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10. Juli 2026 Florian 0 Awardcharts & Entwertungen, Meilen & Punkte einlösen

Avianca LifeMiles – Star Alliance Business Class Prämienflüge werden günstiger

Avianca LifeMiles überrascht mal wieder mit einer unangekündigten Preisänderung. Auf ausgewählten Star Alliance Strecken, vor allem zwischen Nordamerika und Europa, sind Business Class Prämienflüge (für den Moment) wieder günstiger geworden. So lassen sich zum Beispiel SWISS, LOT, Austrian, Brussels Airlines, TAP und United Flüge teilweise für deutlich weniger LifeMiles buchen als zuletzt.

LifeMiles senkt Preise für ausgewählte Star Alliance Prämienflüge

LifeMiles gehört zu den unberechenbarsten Vielfliegerprogrammen der Star Alliance. In den vergangenen Jahren sorgte LifeMiles mehrfach mit unangekündigten Entwertungen für Ärger. Nun gibt es zur Abwechslung eine positive Entwicklung. Wie Thrifty Traveler zuerst berichtete, wurden die Preise auf zahlreichen beliebten Strecken gesenkt. Auch eigene Probebuchungen zeigen reduzierte Meilenpreise. Besonders interessant sind dabei Transatlantikflüge in der Business Class mit SWISS, LOT Polish Airlines, Austrian Airlines, Brussels Airlines und TAP Air Portugal. Auch einzelne United Polaris Flüge sind günstiger geworden, bleiben aber teilweise weiterhin recht teuer.

Zur LifeMiles Prämienflugsuche

Besonders auffällig sind die neuen Preise für SWISS Business Class Prämienflüge zwischen Nordamerika und Zürich. New York – Zürich wird aktuell mit 54.010 LifeMiles statt bisher 63.500 LifeMiles bepreist, Boston – Zürich mit 59.500 LifeMiles statt bisher 69.000 LifeMiles. Das entspricht einer Ersparnis von bis zu 15 Prozent. Die Zuzahlungen bleiben mit 29 USD in beiden Beispielen sehr niedrig. Bei unseren Suchen fanden wir kurzfristige Verfügbarkeiten innerhalb der nächsten drei Monate.

Lifemiles Praemienflug 11 08 2026 Swiss Business Class New York Zuerich

Hinweis: Es handelt sich nicht um eine von Avianca LifeMiles kommunizierte Änderung und auch nicht um eine vollständige Rückkehr zu alten Awardchart-Preisen. Die neuen Preise sind weiterhin strecken- und airlineabhängig. Einige Strecken bleiben unverändert teuer, andere wurden nur teilweise reduziert.

Beispiele für reduzierte LifeMiles Meilenpreise

Die folgenden Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die neuen Preise ausfallen. Alle Preise gelten für Oneway-Prämienflüge in der Business Class.

  • SWISS Business Class New York – Zürich: 54.010 Meilen statt bisher 63.500 Meilen (–15 %)
  • SWISS Business Class Boston – Zürich: 59.500 Meilen statt bisher 69.000 Meilen (–14 %)
  • LOT Business Class New York – Warschau: 59.500 Meilen statt bisher 69.000 Meilen (–14 %)
  • Brussels Airlines Business Class New York – Brüssel: 59.500 Meilen statt bisher 69.000 Meilen (–14 %)
  • TAP Business Class Montreal – Lissabon: 59.500 Meilen statt bisher 63.000 Meilen (–6 %)
  • Austrian Business Class Montreal – Wien: 59.500 Meilen statt bisher 63.000 Meilen (–6 %)
  • Austrian Business Class Washington – Wien: 68.600 Meilen statt bisher 89.800 Meilen (–24 %)
  • United Polaris Business Class Newark – London: 76.910 Meilen statt bisher 92.400 Meilen (–17 %)
  • United Polaris Business Class Newark – Madrid: 78.500 Meilen statt bisher 92.400 Meilen (–15 %)
  • EVA Air Business Class San Francisco – Taipeh: 83.200 Meilen statt bisher 90.000 Meilen (–8 %)
  • EVA Air Business Class Chicago – Taipeh: 90.000 Meilen statt bisher 100.000 Meilen (–10 %)

Keine vollständige Rücknahme der LifeMiles Entwertung

Trotz der positiven Entwicklung sollte man die Änderungen nicht überbewerten. LifeMiles hat die Preise nicht flächendeckend gesenkt. Vielmehr scheint es sich um eine neue, sehr uneinheitliche Preislogik für einzelne Airlines und Strecken zu handeln. Auch Lufthansa Flüge bleiben aktuell ein Sonderfall. Bei unseren Suchen wurden Lufthansa-Direktflüge zuletzt nicht zuverlässig bzw. gar nicht angezeigt.

LifeMiles bleibt trotz aller Unberechenbarkeit ein spannendes Programm für Star Alliance Prämienflüge. Der größte Vorteil sind die niedrigen Zuzahlungen. Während beispielsweise Miles & More bzw. Lufthansa auf vielen Langstrecken sehr hohe Zuschläge erhebt, fallen bei LifeMiles häufig nur geringe Steuern und Gebühren an. In den gezeigten Beispielen liegen diese bei lediglich 29 USD. Mehr dazu findet ihr auch in unserem Artikel zu Transatlantik-Prämienflügen ohne Treibstoffzuschläge.

Transatlantik-Prämienflüge ohne Treibstoffzuschläge – Die 8 besten Optionen

LifeMiles sammeln in Deutschland – Meilenkauf, Klarna und Revolut

Für deutsche Meilensammler ist vor allem entscheidend, wie sich LifeMiles sammeln lassen. Anders als in den USA ist Avianca LifeMiles kein direkter Transferpartner des deutschen American Express Membership Rewards Programms. Lange waren daher LifeMiles-Meilenkäufe mit hohem Bonus der naheliegende Weg. Solche Aktionen sind zuletzt jedoch deutlich seltener geworden. Zum regulären Preis von 3,30 USD-Cent pro Meile lohnt sich der direkte Kauf in aller Regel nicht.

Interessanter können daher indirekte Sammelwege sein. Über Klarna Cashback lassen sich LifeMiles rechnerisch günstig generieren, sofern die passenden Cashback-Angebote und ein transferfähiges Klarna-Abo genutzt werden. Eine weitere Option sind Revolut RevPoints, die im Verhältnis von 1 zu 1 zu Avianca LifeMiles übertragen werden können. Je nach Revolut-Plan, Aktion und Limit kann auch der Kauf von RevPoints eine Alternative zum direkten LifeMiles-Meilenkauf sein. Alle Grundlagen findet ihr in unserem Artikel Avianca LifeMiles Meilen sammeln – Alle Möglichkeiten.

Im Vergleich: Die Sammelraten aller Meilen-Kreditkarten für alle Vielfliegerprogramme

Achtung: Technische Fallstricke bei LifeMiles

LifeMiles ist nicht unbedingt für eine zuverlässige IT bekannt. Auch wenn die angezeigten Meilenpreise und Zuzahlungen oft attraktiv wirken, solltet ihr gerade bei komplexeren Routings, mehreren Airlines oder Mixed Cabin Prämienflügen vorsichtig sein. Fehlermeldungen im Buchungsprozess, abweichende Steuern und Gebühren oder eine manuelle Ticketausstellung über den Kundenservice sind keine Seltenheit. Verbindlich ist der Preis daher erst, wenn das Ticket tatsächlich ausgestellt wurde.

LifeMiles senkt Business Class Meilenpreise – Fazit

Die reduzierten LifeMiles Meilenpreise sind eine erfreuliche Entwicklung, aber keine vollständige Entwarnung. Auf ausgewählten Star Alliance Strecken sind Business Class Prämienflüge wieder deutlich günstiger geworden. Gleichzeitig bleibt LifeMiles unberechenbar. Die Änderungen wurden nicht offiziell kommuniziert, folgen keiner transparenten Awardchart-Logik und betreffen längst nicht alle Strecken oder Airlines. Wer eine passende Verfügbarkeit zum reduzierten Preis findet und bereits ausreichend LifeMiles auf dem Konto hat, kann von der aktuellen Entwicklung profitieren. Für spekulative Meilenkäufe bleibt LifeMiles dagegen weiterhin riskant.

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