Qatar Airways Business Class Boeing 777-200LR Auckland from above
18. Mai 2018 Mark 4 Anfänger Tutorial, Must Reads, Tipps & Tools für Vielflieger

Meilen sammeln für Anfänger – Die 14 häufigsten Beginner-Fragen!

Meilen sind ein neues Thema für dich? Vielfliegerprogramme und Meilen können anfangs sehr verwirrend und komplex erscheinen. Dabei stolpern die meisten Einsteiger immer wieder über die gleichen Fragen, die ich in diesem Artikel zusammen fassen möchte…

Wie funktionieren Vielfliegerprogramme?

Die Grundidee von Vielfliegerprogrammen vor vielen Jahren war einfach: Für jede geflogene Meile gibt es eine Meile auf dem Vielfliegerkonto gutgeschrieben. Ab einem gewissen Kontostand kann dann ein Freiflug bei der zugehörigen Airline gebucht werden. Dienen sollte das Ganze natürlich der Kundenbindung. Reisende hatten dank der Gutschrift von Meilen die Aussicht früher oder später einen Freiflug buchen zu können – vielleicht sogar in der First Class. Ein Anreiz der Airline treu zu bleiben. Für die Airlines war die Rechnung dabei einfach: Schafft man es ohnehin leer bleibende Plätze im Flieger an Meilensammler zu vergeben, fallen für die Airline keine nennenswerten Mehrkosten an, schließlich wäre der Flieger ohnehin abgehoben. Eine Win-Win-Situation für den Passagier und die Airline.

Mittlerweile haben sich Vielfliegerprogramme stark weiterentwickelt und dienen Airlines als komplexes Kundenbindungs- und Marketinginstrument, welche meist sogar noch einen positiven Beitrag zur Gesamtbilanz leisten. Meilen haben sich zu einer Art Zweitwährung entwickelt, die nunmehr nicht nur von der Airline, und dem Passagier, sondern auch von mit der Airlines kooperirenden Unternehmen genutzt wird. So verkaufen Airlines ihre Meilen zum Beispiel an Banken, die ihre Kreditkarten mit einem Abschlussbonus in Form von Meilen an den Mann bringen wollen. Mittlerweile können Meilen daher munter in der Luft und am Boden gesammelt und eingelöst werden.

Meilen sammelt man mittlerweile auch mit Kreditkarten
Meilen sammelt man mittlerweile auch mit Kreditkarten

Ein weiterer Anreiz einer bestimmten Airline oder Airline-Allianz treu zu bleiben ist ein über das Vielfliegerprogramm erhaltener Vielfliegerstatus. Auch dessen Grundidee ist einfach: Hat ein Mitglied genug Meilen innerhalb eines bestimmten Zeitraums gesammelt, erhält dieses Statusprivilegen, wie Priority Check-In oder kostenlosen Loungezugang. Dank der großen Luftfahrtallianzen Star Alliance, Oneworld und SkyTeam wird dieser Vorteil meist auf Flüge mit allen Airlines in der Allianz ausgeweitet.

Was sind Meilen und welche Arten von Meilen gibt es?

Der Komplexität der Vielfliegerprogramme geschuldet ist, dass es mittlerweile nicht mehr nur eine Meilenwährung gibt. Vielfliegerprogramme unterscheiden im Allgemeinen zwischen Prämien- und Statusmeilen. Prämienmeilen sind die “Währung” mit denen Prämienflüge, Upgrades etc. bezahlt werden können. Statusmeilen sind getrennt davon zu sehen und legen den Vielfliegerstatus bei einer Airline bzw. deren Vielfliegerprogramm fest. Dieser ermöglicht dann verschiedene Privilegien wie Loungezugang, zusätzliches Freigepäck oder Priority Check-In.

Auch wenn fast jedes Vielfliegerprogramm zwischen Prämien- und Statusmeilen trennt, gibt es bei der Bezeichnung viele unterschiedliche Varianten. British Airways spricht zum Beispiel von Avios und Tier Points, SAS nutzt die Bezeichnungen Basis Punkte und Extra Punkte. Die Idee ist aber in allen Fällen die gleiche. In der Regel sammelst man mit jedem Flug sowohl Status- als auch Prämienmeilen gleichzeitig. Die Berechnungsmethode für die Vergabe der beiden Meilenarten kann sich aber durchaus unterscheiden. So vergibt Miles & More Statusmeilen auf Basis der geflogenen Distanz, Prämienmeilen dagegen auf Basis des Ticketpreises.

Asiana First Class A380 Blick aus dem Fenster
Statusmeilen sammelt man meist nur in der Luft

Während man Statusmeilen bis auf wenige Ausnahmen nur “in der Luft”, d.h. mit einem Flug, sammeln kann, können Prämienmeilen auch bei zahlreichen Partnern am Boden gesammelt werden. Zu den zahlreichen Möglichkeiten gehören Kreditkarten, Hotelübernachtungen, Mietwagenbuchungen, Zeitschriftenabos u.v.m..

Wie viele Meilen bekomme ich für meinen Flug?

Wie oben bereits angedeutet ist der Grundsatz „1 Entfernungsmeile = 1 Prämienmeile“ mittlerweile nicht mehr pauschal gültig. Wie viele Meilen man für einen Flug erhält, richtet sich zwar nach wie vor in vielen Fällen nach der Entfernung des Fluges, aber auch nach der Beförderungs- und Buchungsklasse, sowie dem Vielfliegerstatus des Reisenden. Auch der Preis des Tickets kann in einigen Fällen eine Rolle spielen. Grundsätzlich gilt: Für ein teuer bezahltes Business Class Ticket auf der Langstrecke gibt es mehr Meilen als für ein günstiges Angebotsticket in der Economy-Class auf der Kurzstrecke.

Prinzipiell kann jedes Vielfliegerprogramm ein eigenes System nutzen, in der Mehrheit aller Fälle wird aber die Flugentfernung, gemessen in Meilen (Flugdistanzen ermitteln mit dem Great Circle Mapper), mit einem von der Buchungsklasse abhängigen Faktor von meist 25% bis 300% multipliziert. Ein Oneway-Flug von Frankfurt nach New York, welcher 3.856 Meilen lang ist, könnte also zu einer Meilengutschrift von 964 Meilen (bei 25%) oder 11.568 Meilen (bei 300%) führen. 25% könnt ihr meist bei Economy Class Flügen erwarten, 300% gibt es in der Regel nur für First Class Flüge.

Habt ihr einen Status in einem Vielfliegerprogramm, könnt ihr in der Regel eine erhöhte Gutschrift erwarten und bspw. 25% der Entfernungsmeilen zusätzlich erhalten.

Die meisten Vielfliegerprogramme bieten auf ihren Internetseiten Meilenrechner, die unter Angabe von Abflug- und Zielort, sowie der Buchungsklasse und Status die Anzahl an gesammelten Meilen ausgeben. Die wichtigsten Tools stellen wir euch im folgenden Artikel vor.

Wie viele Meilen erhalte ich für meinen Flug? – Diese Tools helfen euch bei der Berechnung

Wie viele Meilen kostet ein Prämienflug?

Wie viele Meilen ihr für einen Prämienflug benötigt, legt in der Regel ein sogenannter Awardchart fest, welcher von den meisten Vielfliegerprogrammen auf der eigenen Webseite veröffentlicht wird. Die dabei am häufigsten angetroffene Variante ist ein zonenbasierter Awardchart, bei dem die Anzahl erforderlicher Meilen von der Start- und Zielregion (und natürlich der Reiseklasse) abhängt. Bei Miles & More erfordert ein Flug von Frankfurt nach New York zum Beispiel genauso viele Meilen wie ein Flug von Paris nach Los Angeles, denn diese fallen jeweils in die Zonen Europa bzw. Nordamerika. Je nach Vielfliegerprogramm kann die Definition der Zonen anders ausfallen. Manch ein Programm mag zum Beispiel ganz Europa inkl. Nordafrika in eine Zone einteilen, während andere Europa in mehrere Zonen aufsplitten.

Auszug aus dem Miles & More Awardchart
Auszug aus dem Miles & More Awardchart

Andere Vielfliegerprogramme, wie der British Airways Executive Club, wiederum nutzen einen entfernungsbasierten Awardchart. In diesem Fall fällt euer Flug basierend auf der Flugentfernung in ein bestimmtes Preisband, das die Anzahl erforderlicher Meilen für einen Prämienflug festlegt. Unter diesem System ist ein Flug von London nach New York natürlich günstiger als ein Flug von London nach Los Angeles.

Bevor ihr einen Prämienflug mit euren Meilen bucht, solltet ihr euch mit dem Awardchart des zugehörigen Vielfliegerprogramms auseinandersetzen. Oft ergeben sich aufgrund der vereinfachten Struktur des Awardcharts Flüge und Strecken, die sich besonders lohnen.

Lässt sich jeder Flug mit Meilen buchen?

Nein. Leider können mit Meilen nicht zwangsläufig alle Flüge einer Airline gebucht werden. Erst wenn es für eure gewünschte Reiseklasse sogenannte Verfügbarkeiten gibt, können Meilen eingelöst werden. Wie viele Plätze in der Economy, Business und First Class freigegeben werden entscheidet jeweils die Airline. So sind beispielsweise Qantas und Air New Zealand dafür bekannt fast nie Verfügbarkeiten in der Business oder First Class zur Buchung freizugegeben. Andere Airlines, wie bspw. Thai Airways, sind dagegen sehr großzügig. Auch die Strecke kann einen entscheidenden Einfluss auf die Verfügbarkeiten haben. So sind bspw. First Class Flüge von Europa an die Westküste der USA oft deutlich schwerer zu finden als Flüge in den Rest der USA.

Ein Prämienflug in der Air New Zealand scheitert oft an fehlenden Verfügbarkeiten
Ein Prämienflug in der Air New Zealand scheitert oft an fehlenden Verfügbarkeiten

Die Erklärung dafür ist im Kapazitätsmanagement der Airlines zu finden. Je höher die Nachfrage auf einer bestimmten Route ist, desto einfach ist es für die Airline den Flieger mit regulär zahlenden Passagieren zu füllen. Meilensammler haben in diesem Fall das Nachsehen. Umgekehrt gilt: Schafft es eine Airline nicht genug Tickets auf einer Route zu verkaufen und das Flugzeug zu füllen ist es wahrscheinlich, dass Verfügbarkeiten für Meilensammler freigeschaltet werden. Ein Meilensammler, der auf solch einem Flug in der First Class sitzt, ist in diesem Fall nicht mit einem Einnahmeausfall verbunden.

Der gleiche Grund führt auch zu großen zeitlichen Unterschieden bei der Freischaltung von Verfügbarkeiten. Manch eine Airline lädt die Verfügbarkeiten bis zu 1 Jahr im Voraus in ihr System, sodass man als Meilensammler sehr weit im Voraus buchen kann. Andere Airline stellen Verfügbarkeiten erst Last-Minute bereit, wenn es wahrscheinlich ist, dass man die restlichen Plätze nicht mehr regulär verkaufen kann. Oft empfiehlt es sich daher entweder sehr früh oder erst sehr kurz vor Abflug nach Prämienflügen zu suchen.

Den unterschiedlichen Kabinengrößen ist es dann natürlich geschuldet, dass es grundsätzlich bessere Verfügbarkeiten in der Economy als der Business und First Class gibt.

Sind Meilenflüge Gratisflüge?

Nein. Auch wenn gerne der Eindruck erweckt wird, mit Meilen gebuchte Flüge sind nie vollständig kostenlos. Steuern und Gebühren in Form von Flughafen- und Sicherheitsgebühren, oder auch der deutschen Luftverkehrabgabe müssen auch bei einem Prämienticket noch gezahlt werden. Hinzu kommen bei einigen Airlines die berühmt berüchtigten Treibstoffzuschläge. So kann es sein, dass für einen Prämienflug zum Teil hunderte Euro oder nur wenige Euro an Steuern und Gebühren fällig werden.

Besonders negativ fällt hier zum Beispiel British Airways auf. So erfordert ein British Airways Prämienflug in der First Class von Boston nach New York und zurück nicht nur 136.000 Avios (so heißen die Prämienmeilen im Executive Club von BA), sondern auch noch 1.565 Euro (!) Steuern und Gebühren.

Prämienflüge mit Japan Airlines weisen dagegen zum Teil gar keine Zuzahlungen auf. So erfordert ein Prämienflug von Osaka nach Okinawa 7.500 Avios und 0 Euro Zuzahlungen.

Wer Meilen effizient einlösen möchte, sollte sich also unter anderem damit beschäftigen bei welchen Airlines und auf welchen Strecken nur niedrige Zuzahlungen anfallen.

Sammelt man Meilen mit Prämientickets?

Nein. Solltest du dein Ticket mit Meilen gebucht haben, so werden dir im Anschluss keine Meilen für den Flug gutgeschrieben. Nur mit einem regulär bezahlten Ticket sammelt man Meilen für den Flug.

Muss ich meine Meilen für Flüge mit der Airline einlösen, bei der ich auch sammele?

Nein. Wer zum Beispiel bei Miles & More, dem Vielfliegerprogramm von Lufthansa, Meilen sammelt, muss seine Meilen nicht zwangsläufig auch für Prämienflüge mit Lufthansa einlösen. Vielmehr stehen zahlreiche Partnerairlines zur Verfügung, darunter sind alle Star Alliance Airlines und einige weitere unabhängige Airlines.

Das heißt im Umkehrschluss auch, dass ihr nicht unbedingt im Vielfliegerprogramm der Airline, mit der ihr am meisten fliegt, sammeln müsst. Wer häufig Lufthansa fliegt, kann zum Beispiel auch im Vielfliegerprogramm von United, Singapore Airlines oder Asiana Meilen sammeln, da alle Airlines zur Star Alliance gehören. Je nach persönlichem Reiseprofil können andere Vielfliegerprogramme eine bessere Sammelrate oder sogar einen schnelleren Weg zum Vielfliegerstatus bieten.

Lassen sich Prämienmeilen zu einer anderen Person übertragen?

Eine häufige Frage ist es, ob Meilen gemeinsam in einem Konto gesammelt werden können oder ob sich Meilen auf das Meilenkonto von anderen Personen übertragen lassen. Leider ist die Antwort hier meist Nein. Zwar gibt es Vielfliegerprogramme, bei denen die Option eines Meilentransfers zwischen Teilnehmern besteht, fast immer fallen dabei aber Kosten an. Meist kostet der Übertrag 1 Cent pro Meile oder mehr. Wenn möglich sollte man diese Option also vermeiden. Zu den wenigen Vielfliegerprogrammen, die das gemeinsame Sammeln von Meilen erlauben, gehören der Executive Club von British Airways und Miles & More.

Eine Alternative, die schnell übersehen wird, gibt es aber: Fast alle Vielfliegerprogramme erlauben es ihren Teilnehmern Prämienflüge für Dritte zu buchen. Damit ist es möglich die Meilen von Person A für einen Flug von Person B zu nutzen.

Lassen sich Prämienmeilen zu einem anderen Vielfliegerprogramm übertragen?

Noch viel häufiger suchen oder wünschen sich Meilensammler allerdings die Möglichkeit Meilen zwischen zwei verschiedenen Vielfliegerprogrammen zu transferieren. Beispiel: Ist es möglich Miles & More Meilen zu United MileagePlus zu übertragen? Auch hier lautet die Antwort fast immer Nein. Nur die wenigsten Programme erlauben den Transfer.

Der British Airways Executive Club und Iberia Plus stellen eine absolute Ausnahme dar, und dies auch nur, da beide Airlines zur gleichen Muttergesellschaft, IAG, gehören.

Was sind flexible Punktewährungen?

Neben den Prämien- und Statusmeilen, die innerhalb eines Vielfliegerprogrammes gesammelt werden können, gibt es noch einige unabhängige Punktewährungen, die sich in die Prämienmeilen eines oder mehrerer Vielfliegerprogramme umwandeln lassen können. Zu diesen flexiblen Punktewährungen gehören in Deutschland in erster Linie die folgenden:

  • Payback Punkte – umwandelbar in Miles & More Prämienmeilen (Mehr Infos)
  • American Express Membership Rewards Punkte – umwandelbar in die Prämienmeilen von ca. einem Dutzend Vielfliegerprogrammen (Mehr Infos)

Das Sammeln dieser Punktewährungen lohnt sich oft besonders, da man sich gezielt das beste Vielfliegerprogramm für eine bestimmte Prämie heraussuchen kann.

Was sind Buchungsklassen?

Für die meisten sind unsichtbar: Die Buchungsklassen. Spätestens als Meilensammler kommt man aber mit ihnen in Kontakt, denn sie legen unter anderem fest, wie viele Meilen man mit einem Flug sammelt oder wann ein Flug upgradebar ist. Wenn ihr eure Meilen und euer Geld effizient einsetzen möchtet, dann solltet ihr die Funktionsweise der Buchungsklassen kennen. Im folgenden Artikel findet ihr alle wichtigen Informationen zum Thema Buchungsklassen.

Alles über Buchungsklassen

Wann verfallen Meilen?

Wenn du Prämienmeilen mit dem Ziel sammelt diese für einen Prämienflug einzulösen, solltest du nicht vergessen, dass gesammelte Meilen meist nach einer Frist von 2 bis 3 Jahren verfallen. Wie viel Zeit man genau hat, hängt vom Vielfliegerprogramm ab:

  • Lufthansa Miles & More: Verfall nach 36 Monaten – Die Miles & More Kreditkarte schützt vor dem Verfall (Mehr Infos)
  • British Airways Executive Club: Verfall nach 36 Monaten – Jede Aktivität erneuert die Frist
  • Air France Flying Blue: Verfall nach 20 Monaten – Jede Aktivität erneuert die Frist
  • Singapore Airlines KrisFlyer: Verfall nach 3 Jahren – Verlängerung gegen Gebühr möglich
  • United Mileage Plus: Verfall nach 18 Monaten – Jede Aktivität erneuert die Frist
  • American Airlines AAdvantage: Verfall nach 18 Monaten – Jede Aktivität erneuert die Frist
  • Alaska Airlines Mileage Plan: Verfall nach 2 Jahren – Jede Aktivität erneuert die Frist
  • Avianca LifeMiles: Verfall nach 24 Monaten – Jede Aktivität erneuert die Frist

Idealerweise löst du Meilen also innerhalb dieser Frist ein oder machst dir frühzeitig Gedanken über den Verfall bzw. den Erhalt der Meilen.

Was sind Meilen wert?

Wenn strategisch Meilen sammeln möchte, sollte sich des Werts gesammelter Meilen bewusst sein. Nur dann lässt sich einschätzen, ob es sich lohnt an einer mit Kosten verbundenen Aktion teilzunehmen, um Meilen zu sammeln. Zwar ist der Wert einer Meile keineswegs fix, doch als erster Richtwert kann bei der Mehrheit der Programme meist ein Wert von ca. 1 bis 2 Cent pro Meile dienen (entspricht 10€ bzw. 20€ je 1.000 Meilen). Bewegt man sich in diesem Rahmen macht es beispielsweise durchaus Sinn 10.000 Meilen für z.B. 90€ zu kaufen.

Es sei aber betont, dass der Wert einer Prämienmeile stark davon abhängt wofür die Meilen eingelöst werden. So ist es beispielsweise möglich eine Miles & More Meile einzulösen ohne dabei einen echten Gegenwert zu erzielen. Andererseits ist es ebenso möglich bis zu 10 Cent an Gegenwert pro Meile zu erhalten. Idealerweise ist man sich also bereits bewusst wofür man die gesammelten Meilen einlösen möchte und weiß welcher Gegenwert dabei entsteht.

Alternativ geben die folgenden Artikel einen sehr detaillierten Überblick welche Prämienflüge sich im Vielfliegerprogramm eurer Wahl besonders lohnen:

Die häufigsten Beginner-Fragen – Fazit

Ich hoffe dieser Artikel hat einige der wichtigsten Fragen zum Thema Meilen für die Beginner unter euch beantwortet. Wer die Grundlagen einmal verstanden hat, wird schnell merken, dass Vielfliegerprogramme deutlich weniger komplex sind als es auf den ersten Blick scheinen mag.

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