWISS
Die Flotte von SWISS besteht hauptsächlich aus Airbus-Flugzeugen. Hier findet man nahezu das komplette Spektrum der Airbus-Produktpalette. Vom A220 bis zum vierstrahligen A340. Aus der Boeing-Familie hat es einzig die 777-300ER in die Flotte der Schweizer geschafft; sie wird dort auch noch eine Weile zum Einsatz kommen.
- 9 Airbus A220-100
- 21 Airbus A220-300
- 9 Airbus A320-200
- 11 Airbus A320neo
- 3 Airbus A321-100
- 3 Airbus A321-200
- 6 Airbus A321neo
- 14 Airbus A330-300
- 4 Airbus A340-300
- 1 Airbus A350-900
- 12 Boeing 777-300ER
Zusätzlich fliegt Helvetic Airways mit mehreren Embraer-Maschinen für SWISS im Wet Lease. SWISS wird mindestens zehn neue Flugzeuge des Typs Airbus A350-900 sowie weitere A320neo und A321neo erhalten.
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