Emirates 777 300 Zürich Airport
25. November 2022 Markus 0 News, Newsletter

Emirates schlägt Lufthansa Partnerschaft vor – Codeshare-Vereinbarungen auf ausgewählten Strecken im Sinn

Auf einer Veranstaltung hat Emirates-Präsident Clark die Möglichkeit eines Codeshare-Abkommens mit Lufthansa ins Spiel gebracht. Nachdem Emirates vor wenigen Monaten eine strategische Partnerschaft mit United Airlines eingegangen ist, kann man sich das wohl auch so ähnlich mit Lufthansa vorstellen.

Vorbild United Airlines-Kooperation?

Mitte September wurde bekannt, dass die beiden internationalen Schwergewichte Emirates und United Airlines eine umfassende Kooperation eingehen werden. So wurden beispielweise Interlining– und Codeshare-Vereinbarungen zwischen dem US-amerikanischen Star Alliance-Mitglied und der Golfairline geschlossen. Zudem kehrt United Airlines im März wieder nach Dubai zurück und von dort werden United Airlines-Kunden über 100 Destinationen mit Emirates oder Flydubai erreichen können. Diese Partnerschaft ist dahingehen bemerkenswert, weil es in den vergangenen Jahren immer wieder Spannungen zwischen den großen US-Airlines und den Fluglinien vom Persischen Golf gegeben hat.

United Airlines Emirates Crews Copyright
United Airlines und Emirates arbeiten nun zusammen © United Airlines & Emirates

Annährung von Emirates an Lufthansa

Offenbar strebt Emirates eine ähnliche Partnerschaft mit Lufthansa an, doch die hatte in der Vergangenheit bislang jede Zusammenarbeit mit Emirates abgelehnt. Zu hart war der Wettbewerb auf den Langstrecken nach Afrika und Asien. Fluglinien aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ist hingegen das Luftverkehrsabkommen „CATA“ zwischen der Europäischen Union und dem lokalen Rivalen aus Katar sauer aufgestoßen. So darf Qatar Airways in wenigen Jahren eine unbegrenzte Anzahl an Flügen pro Woche zwischen Europa (u.a. Deutschland) und Doha durchführen. Für Airlines aus den Emiraten, wie Emirates und Etihad Airways, gilt weiterhin eine Deckelung durch bilaterale Abkommen. Zwar dürfen Fluglinien aus den VAE eine unbegrenzte Zahl an Flügen nach Deutschland anbieten, allerdings nur zu vier Zielflughäfen. Emirates hat sich für Frankfurt, München, Hamburg und Düsseldorf entschieden. Gerne würde man auch Berlin ansteuern, erhält aber keine Erlaubnis dafür.

Hier dürfte auch der Grund für die Annährung von Emirates an Lufthansa liegen, die durch Emirates-Präsident Tim Clark am Rande des SZ-Wirtschaftsgipfels in Berlin initiiert wurde. Ihm schwebt eine Codeshare-Vereinbarung zwischen Lufthansa und Emirates vor. Da Lufthansa selbst nicht nach Australien fliegt, könnte man hier eine Kooperation eingehen. “Es gibt Lücken im Lufthansa-Streckennetz”, so Clark. Im Gegenzug wünscht sich der Emirates-Chef eine Verbindung zwischen Berlin und Dubai unter gemeinsamem Code. Lufthansa weiß natürlich um die Lücke im Streckennetz und verfügt deshalb über Partnerschaften mit Singapore Airlines, Air New Zealand, Thai Airways sowie Cathay Pacific nach Ozeanien. Dennoch ist man mittlerweile nicht mehr so abgeneigt wie in der Vergangenheit. Gegenüber der Süddeutschen Zeitung sagte ein Lufthansa-Sprecher: “Wir freuen uns gleichwohl über jedes weitere Interesse. Allerdings muss jede Code-Sharing-Partnerschaft, die wir eingehen, beiden Seiten Vorteile bieten”.

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