Flugzeug Emirates Expo Livery A380 Zurich
02. Juli 2022 Markus 0 Highlights, News

Diese Airlines nutzen den Airbus A380 noch

Seit Langem ist klar, dass die Geschichte des Airbus A380 nicht als Erfolgsstory in die Annalen der Luftfahrt eingehen wird. Vor dem Ausbruch der Pandemie betrieben insgesamt nur 14 Airlines den Airbus A380. Fast alle dieser Fluglinien haben den Superjumbo während der Corona-Krise stillgelegt und einige werden den A380 in Zukunft nicht wieder nutzen. Manche Fluggesellschaften bringen den Flugzeugtyp doch wieder (temporär) zurück. Wir geben einen Überblick, wo der A380 noch fliegt.

Rückkehr des Airbus A380 auch bei Etihad Airways

Kürzlich hat auch Etihad Airways offiziell bestätigt, das größte Passagierflugzeug der Welt aus dem Storage zurückzuholen, obwohl es schon ausgemustert war. Bis zu vier Airbus A380 feiern ihr Comeback und werden ab Sommer 2023 auf der Verbindung zwischen Abu Dhabi und London Heathrow eingesetzt. Weiter Informationen findet ihr hier: Rückkehr des Airbus A380 auch bei Etihad Airways

OUR A380s ARE COMING BACK! 👏👏👏

You read that right. From Summer 2023, our iconic A380s will make their return with 4x super-jumbos launched for service to London. 🥳

Fly on board this remarkable double decker aircraft. Book now: https://t.co/WIF0OpNz7y pic.twitter.com/fB2Is3uQ8t

— Etihad Airways (@etihad) December 9, 2022

Welche Airlines haben den A380 stillgelegt?

Bereits mehrere Fluggesellschaften haben kundgetan, den A380 nicht mehr zurückzuholen. Air France hatte die Ausflottung ihrer 10 Maschinen bereits länger beschlossen und Anfang 2020 in die Tat umgesetzt. Auch China Southern Airlines hat ihre fünf Airbus A380 in Rente geschickt. Außerdem haben Malaysia Airlines und Thai Airways ihre Airbus A380 eingemottet. Bei Thai Airways denkt man zumindest noch über eine temporäre Rückkehr nach.

Welche Airlines nutzen den A380 noch?

Somit verbleiben aktuell noch die folgenden 10 Betreiber des weltweit größten Passagierflugzeugs:

All Nippon Airways (ANA): Die Japaner haben insgesamt nur drei A380 und haben das erste Flugzeug erst am 20.03.2019 während einer Zeremonie in Toulouse erhalten. Alle drei Flugzeuge sind – passend zur Route, auf der sie eingesetzt werden (Tokio – Honolulu) – im Schildkrötendesign lackiert.

Asiana Airlines: Die Koreaner verfügen insgesamt über sechs Airbus A380, von denen drei Flugzeuge aktiv sind. Im Herbst 2023 könnte Frankfurt mit dem A380 angeflogen werden. Die Teilflotte ist mit einem Durchschnittsalter von knapp acht Jahren zudem relativ jung. Eindrücke findet ihr hier: Review: Asiana First Class A380 Seoul nach Frankfurt

British Airways: British Airways hat den A380 früh zurückgeholt, als sich eine Erholung des weltweiten Flugverkehrs anbahnte. Bereits im November 2021 kehrte der A380 bei British Airways zurück und wir konnten Teil des ersten Umlaufs sein (Erfahrungsbericht: Im British Airways A380 von Frankfurt nach London). Von 12 Flugzeugen sind wieder alle aktiv im Flugbetrieb. Die A380-Ziele ab London Heathrow liegen vor allem in den USA.

Emirates: Emirates ist nicht nur mit Abstand der größte A380-Betreiber, sondern hat auch die letzte gefertigte Maschine Ende 2021 übernommen. Derzeit befinden sich knapp 120 Superjumbos in der Flotte. Mit ihnen fliegt Emirates die unterschiedlichsten Strecken und auf alle Kontinente. Eindrücke findet ihr hier: Review: Emirates Business Class Airbus A380 Frankfurt – Dubai

Etihad Airways: Im Dezember 2022 gab Etihad bekannt, vier A380 zurückzuholen. Diese Maschinen werden ab Sommer 2023 auf der Verbindung zwischen Abu Dhabi und London Heathrow eingesetzt. Derzeit werden die Flugzeuge gewartet und die Crew geschult bzw. rekrutiert.

Lufthansa: Ursprünglich besaß der Kranich 14 Superjumbos, wovon sechs allerdings verkauft wurden. Zwischen vier und acht Maschinen könnten in den Betrieb zurückkehren. Bei Lufthansa bietet der A380 insgesamt 509 Sitzplätze, wovon acht in der First Class, 78 in der Business Class, 52 in der Premium Economy Class und 371 in der Economy Class eingebaut sind. Vorerst ist München als Basis geplant.

Korean Air: Neben Asiana Airlines nutzt auch die andere koreanische Fluggesellschaft Korean Air weiterhin den Airbus A380. Sie verfügt über 10 Flugzeuge in ihrer Flotte, von denen die Hälfte aktiv ist. Meist fliegt der Superjumbo zwischen Seoul und New York. Die Situation des Superjumbos wird spätestens nach der Fusion der beiden koreanischen Airlines neu bewertet.

Qatar Airways: Aufgrund anhaltender Probleme mit dem Airbus A350 hat Qatar Airways den Airbus A380 aus dem Ruhestand geholt. So kommt der Superjumbo seit geraumer Zeit wieder regelmäßig auf den Verbindungen von Doha nach London Heathrow und Paris Charles de Gaulle zum Einsatz. Nur im A380 bietet Qatar Airways aktuell eine internationale First Class an, die aus acht offenen Suiten besteht. Außerdem gibt es hinter der Business Class Kabine im Upper Deck eine Bar für Business und First Class Passagiere. Eindrücke findet ihr hier: Review: Qatar Airways First Class A380 Frankfurt nach Doha

Qantas: Ursprünglich sollten die A380 der Australier bis 2023 oder 2024 stillgelegt werden. Doch Qantas bestätigte eine frühere Rückkehr des Airbus A380 und setzt ihn wieder auf der Routen zwischen Sydney und Los Angeles sowie nach London ein. Insgesamt hat Qantas 12 Airbus A380 in der Flotte, von denen sechs unterwegs sind.

Singapore Airlines: Singapore Airlines war 2007 Erstkunde des Airbus A380 und hält dem Flugzeugtyp auch weiterhin die Treue. Singapore Airlines wird in Summe 12 Maschinen aus dem Storage zurückholen und diese mit den neuesten Kabinenprodukten ausstatten. Eindrücke findet ihr hier: Review: Singapore Airlines Suites Airbus A380-800 Singapur – Zürich

Welche Airlines den Airbus A380 noch nutzen – Fazit

Nur wenige Betreiber waren von Anfang an mit dem A380 zufrieden und nicht alle behalten ihn auch über die Corona-Krise hinaus. Dass der Superjumbo nun doch bei einigen Fluglinien sein Comeback feiert, verdankt er hauptsächlich der anhaltenden starken Ticketnachfrage und den Verzögerungen bei der Zulassung der Boeing 777X. Liebhaber des A380 können also noch ein bisschen mit dem Superjumbo fliegen.

Das könnte dich auch interessieren:


meilenoptimieren empfiehlt
American Express Gold Kreditkarte mit 40.000 Punkten
  • Rekord: 40.000 (statt regulär 20.000) Punkte oder 200€ Willkommensbonus (bis 19.04.2023)
  • +3.000 Punkte für den Abschluss der kostenlosen Zusatzkarte
  • Bei 12 Vielfliegerprogrammen und 3 Hotelprogrammen gleichzeitig sammeln (inkl. Miles & More)
  • Bis zu 1,5 Punkte (1,2 Meilen) je 1€ Umsatz
  • Auslandsreise- und Reiserücktrittskosten-Versicherung
  • Sixt Gold und Hertz Gold Status
  • Vergünstigter Priority Pass
  • Kostenlose Zusatzkarte
  • [Mehr Infos]

Tipp: Es ist ein guter Jahresanfang für Meilensammler auf der Suche nach einer neuen Kreditkarte. Neben der Amex Gold gibt es auch für die Miles & More Gold (30.000/40.000 Meilen), Amex Business Platinum (75.000 Punkte), Payback Amex (4.000 Punkte/Meilen) und Amex Platinum Österreich (50.000 Punkte) deutlich erhöhte oder Rekord-Boni.